KW 03: GOTTHARD – SILVER

„25 Jahre GOTTHARD bedeuten, dass Papier, Leder, Holz, Kristall und Porzellan weit hinter uns liegen und wir jetzt kräftig auf die Silberne Hochzeit anstoßen können“, heißt es aus dem Bandlager.

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„25 Jahre GOTTHARD bedeuten, dass Papier, Leder, Holz, Kristall und Porzellan weit hinter uns liegen und wir jetzt kräftig auf die Silberne Hochzeit anstoßen können“, heißt es aus dem Bandlager. "Ein Vierteljahrhundert Bandgeschichte ist eben ein faustdickes Jubiläum, das mit „SILVER“ angemessen in ein Album gegossen wird. Drei Monate vor dem offiziellen Release am 13. Januar steht also fest, dass wir schon mal das kleine Schwarze aus der Reinigung holen und das gute Hemd bügeln sollten: Für „SILVER“ kann man sich nämlich ruhig mal ordentlich in Schale werfen, denn die Platte kommt schließlich auch in edlem Look!“

 

Auf 13 bzw. 15 Tracks sind Musiker am Werk, die jede Menge Ideen auf die Tonspur gebracht haben und deren Spielfreude uns aus jedem Song entgegenspringt. Vom gut geschmierten Hammond-Motor des Groove-Openers „SILVER RIVER“ über Sequenzer und fette Chöre in „BEAUTIFUL“, Rammstein-Stakkato in „EVERYTHING INSIDE“ und dem monumental arrangierten „ONLY LOVE IS REAL“ bis hin zu allerbester GOTTHARD-Tradition in „MY OH MY“ liefert die Band ein Album ab, das überzeugt, überrascht und voller Liebe zum Detail steckt. Nachdem die bärenstarke erste Single „STAY WITH ME“ uns angemessen aufgewärmt hat, gibt’s jetzt die volle Ladung und den perfekten Start ins Rock’n’Roll-Jahr 2017.

Mit 15 No.1-Alben und jeder Menge Multi-Platin-Awards sind GOTTHARD nicht nur die erfolgreichste Band der Schweiz, sondern längst auch eine feste Größe im globalen Spotlight. Insbesondere der verdiente Swiss Music Award aus dem letzten Jahr hat aber auch gezeigt, dass die Band noch lange nicht genug hat: 25 Jahre GOTTHARD waren gerade mal die erste Runde.

VÖ-Datum: 13.01.2017
www.gotthard.com

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KW 02: alsterradio rock ’n pop KONZERTAUSBLICK 2017

Immer um kurz nach 10:00 Uhr bei "Der Tag mit Lars Lorenz".

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WIR HOLEN DIE BANDS IN UNSERE STADT UND STELLEN EUCH IN DIESER WOCHE JEDEN TAG EIN NEUES KONZERTHIGHLIGHT VOR!

 

Immer um kurz nach 10:00 Uhr bei "Der Tag mit Lars Lorenz".

 

MONTAG:

SIMPLE MINDS Acoustic Live 2017

14.04.2017 Laeiszhalle

 

DIENSTAG:

Bryan Ferry

17.05.17 Mehr!Theater

 

MITTWOCH:

Status Quo „AQUOSTIC LIVE“

19.12.2017 Mehr!Theater

 

DONNERSTAG:

Deep Purple

30.05.2017 Barclaycard Arena

 

FREITAG:

Yello

03.12.2017 Bayrclaycard Arena

 

Alle Infos findet ihr auch auf unserer Präsentationseite

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KW 52: CD DER WOCHE – BEST OF 2016

Hört noch einmal in die besten Rock-Alben des abgelaufenen Jahres. Immer um kurz nach 10 Uhr bei "Der tag mit Lars Lorenz"

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UNSERE BESTEN ROCK-ALBEN DES JAHRES 2016

 

Hört noch einmal in die besten Rock-Alben des abgelaufenen Jahres. Immer um kurz nach 10 Uhr bei "Der tag mit Lars Lorenz"

 

 

 

UDO LINDENBERG – STÄRKER ALS DIE ZEIT

Veröffentlicht am 02.12.2016

 

 

METALLICA – HARDWIRED… TO SELF-DESTRUCT

Veröffentlicht am 18.11.2016

 

Metallica

 

STING – 57TH & 9TH

Veröffentlicht am 11.11.2016

 

Sting

 

BON JOVI – THIS HOUSE IS NOT FOR SALE

Veröffentlicht am 04.11.2016

 

BonJovi

 

WESTERNHAGEN – MTV UNPLUGGED

Veröffentlicht am 28.10.2016

 

Westernhagen

 

GREEN DAY – REVOLUTION RADIO

Veröffentlicht am 07.10.2016

 

GreenDay_RevolutionRadio

 

ERIC CLAPTON – LIVE IN SAN DIEGO

Veröffentlicht am 30.09.2016

 

EricClapton

 

RED HOT CHILI PEPPERS – THE GETAWAY

Veröffentlicht am 17.06.2016

 

RedHotChiliPeppers_TheGetaway

 

3 DOORS DOWN – US AND THE NIGHT

Veröffentlicht am 11.3.2016

 

3doorsdown

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KW 51: THE KILLERS – DON’T WASTE YOUR WISHES

Zehn Jahre Weihnachten mit The Killers: Das neue Album "Don't Waste Your Wishes" ist da.

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Zehn Jahre Weihnachten mit The Killers: Das neue Album "Don't Waste Your Wishes" ist da. 

 

Seit zehn Jahren melden sich The Killers jedes Jahr pünktlich zu Weihnachten mit einem neuen Song zurück und unterstützen somit die AIDS-Hilfe Red. Anlässlich des Jubiläums hat sich die Band etwas Besonderes überlegt: Alle zehn Singles sind nun auf dem Album "Don't Waste Your Wishes" zusammengefasst. Zu den bereits bekannten Songs wie "Don't Shoot Me Santa" und "I Feel It In My Bones" gesellt sich außerdem der bisher unveröffentlichte Track "I'll Be Home For Christmas". Ein Album, das nicht nur pure Weihnachtsstimmung schafft, sondern auch noch etwas Gutes tut: Die Einnahmen spenden The Killers wie jedes Jahr an die AIDS-Hilfe.

 

Die komplette Tracklist gibt es hier zu sehen:

1. A Great Big Sled feat. Toni Halliday

2. Don't Shoot Me Santa feat. Ryan Pardey

3. Joseph, Better You Than Me feat. Elton John & Neil Tennant

4. ¡Happy Birthday Guadalupe! feat. Wild Light and Mariachi El Bronx

5. Boots

6. The Cowboys' Christmas Ball

7. I Feel It In My Bones feat. Ryan Pardey

8. Christmas In L.A. feat. Dawes

9. Joel The Lump Of Coal feat. Jimmy Kimmel

10. Dirt Sledding feat. Ryan Pardey & Richard Dreyfuss

11. I'll Be Home For Christmas feat. Ned Humphrey Hansen

 

VÖ-Datum: 18.11.2016

www.thekillersmusic.com

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KW 50: PRINCE – PRINCE 4EVER

Gleich zwei neue PRINCE-Veröffentlichungen an werden ins Vorweihnachtsgeschäft gegeben, die die Musik der Künstlerikone feiern und den Fans bisher unveröffentlichtes Material aus dem Bestand seines legendären Archivs zugänglich machen. Es sind die ersten PRINCE-Aufnahmen, die nach seinem Ableben am 21. April dieses Jahresveröffentlicht werden.

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Gleich zwei neue PRINCE-Veröffentlichungen an werden ins Vorweihnachtsgeschäft gegeben, die die Musik der Künstlerikone feiern und den Fans bisher unveröffentlichtes Material aus dem Bestand seines legendären Archivs zugänglich machen. Es sind die ersten PRINCE-Aufnahmen, die nach seinem Ableben am 21. April dieses Jahresveröffentlicht werden.

 

"Prince4Ever" führt 40 der meistgeliebten Songs von PRINCE zusammen, darunter die Superhits When Doves Cry, Let’s Go Crazy, Kiss, Little RedCorvette, Purple Rain, Raspberry Beret, Sign O’ The Times, Alphabet Street, Batdance und Cream.

 

"Prince4Ever" enthält überdies Moonbeam Levels — einen bisher unveröffentlichter Song, den PRINCE im Jahre 1982 während der „1999“-Sessions aufgenommen hat, und der später für das Repertoire des nie veröffentlichten Albums Rave Unto The Joy Fantastic geplant war. Prince 4Ever erscheint mit einem 12-seitigen Booklet mit bisher nie gezeigten Fotos des renommierten Fotografen Herb Ritts.

 

Zusätzlich wird Anfang 2017 die von vielen erwartete, remasterte Deluxe-Version von Purple Rain veröffentlicht, der PRINCE noch kurz vor seinem Tod zustimmte. Die remastert Edition des Klassikers wird von einem zweiten Album mit vorher unveröffentlichtem Material einher gehen. 

 

VÖ-Datum: 25.11.2016

www.warnermusic.de/prince

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KW 49: UDO LINDENBERG – STÄRKER ALS DIE ZEIT – LIVE

Ein spektakuläres Paket in fünf physischen Formaten und vier Download-Versionen wird es möglich machen, die schönsten Tourstunden zuhause noch einmal mitzuerleben – oder vielleicht zum ersten Mal per DVD oder Blu-Ray dabei zu sein, wenn UDO LINDENBERG mit seinen Panik-Freunden rund drei Stunden lang die Tausenden in den Stadien begeistert!

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Ein spektakuläres Paket in fünf physischen Formaten und vier Download-Versionen wird es möglich machen, die schönsten Tourstunden zuhause noch einmal mitzuerleben – oder vielleicht zum ersten Mal per DVD oder Blu-Ray dabei zu sein, wenn UDO LINDENBERG mit seinen Panik-Freunden rund drei Stunden lang die Tausenden in den Stadien begeistert! Ein Momentum, wie es auch die verwöhnten Fans noch nie gesehen haben - bis zu 65 Künstler gleichzeitig auf der Bühne, alle Elemente einer grandiosen Show, der Panik-Präsident in Ausnahmeform, die neuen Songs seines aktuellen Hit-Albums und die größten Lieder seiner Karriere und illustre Gäste wie Clueso, Daniel Wirtz, Stefanie Heinzmann, Axel Prahl, Otto Waalkes, Gentleman, Till Brönner, Stefan Raab, Johannes Oerding, Klaus Doldinger, Eric Burdon, und und und...Dazu eine Fülle von besonderem Bonusmaterial, z.B. 14 zusätzliche Tracks aus den letzten Jahren, von Auftritten in Berlin, Hamburg, Timmendorf, etc. – plus eine ausführliche Tour-Dokumentation. 800.000 Menschen haben in den vergangenen Jahren UDO LINDENBERG live erlebt, sein aktuelles Album „Stärker als die Zeit“ ist das bis dato meistverkaufte in diesem Jahr in Deutschland veröffentlichte Album eines Künstlers. Einer der absoluten Höhepunkte der umjubelten Tourneen von UDO LINDENBERG war das Abschlusskonzert seiner Open Air-Trilogie in de Leipziger Red Bull-Arena. Und diese Konzertaufzeichnung wird der Dreh- und Angelpunkt der Filmaufzeichnungen. Die einmalige, multimediale Bühnenshow mit zahlreichen Extras, eine Referenz von UDO an seine Fans, denen er auch am Ende im Booklet das Werk widmet: „Meiner ganzen grooossen fantastischen Panikfamilie! Billionen Küsschen, Euer Udo 4Ever.“

 

VÖ-Datum: 02.12.2016

www.udolindenberg.de

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KW 48: HERBERT GRÖNEMEYER – LIVE IN BOCHUM

60 Jahre, 23 CDs, eine Karriere. Spätestens seit seinem mit bis heute 3,7 Millionen verkauften Einheiten alle Rekorde brechenden Album „Mensch“ ist Herbert Grönemeyer der Nordstern der deutschsprachigen Popmusik. Zu seinem 60. Geburtstag erscheint nebst der ersten Grönemeyer Karriere Box „Alles“ (mit 23CDs!) das erst dritte Live Album von Herbert Grönemeyer „Live in Bochum“ auf 2 CDs.

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60 Jahre, 23 CDs, eine Karriere. Spätestens seit seinem mit bis heute 3,7 Millionen verkauften Einheiten alle Rekorde brechenden Album „Mensch“ ist Herbert Grönemeyer der Nordstern der deutschsprachigen Popmusik. Zu seinem 60. Geburtstag erscheint nebst der ersten Grönemeyer Karriere Box „Alles“ (mit 23CDs!) das erst dritte Live Album von Herbert Grönemeyer „Live in Bochum“ auf 2 CDs. 
Aufgenommen im rewirpower Stadion im Juni 2015 im Rahmen der „Dauernd Jetzt“ Tour zelebriert Herbert Grönemeyer dieses Heimspiel mit einer außergewöhnlich intensiven Performance und einer ganz besonderen, auf den Anlass hin abgestimmte Setlist. 
In den Liner Notes zu „Alles“ schreibt Michael Lentz ebenso entwaffnend wie treffend: „Hier hat jemand etwas zu sagen, nicht nur zu singen. Über Jahrzehnte hinweg hat Herbert Grönemeyer die deutsche Mentalitätsgeschichte mit seinen Liedern in prägnante Bilder und Situationen gefasst und die Selbstwahrnehmung vieler seiner Fans mitgeprägt. Seine Texte machen dies nacherfahrbar. Sie haben kein Verfallsdatum.“ So schenkt „Alles“ einem der größten Sänger, die die Bundesrepublik je hervorbrachte, eine würdige Retrospektive — um im selben Augenblick die Zukunft mit gleich dem nächsten Live-Album einzuläuten. Es „bleibt alles anders“.

 

VÖ-Datum: 25.11.2016

www.groenemeyer.de

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KW 47: METALLICA – HARDWIRED… TO SELF-DESTRUCT

„Ist das schon acht Jahre her? Fühlt sich gar nicht so an! Zwinker, zwinker. (…) Wir sind total aufgeregt, die Neuigkeiten unseren Fans da draußen mitzuteilen. Wir waren mit Greg immer mal wieder im Studio über die letzten 18 Monate und haben die Kreativöfen wieder angeschmissen. Endlich wieder neue Musik nach draußen zu lassen (…), das ist das, was wir lieber tun als alles andere, also macht euch bereit….“ – Lars Ulrich

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„Ist das schon acht Jahre her? Fühlt sich gar nicht so an! Zwinker, zwinker. (…) Wir sind total aufgeregt, die Neuigkeiten unseren Fans da draußen mitzuteilen. Wir waren mit Greg immer mal wieder im Studio über die letzten 18 Monate und haben die Kreativöfen wieder angeschmissen. Endlich wieder neue Musik nach draußen zu lassen (…), das ist das, was wir lieber tun als alles andere, also macht euch bereit….“ – Lars Ulrich 
„Hardwired… To Self-Destruct“ ist der Nachfolger von „Death Magnetic“, das im Jahr 2008 erschienen ist. Es ist das 11. Studioalbum der Band und wurde in Zusammenarbeit mit Greg Fidelman produziert, der bereits beim Album Death Magnetic (2008) dabei war. Der amerikanische Produzent arbeitete neben Metallica unter anderem bereits mit Künstlern wie Slayer, Black Sabbath, Red Hot Chili Peppers und  Marilyn Manson zusammen. Über 18 Monate hat die Band an den Songs im Studio gearbeitet. 

 

 

VÖ-Datum: 18.11.2016

www.metallica.com

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KW 46: STING – 57TH & 9TH

Seit Jahrzehnten gefeiert als Songschreiber, Sänger, Schauspieler, Aktivist und Buchautor, kam Sting als Gordon Sumner im englischen Newcastle zur Welt, um 1977 nach London zu ziehen, wo er gemeinsam mit Stewart Copeland und Andy Summers die Band The Police gründete. The Police veröffentlichten insgesamt fünf Studioalben und gewannen dafür gleich sechs Grammy Awards sowie zwei BRIT Awards; in die Rock & Roll Hall of Fame wurden sie im Jahr 2003 aufgenommen.

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Seit Jahrzehnten gefeiert als Songschreiber, Sänger, Schauspieler, Aktivist und Buchautor, kam Sting als Gordon Sumner im englischen Newcastle zur Welt, um 1977 nach London zu ziehen, wo er gemeinsam mit Stewart Copeland und Andy Summers die Band The Police gründete. The Police veröffentlichten insgesamt fünf Studioalben und gewannen dafür gleich sechs Grammy Awards sowie zwei BRIT Awards; in die Rock & Roll Hall of Fame wurden sie im Jahr 2003 aufgenommen. 

 

Seit Mitte der Achtziger hat Sting daran anknüpfend bis dato 11 Alben als Solokünstler veröffentlicht und dafür 10 weitere Grammys gewonnen sowie zwei weitere BRITs, einen Golden Globe Award, einen Emmy und einen Century Award vom Billboard Magazine; außerdem wurde er für drei Oscars und einen TONY Award nominiert und konnte 2004 den MusiCares Award als „Person of the Year“ in Empfang nehmen. Als Solokünstler auch in der Songwriters Hall of Fame vertreten, wurde ihm im Dezember 2014 auch der renommierte Kennedy-Preis verliehen. Kombiniert man die Zahlen von The Police mit denen seiner Soloveröffentlichungen, hat Sting im Verlauf seiner einzigartigen Karriere rund 100 Millionen Alben verkauft. 

 

2016 meldet sich Sting mit seinem zwölften Solo-Studioalbum „57th & 9th“ zurück: Seine erste Pop/Rock-Veröffentlichung seit gut zehn Jahren erscheint am 11. November 2016. „57th & 9th“ vereint insgesamt 10 neue Songs, mit denen Sting eindrucksvoll unterstreicht, wie vielfältig seine Einflüsse als Songwriter und Musiker sind: Während ein Stück wie das wilde „Petrol Head“ eher an „Mad Max“ erinnert, geht „Pretty Young Soldier“ in Richtung klassisches Folk-Songwriting mit klarem Storytelling-Fokus. Unglaublich treibend hingegen und so tanzbar wie selten präsentiert sich der Sänger auf der ersten Single „I Can’t Stop Thinking About You“, mit der Sting abermals belegt, wie wichtig sein Einfluss auf das aktuelle Popgeschehen ist. 

 

Der Titel des von Martin Kierszenbaum produzierten Albums bezieht sich auf jene Kreuzung in Manhattan, die Sting jeden Tag überqueren musste auf dem Weg zum Studio in Hell’s Kitchen (einem Teil von Midtown), wo der Longplayer aufgenommen wurde. Letztlich seien Themen wie Reisen und Fortbewegung die wichtigsten inhaltlichen Fäden von „57th & 9th“, so der Kommentar von Sting, der sich damit vor allem auf das autobiografische „Heading South On The Great North Road“ und „Inshallah“ bezieht. Auf letzterem Track betrachtet er die aktuelle Flüchtlingskrise aus humanitärer Sicht. 

 

Parallel zu seinen musikalischen Erfolgen trat Sting bereits in über 15 Filmen auf, spielte 1989 die Hauptrolle in der „Dreigroschenoper“ am Broadway und war vor 10 Jahren Executive Producer des gefeierten Filmdramas „Kids – In den Straßen New Yorks“ („A Guide to Recognizing Your Saints“). Zuletzt konzentrierte er sich unter anderem auf das für einen TONY Award nominierte Musical „The Last Ship“, das wie das gleichnamige Album auf seinen persönlichen Erinnerungen an das Schicksal der Werftarbeiter von Wallsend basiert, die Sting während seiner Kindheit im Nordosten Englands erlebt hatte. Das von Associated Press als „umwerfend“ gefeierte, auf einem Buch von John Logan und Brian Yorkey basierende Bühnenstück, für das Sting die Musik und die Texte beisteuerte, lief 2014 und 2015 am Broadway. 

 

Auf seine Memoiren „Broken Music“, die 2003 ein ganzes Vierteljahr auf der Bestsellerliste der New York Times vertreten waren, ließ er 2007 noch das Buch „Lyrics“ folgen, in dem Sting sämtliche Songtexte sowie zahlreiche persönliche Anekdoten und Fotos präsentierte. 

 

Den universalen Ansatz seiner Musik spiegelt auch sein Engagement für verschiedene Menschenrechtsorganisationen in aller Welt wider, u.a. für den eigenen „Rainforest Fund“, Amnesty International und Live Aid. Zusammen mit seiner Ehefrau Trudie Styler gründete Sting bereits im Jahr 1989 den „Rainforest Foundation Fund“, eine NGO, die sich weltweit für den Schutz des Regenwaldes und seiner Ureinwohner engagiert. Bis dato veranstaltete die NGO 17 Benefizkonzerte, um das Bewusstsein für die Bedrohung des Regenwalds zu vergrößern und Mittel für den Erhalt dieser Regionen zu erwirtschaften. Gemeinsam mit einem Netzwerk von Partnerorganisationen arbeitet der „Rainforest Fund“ inzwischen in über 20 Ländern auf drei Kontinenten. 

 

 

VÖ-Datum: 11.11.2016

www.sting.com

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KW 45: BON JOVI – THIS HOUSE IS NOT FOR SALE

Es gab da ein Bild, das Jon Bon Jovi lange Zeit verfolgt hat. Es ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Es war ein Schwarz-Weiß-Foto von Jerry Uelsmann: Der Künstler hatte ein Bild von einem alten, steinernen Haus mit kräftigen Wurzeln kombiniert, es scheinbar Wurzeln schlagen lassen. Für Jon erzählte nun „genau dieses Bild unsere Geschichte – und jetzt ist daraus unser Albumcover geworden“, sagt er heute.

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Es gab da ein Bild, das Jon Bon Jovi lange Zeit verfolgt hat. Es ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. 

Es war ein Schwarz-Weiß-Foto von Jerry Uelsmann: Der Künstler hatte ein Bild von einem alten, steinernen Haus mit kräftigen Wurzeln kombiniert, es scheinbar Wurzeln schlagen lassen. Für Jon erzählte nun „genau dieses Bild unsere Geschichte – und jetzt ist daraus unser Albumcover geworden“, sagt er heute. 
Tatsächlich hatte er dieses Bild auch im Hinterkopf, als er den Titelsong des 14. Studioalbums von Bon Jovi komponierte: Das Album heißt This House Is Not For Sale, und es markiert eine Art Heimkehr – und eine Rückkehr zu jenem Label, bei dem er einst seinen ersten (und einzigen!) Plattenvertrag unterzeichnete. Produziert von Jon Shanks und Jon Bon Jovi, wurden weite Teile des neuen Longplayers in New York City aufgenommen, und zwar in jenem Studio, dem Avatar (früher: Power Station), in dem die Band schon 1983 ihr allererstes Album aufgenommen hatte. Weitere Aufnahmen fanden in den Electric Lady Studios statt. 
„Aufgrund der ganzen Dinge, die wir in den letzten Jahren durchgemacht haben, sind wir als Band heute sogar noch eingeschworener als früher“, erzählt der Sänger, „und zum Glück hat ja auch mit dem Label alles doch noch geklappt. Jetzt haben wir ein fantastisches Album, das etwas aussagt und zugleich nichts beweisen muss.“ 
Der Titelsong „This House Is Not For Sale“ tritt gewissermaßen die Tür auf, wenn es im Text heißt: „These four walls have got a story to tell, the door is off the hinges, there’s no wish in the well.“ Die vier Wände, um die es hier geht, stehen für die Bandmitglieder, und Jon verweist auf sein Vermächtnis: „I set each stone, I hammered each nail“, lautet der Text weiter. „Ja, der Titelsong handelt von Redlichkeit, von Integrität. Ich verarbeite da alle möglichen Sachen, die ich in den letzten drei Jahren erlebt habe, und wie der Text schon sagt: dieses Herz, diese Seele, dieses Haus ist einfach nicht zum Verkauf!“ 
Mit dieser Message hebt sich der Vorhang für das neueste Werk einer Band, die seit über drei Jahrzehnten mit unvergleichlichem Erfolg die nicht immer ruhigen Brandungen der Musikindustrie hat über sich ergehen lassen. Weltweit haben diese Herren über 130 Millionen Alben verkauft. Sie haben über Jahrzehnte hinweg immer neue Hymnen in die Charts, auf die Radio-Playlisten katapultiert. Und weltweite Tourneen absolviert, die ihnen immer neue Zuschauer- und Verkaufsrekorde bescheren sollten. 
Einzigartige Erfolge, dabei war das Fundament von This House Is Not For Sale das exakte Gegenteil: Es entstand aus und in einer Phase des Umbruchs, der Unsicherheit. Die insgesamt 12 Tracks der LP dokumentieren drei turbulente Jahre, in denen sich Jon für eine neue Richtung entscheiden musste. Für Bon Jovi gab’s allerdings schon immer nur eine Antwort auf derartige Situationen: Gas geben. Und zwar richtig. 
Das war schon nach dem massiven Charterfolg von Slippery When Wet und New Jersey passiert, als die Band danach in einer Sackgasse gelandet war. Jon hatte sich eine (vermeintliche) „Auszeit“ genommen – und meldete sich in genau dieser Zeit mit „Blaze of Glory“ zurück, wofür er einen Golden Globe gewinnen sollte und obendrein eine Oscar-Nominierung kassierte. 1992 war die Bandkrise damit auch vorbei: Keep The Faith erschien und sie waren wieder ganz oben. Ein Jahrzehnt später, zu Beginn des neuen Jahrtausends, war es Crush (2000) – und mit dem für einen Grammy nominierten Hit „It’s My Life“ legten sie wieder so eine Hymne nach... 
This House Is Not For Sale schlägt in genau diese Kerbe: Bon Jovi klangen nie größer, aber auch nie selbstkritischer. Denn obwohl die Serie der ausverkauften Tourneen, der Alben und Radiohits sich bis zuletzt immer weiter fortsetzte, war nach den letzten Stadion-Shows im Jahr 2013 die Band nicht mehr dieselbe: Die Chemie, die Besetzung hatte sich verändert, die Labelsituation war in der Schwebe. Bis Januar 2015 nahm er sich nun wirklich eine Auszeit, schrieb erst gar keine neuen Songs. Doch als er dann loslegte, verwandelten sich die Gefühle, die sich in dieser schwierigen Phase angestaut hatten, in aufrichtige, packende Songs, in denen Jon seine Wut, seinen Kummer, schließlich sogar seine Akzeptanz zum Ausdruck bringen konnte – weshalb die neuen Songs tatsächlich wie eine Art Wiedergeburt klingen. 
Auf die klare Ansage des Titelsongs folgt der Track „Living With The Ghost“, bei dem sich Jon Bon Jovi mit dem Thema Verlust befasst: Ein Mann versucht, seine Füße im Weihwasser der Kirche zu waschen, macht dann aber weiter – „then he worked up to his knees from his arms to his neck and said I’m in over my head. He was crying trying to get some relief, I’m just trying to get some relief. I had this dream. That man was me.“ Ein bewegender Traum, ein Hilfeschrei, und auch Jon gibt zu: „Die Leute kennen von mir als Storyteller ja diese verletzliche Seite kaum. Schließlich haben wir oft genug Hymnen über ein würdevolles Leben, über Eingliederung in die Gesellschaft gesungen.“ 
Ein bekannteres Thema, das auch dieses Mal eine Rolle spielt, ist der Kampf: „Knockout“ ist so eine Kopf-hoch-Brust-Raus-Hymne, wie man sie von Bon Jovi kennt. Los geht’s mit dem Rücken gegen die Wand – „every day I wake up with my back against the wall“, um schließlich mit dem Knockout zu enden, so dass die Lichter des Gegenübers ausgehen: „here comes the knock out, my time is right now, turning your lights out, I’m throwing down.“ „Der Song handelt vom Kampf um die eigene Hoffnung“, so Jon. „Es geht um diesen Kampfgeist, den wir alle verspüren – in ganz unterschiedlichen Situationen.“ Der Song „Labor of Love“ fühlt sich daraufhin tatsächlich so an, als sei man gemeinsam mit der Band im Studio: Live eingespielt, fühlen sich die Gitarrenspur und Jons Stimme hier viel tiefer, wirklich unglaublich nah und intim an. Und natürlich geht’s hier um die Liebe: Der Rockstar, der dafür bekannt ist, dass seine Beziehungen lange halten, spielt auf genau diese Bande an, die auch über Jahrzehnte nicht zerreißen wollen. 
Würdest du alles noch mal genauso machen oder doch etwas ändern – „relive every moment“ vs. „tear out any page“ –, das ist das Thema von „Born Again Tomorrow“, einem Song, mit dem sich Jon „den Entscheidungen, den Antworten, die man selbst gefunden hat, widmet“. Nach eindrucksvollen Zeilen wie „bones grow stronger where they break, who says scars don’t fade?“, könnte seine eigene Antwort deutlicher nicht sein: „I wouldn’t have it any other way.“ Er will keinen einzigen Moment missen. 
Auch der „Rollercoaster“ ist eine Metapher für das eigene Leben, die Liebe, die Tiefschläge auf dem Weg: Das Leben sei kein Kinderkarussell, sondern doch eher eine Achterbahn – nur darf man gerade deshalb die Augen nicht schließen: „time flies by... don’t close your eyes.“ 
Das Thema Zeit und dieselbe Carpe-Diem-Message spielt auch bei „New Year’s Day“ eine Rolle: „Let’s toast to new beginnings, raise up a glass and say, ‘for all of our tomorrows, and what was yesterday’.“ Zugleich eine Ode auf den Zusammenhalt dieser Band, war dieser Track zunächst in einem 6/8-Takt, also quasi als Walzer geplant. Im Studio kam es dann doch ganz anders, nachdem Tico den Beat vorgezählt hatte und die Band dann gleichzeitig einsetzte: „Es war einfach fantastisch, die Band so zusammen zu sehen“, erinnert sich Jon. „Das ist so ein Stück, das einfach in dem Moment entstanden ist – und die ganze Band war daran beteiligt.“ 
Die Veränderungen in der Musikindustrie adressieren sie schließlich ganz offen und unverblümt mit „The Devils In The Temple“: „There are thieves at the alter, a snake wears the crown, handing you coal, swearing it’s gold. Look what they’ve done to this house of love. It’s too late to turn the river to blood, the savior’s come and gone, we’re out of time, the devil’s in the temple, he ain’t no friend of mine.“ „Ja, wenn ich da von einer einstigen Kirche rede, dann meine ich damit das Label“, so Jon. „Ich habe schließlich immer nur einen einzigen Traum gehabt: Songs zu schreiben und sie in dieser Kirche zu präsentieren. Es war nicht leicht, die Veränderungen in der Industrie wegzustecken, die dazu geführt haben, dass wir unsere Beziehung zu diesem einstigen Heimatort nach 33 Jahren verändern mussten. Doch zum Glück haben wir dieses Kapitel ja inzwischen hinter uns gebracht.“ 
Als Songwriter, der ein Dritteljahrhundert auf Tour verbracht hat, tritt Jon bei „Scars On This Guitar“ ans Mikrofon: „Another Friday night I’m somewhere, a little drunk and worn out from the show“, beginnt er den Text über das Tourdasein. „It’s a hallway to a hotel room, the truck’s already rolling down the road“, und dann kommt sie, seine Gitarre: „she’s been with me late at night when I was drowning in the dark, she heard my every word when I was pouring out my heart. So I thank my lucky stars for every crack, scratch and scar on this guitar…“ Wenn es eine Sache gibt, die wirklich die Zeit überdauert, dann ist sie es: Seine vernarbte Gitarre. 
Andere Narben und Risse sind das Thema von „God Bless This Mess“, das Jon als A-Capella-Stück beginnt: „I got some blood under my nails, I got some mud on my face“, singt er, und gemeinsam mit der Band geht sein Bericht noch weiter – die Stimme ist hin, die Haare werden grau, die Muskeln tun weh. Und während viele einfach nur hoffen, einen Sturm zu überstehen, gehen andere Menschen gerade in solchen Situationen auf: Das ist das Durcheinander, das Bon Jovi hier feiern, weil sie nicht allein sind, sie sich aufeinander verlassen können... 
Um Entdeckergeist dreht sich der Track „Reunion“, wenn Jon sogar an seine Rede anknüpft, die er vor Universitätsabsolventen gehalten hat, als er seinen Doktortitel an der Rutgers University in Empfang nahm: Damals gab er den Anwesenden den Ratschlag, ihr Leben lieber „in Bleistift“ zu entwerfen, also vorläufig, denn es gibt immer noch andere Varianten: „this isn’t how the story ends, my friend, it’s just a fork along the road.“ 
„Come On Up To Our House“ heißt der Abschlusstitel des neuen Albums, und auch Jon wusste offensichtlich ganz genau, wann der neue Longplayer fertig war: „Ich wusste einfach, dass nichts mehr fehlt, als die Songs, die mit einem Ich, einem ‘I’ beginnen, schließlich mit einem Wir, einem ‘We’ endeten.“ Die Textzeile „All Are Welcome at Our Table“ stammt dabei sogar aus einem der Soul Kitchen-Restaurants, die seine eigene Stiftung betreibt: „Inklusion ist mir einfach wahnsinnig wichtig“, so der Kopf der Band. 
Überhaupt sind Inklusion, Gemeinschaftssinn und Einbindung ein zentrales Element dieser Erfolgsgeschichte, die nun schon seit über drei Jahrzehnten anhält und inzwischen Generationen verbindet. This House Is Not For Sale ist das neueste Kapitel dieser Geschichte, die nun auf ganz neuen Wurzeln in die nächste Runde geht... 

 

VÖ: 04. November 2016

www.bonjovi.com

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KW 44: SUNRISE AVENUE – “FAIRYTALES – BEST OF – TEN YEARS EDITION”

Sunrise Avenue gehört zweifelsohne zu den Bands, die mittlerweile seit Jahrzehnten Garant für große Hits, hartnäckige Ohrwürmer und vor allem großartiges Live-Entertainment sind. Unzählige Platin- und Goldschallplatten, drei Emma-Awards, jede Menge weiterer Nominierungen für internationale Auszeichnungen wie den ECHO oder den MTV Europe Music Award, restlos ausverkaufte Tourneen durch ganz Europa und weltweite Verkaufszahlen in Millionen-Höhe – das ist die bisherige beeindruckende Erfolgsbilanz der finnischen Rock-Pop-Band Sunrise Avenue. Eine Bilanz, die sich mehr als sehen lassen kann.

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Sunrise Avenue gehört zweifelsohne zu den Bands, die mittlerweile seit Jahrzehnten Garant für große Hits, hartnäckige Ohrwürmer und vor allem großartiges Live-Entertainment sind. Unzählige Platin- und Goldschallplatten, drei Emma-Awards, jede Menge weiterer Nominierungen für internationale Auszeichnungen wie den ECHO oder den MTV Europe Music Award, restlos ausverkaufte Tourneen durch ganz Europa und weltweite Verkaufszahlen in Millionen-Höhe – das ist die bisherige beeindruckende Erfolgsbilanz der finnischen Rock-Pop-Band Sunrise Avenue. Eine Bilanz, die sich mehr als sehen lassen kann. 
Vor fast einem Vierteljahrhundert wurde die Band Sunrise aus der Taufe gehoben und ca. zehn Jahre später in Sunrise Avenue umbenannt. In dieser Zeit entstanden große und noch immer beliebte Hits wie „Fairytales Gone Bad“ und „Hollywood Hills“ und es folgte eine geradezu bilderbuchhafte Musikkarriere. Bereits 2014 zog die Band eine Zwischenbilanz – mit dem Album „Fairytales – Best Of 2006–2014“ - jetzt erscheint mit „Fairytales – Best Of – Ten Years Edition“ eine Edition, die das Werk der Band der letzten 10 Jahre auf ganz besondere Art und Weise würdigt. 

Der Durchbruch für Sunrise Avenue erfolgt 2006 mit der Hit-Single „Fairytale Gone Bad“ aus dem dazugehörige Album-Debüt „On The Way To Wonderland“ (61 Wochen in den Charts/ Platin). Schon damals hat Sänger und Gitarrist Samu Haber einen untrügerischen Instinkt für eingängige Refrains und mitreißende Melodien, jedoch keinerlei Illusionen über das Popgeschäft: „Um tolle Musik zu schreiben ist kein Wunder nötig, verdammt harte Arbeit allerdings schon. Denn ich will nichts singen, was ich in fünf Jahren blöd finde.“ Auf dem Folgealbum „Popgasm“ (2009) jagte ein Ohrwurm den Nächsten und sogar die Kritiker sparen nicht mit Lob. Als Leadtrack ist hier unbedingt die Single-Auskopplung „Welcome To My Life“ zu nennen, die sich neben den zuvor genannten Tracks natürlich ebenfalls auf der 10-Jahres-Edition wiederfinden wird. 

Was aber ist das wirkliche Geheimnis des Erfolges von Sunrise Avenue? Die außergewöhnlich tiefe Stimme des charismatischen Sängers, die unmittelbar unter die Haut geht? Eindringliche Melodien, die einem einen Gänsehautmoment nach dem anderen bescheren? Oder sind es die Geschichte, mit denen sich die treuen Fans von Sunrise Avenue leicht identifizieren können, weil sie so glaubwürdig dargeboten werden: „Wir erzählen Geschichten von Menschen und Momenten mit wirklichen Gefühlen im echten Leben. Liebe, Trennungen, Freundschaften, Familie, Job. Wenn das alles keine Stoffe für seelentiefe Lieder sind, dann weiß ich es auch nicht.“ 
Und ohne, das Geheimnis bis ins Letzte zu ergründen, ist es sicherlich eine Mischung aus allem. Nicht von ungefähr ist jedes einzelne der bislang veröffentlichten Studioalben von Sunrise Avenue Teil dieser ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Ganz gleich ob die Arbeit am Longplayer „On The Way To Wonderland“, „Popgasm“, „Out Of Style“ oder auch „Unholy Ground“ (2013) – hier mischt sich unweigerlich auf fast magische Weise harte Arbeit, unbedingtes Wollen und natürlich auch Talent. „In jedem Album stecken viele Monate Schweiß und Blut, aber auch Tränen der Angst, dass die Band und ich daran auch zugrunde gehen könnten. Bis jetzt gab es immer ein Happy End!“ 

Das mediale Interesse an Sunrise Avenue ist nicht zuletzt auch durch „The Voice Of Germany“ gewachsen. Samu Haber ist dort als Coach binnen kürzester Zeit zum Publikumsliebling avanciert und auch in der kommenden Staffel im Herbst 2016 wird er wieder als Coach auf die Suche nach den größten Gesangs- und Stimmtalenten Deutschlands sein. 

Das neue Best-Of-Album „Fairytales – Best Of – Ten Years Edition“, das am 21. Oktober erscheint, wird nicht nur einen Querschnitt aus der Erfolgsgeschichte von Sunrise Avenue sein und somit einen eindrucksvollen Rückblick bieten, sondern für Fans und solche, die es noch werden ein wahrer Hörgenuss sein. Jeder einzelne Song ein erprobter Hit.  Fast. Denn als besonderes Highlight werden neben den bereits erwähnten „Goldstücken“ aus den letzten 10 Jahren auch zwei brandneue Songs zu finden sein. Allen voran die erste Single-Auskopplung „Prisoner in Paradise“. 

 

VÖ-Datum: 21.10.2016

www.sunriseave.com

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KW 43: WESTERNHAGEN – MTV UNPLUGGED

Im Sitzen, mit Gästen und akustischen Instrumenten – so simpel ist das Konzept von „MTV Unplugged“ und so wirkungsvoll, wenn die Musik eines Künstlers ganz speziell zu leuchten beginnt. Marius Müller-Westernhagen hat für tiefe Glücksgefühle gesorgt, als er in der Berliner Volksbühne 24 seiner Songs „unplugged“ präsentierte. Das Ergebnis erscheint nun auf CD sowie auf DVD, von keinem Geringeren als dem vielfach prämierten Regisseur Fatih Akin („Gegen die Wand“, „Soul Kitchen“, „Tschick“) filmisch in Szene gesetzt.

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Im Sitzen, mit Gästen und akustischen Instrumenten – so simpel ist das Konzept von „MTV Unplugged“ und so wirkungsvoll, wenn die Musik eines Künstlers ganz speziell zu leuchten beginnt. Marius Müller-Westernhagen hat für tiefe Glücksgefühle gesorgt, als er in der Berliner Volksbühne 24 seiner Songs „unplugged“ präsentierte. Das Ergebnis erscheint nun auf CD sowie auf DVD, von keinem Geringeren als dem vielfach prämierten Regisseur Fatih Akin („Gegen die Wand“, „Soul Kitchen“, „Tschick“) filmisch in Szene gesetzt. 


Handwerklich gesehen schien Marius Müller-Westernhagen leichtes Spiel zu haben: „Johnny Walker“ oder „Geiler is’ schon“ oder auch „Freiheit“ müssten gar nicht umgekleidet werden, Hymnen wie „Weil ich dich liebe“ oder „Wieder hier“ wären leicht passend gemacht und Klassiker wie „Sexy“ oder „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ gehen sicher auch ohne E-Gitarre gut ab. Womit der magische Moment noch nicht erklärt ist, der mit der gereiften Gelassenheit des in der Mitte sitzenden Mannes ebenso zu tun hat wie mit seiner wunderbar harmonierenden Band und den sensibel ausgewählten Gästen, die er eingeladen hat, gemeinsam mit ihm zu singen. – „Wir haben ‚Unplugged‘ als künstlerische Herausforderung gesehen“, sagt Marius Müller-Westernhagen. „Wir wollten uns nicht einfach nur akustische Gitarren umhängen und die originalen Arrangements als verkapptes Best of runterspielen. Es galt, das Material von über vier Jahrzehnten meiner Arbeit als Songschreiber zu sichten und sich mit ausschließlich analogen Mitteln völlig neu zu erarbeiten. Wir hatten die Ambition, es für uns wie für das Publikum auf den heutigen Stand unseres Verständnisses von guter Musik zu bringen.“ 

Mit seiner Lebenspartnerin Lindiwe Suttle präsentiert Marius die Neukomposition „Luft um zu atmen“ – womit sie Gänsehaut auslösen. „Lass uns leben“ bekommt eine neue Bedeutung im Duett mit Tochter Mimi. „Durch deine Liebe“ teilt MMW mit der Berliner Straßenmusikerin Elen Wendt. Für „Mit 18“ kommt Selig-Frontmann Jan Plewka auf die Bühne. Und dann sitzt da unverhofft ein guter alter Freund am Schlagzeug: Udo Lindenberg, und trommelt den „Pfefferminz“. 

„Ich wollte keine Gäste einladen, nur weil sie im Augenblick populär sind und schon dadurch das Projekt kommerzieller gemacht hätten. Es sollten Freunde sein, Menschen, die mir nahestehen, Weggefährten. Alles andere hätte ich als unehrlich empfunden.“ Eine Funk-Version von „Alphatier“, „Liebe um der Freiheit willen“, „Lichterloh“, Liebeswahn“ und so weiter – Marius Müller-Westernhagen und seine Band führen uns durch die gesamte Karriere eines Künstlers, dessen Kompositionen und Texte den Soundtrack mehr als einer Generation lieferten. Nicht weniger als sechs Backgroundsängerinnen und -sänger und die grandiose New Yorker Violinistin Gillian Rivers geben zusätzlich Farbe in diese so druckvolle wie beseelte Performance. 

Zu den Regeln von „MTV Unplugged“ zählt, dass ein bekanntes Stück aus fremder Hand im Programm sein soll. Mit einer getragenen und fast ehrfürchtigen Interpretation von Heroes“ nutzt Marius Müller-Westernhagen die Gelegenheit zu einer tiefen Verbeugung vor David Bowie, dessen berühmter Song in Berlin entstand und den Bowie selbst in einer Fassung mit deutschem Text gesungen hat. „Ich hatte einen riesigen Respekt vor dieser Aufgabe und hoffe, den Meister nicht in seinem Grab aufgestört zu haben.“ 

Vor vielen Jahren war Marius Müller-Westernhagen der erste deutsche Künstler, dem der Musiksender MTV anbot, im „Unplugged“-Format aufzutreten. Damals lehnte er ab, es gab so viel anderes zu tun für den Mann, der die Stadien der Republik füllte und bei allem, was er anfasste, sein eigener Herr sein wollte. Jetzt konnte der Zeitpunkt nicht besser sein, die Einladung zum Spiel ohne Stecker zu einer sehr persönlichen und höchst atmosphärisch inszenierten Werkschau zu nutzen. Dabei erweist sich sein Songmaterial als zeitlos und wandlungsfähig zugleich und das Miteinander aller Akteure auf der Bühne und hinter den Kameras als eindrucksvolles Gemeinschaftswerk. „In der Zusammenarbeit von Fatih und mir fiel immer wieder ein Begriff, der letztendlich über allem stehen sollte: Wahrhaftigkeit.“ 

Sein Übriges tat Westernhagens Wahl des Spielorts: die Volksbühne in Berlin, die gerade wieder zum deutschen Theater des Jahres gekürt wurde. Eine Bühne, die für Marius Müller- Westernhagen die Energie lieferte für seinen Wunsch, etwas Besonderes zu schaffen. Was auf diesem Album zu hören ist, entstand vollständig während der Live-Performance in der Volksbühne.

 

VÖ-Datum: 28.10.2016

www.westernhagen.de

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KW 42: KINGS OF LEON – WALLS

Mauern einreißen, um etwas Neues zu erschaffen - nach dreijähriger Albumpause kehren Kings Of Leon mit ihrem neuen Werk „Walls“ zurück, das von Markus Dravs (Arcade Fire, Coldplay, Florence + The Machine u.a.) in Los Angeles produziert wurde und als eine Rückbesinnung auf die musikalischen Wurzeln des Quartetts gilt.

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Mauern einreißen, um etwas Neues zu erschaffen - nach dreijähriger Albumpause kehren Kings Of Leon mit ihrem neuen Werk „Walls“ zurück, das von Markus Dravs (Arcade Fire, Coldplay, Florence + The Machine u.a.) in Los Angeles produziert wurde und als eine Rückbesinnung auf die musikalischen Wurzeln des Quartetts gilt. 

„Eigentlich haben alle unsere Albumtitel fünf Silben“, erklärt Sänger Caleb Followill, „und ursprünglich war ich dafür, es ‚We Are Like Love Songs‘ zu nennen. Außerdem bin ich kein großer Fan von Bands, die ihre Alben nach Songs nennen. Aber Matthews (Followill) schrieb jedes Mal das Wort ‚Walls‘ auf, wenn ich es aussprach und er meinte irgendwann: ‚SO muss das Album heißen!‘.“ 

Ein Zusammenhang zum geplanten Mauerbau des republikanischen Präsidentschaftskandidaten im Süden der USA besteht allerdings nicht. „Ich kenne diese ganze ‚Wall‘-Diskussion natürlich, aber als wir den Titel wählten, war die noch nicht im Gange – oder wir hatten sie noch nicht mitbekommen. Die Mauern, die wir meinen, sind eher als Metapher zu sehen. Es geht um die persönlichen Mauern, die man z.B. aus Unsicherheit um sich errichtet und niederreißen muss. Es geht darum, sich zu öffnen, Dinge zuzulassen und dazu zu stehen, wer man ist, und sich nicht - wie in unserem Fall - hinter einer Fassade zu verstecken, weil man berühmt ist.“ 

Seit ihrem Debüt „Youth & Young Manhood“, das 2003 erschien, veröffentlichten Caleb (Gesang und Gitarre), Nathan (Schlagzeug), Jared (Bass) sowie deren Cousin Matthew Followill (Gitarre) bislang sechs Studio-Alben, die sich weltweit über achtzehn Millionen Mal verkauften. Darüber hinaus verkauften die vier US-Amerikaner 24 Millionen Singles, darunter der in Deutschland mit Platin ausgezeichnete Smashhit „Sex On Fire“ – ein „Grammy Award“ für die Single inklusive. Zwei weitere goldene Grammophone gab es für ihr Album „Use Somebody“ („Record Of The Year 2009“ und „Best Rock Performance By A Duo Or Group With Vocals 2009“).

 

VÖ-Datum: 14.10.2016

www.kings-of-leon.de

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KW 41: GREEN DAY – REVOLUTION RADIO

Die in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommene und Grammy Award ausgezeichnete Punkrock Band Green Day veröffentlicht ihr zwölftes Studioalbum ‘Revolution Radio’.

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Die in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommene und Grammy Award ausgezeichnete Punkrock Band Green Day veröffentlicht ihr zwölftes Studioalbum ‘Revolution Radio’

Produziert von Green Day und aufgenommen in Oakland stellt ‘Revolution Radio‘ ein 12-Track-Werk von angstgetriebenen Hymnen dar, die den ausgereiften charakteristischen Green Day Sound mit lyrischen Meilensteinen verbindet bei dem Green Day die Komplexität und die Unsicherheiten der heutigen Zeit in die Mangel nehmen. Musikalisch ist da Album roh, eindringlich und angstfrei und bestätigt einmal mehr die Bedeutung Green Days als eine der führenden Stimmen des Punkrocks.  

"Es ist mehr als offensichtlich, dass die Welt ihren Zusammenhalt verloren hat. Und auch Mike, Tré und ich sind verlorene Seelen.”, sagt Green Day Frontmann Billie Joe Armstrong. “Revolution Radio ist ein Aufruf für alle verlorenen Seelen zusammen zukommen, zusammen zu tanzen, zu singen und vor allem sich zusammenzufinden. Das ist der Spirit, den Green Day seit dem allerersten Tag gelebt haben.“

 

VÖ-Datum: 07.10.2016

www.greenday.com

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KW 40: ERIC CLAPTON – LIVE IN SAN DIEGO

Am 15. März 2007 lud ERIC CLAPTON seine Fans zu einem grandiosen Konzert im iPayOne-Center in San Diego ein und lieferte eine gut zweistündige Performance vom Allerfeinsten ab. Neben Derek Trucks und Doyle Bramhall II begrüßte er auch den legendären J.J. Cale auf der Bühne, der für fünf Songs ein großartiges Gitarristen-Duett mit CLAPTON präsentierte.

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Am 15. März 2007 lud ERIC CLAPTON seine Fans zu einem grandiosen Konzert im iPayOne-Center in San Diego ein und lieferte eine gut zweistündige Performance vom Allerfeinsten ab. Neben Derek Trucks und Doyle Bramhall II begrüßte er auch den legendären J.J. Cale auf der Bühne, der für fünf Songs ein großartiges Gitarristen-Duett mit CLAPTON präsentierte. Der Mitschnitt dieser letzten gemeinsamen Session (J.J. Cale verstarb 2013) dürfte eine der eindrucksvollsten Live-Performances ERIC CLAPTONs der vergangenen Jahre sein. 

 

Zu den Highlights des Konzerts gehörte auch eine fünfminütige Version der Blind Willie Johnson-Komposition Motherless Children, die CLAPTON in eine groovige Uptempo-Nummer verwandelte. Neben CLAPTON selbst ist auch Gitarrist Derek Trucks (derzeit in der Tedeschi Trucks Band) zu hören, der „Mr. Slowhand“ souverän begleitet. Das San Diego-Konzert fand im Rahmen von CLAPTONs Welttournee 2007 statt und erscheint als Live In San Diego auf Doppel-CD, zum Download und als 180 Gramm 3 LP-Vinyl-Set.

 

VÖ-Datum: 30.09.2016

www.ericclapton.com

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KW 39: THE BASEBALLS – HIT ME BABY…

The Baseballs melden sich mit ihrem fünften Studioalbum zurück: „Hit Me Baby..." und widmet sich voll und ganz den Songs aus ihrer Jugend – den 90ern.

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The Baseballs melden sich mit ihrem fünften Studioalbum zurück: „Hit Me Baby..." und widmet sich voll und ganz den Songs aus ihrer Jugend – den 90ern.

 

Den Anfang machte die Single „...Baby One More Time“, ein Cover jenes Hits also, mit dem Britney Spears 1998 ihr Debüt feierte und eine ganze Epoche prägte. Für The Baseballs kein Grund, sich nicht an den Song heranzutrauen, im Gegenteil: „Unser Anspruch war natürlich nicht, einfach eine Akustikgitarre zu nehmen und einen Song nachzuspielen. Sondern gerade aus diesen einfachen Kompositionen, die es damals gab, ein bisschen mehr rauszuholen“, betont Digger, neben Sam und Basti ein Drittel der Band. „Wir haben versucht, als Baseballs unsere Stärke – den Vocal-Gesang und den Harmoniegesang – neu zu integrieren.“ 

 

Das gelingt auf ganzer Linie: In „…Baby One More Time“ unternehmen The Baseballs in bester Band-Tradition eine Zeitreise in den Rock 'nRoll der 1950er-Jahre. Von mehrstimmigem Doo-Wop Gesang über druckvolle Bläser-Einlagen bis hin zum knackig akzentuierten Backbeat sprüht die Cover-Version nur so vor Spielfreude und verdeutlicht einmal mehr, wieso die Band in den vergangenen Jahren gleich reihenweise Top-10-Platzierungen und Preise wie den ECHO einsammeln konnte. 

The Baseballs haben die Kunst des Coverns perfektioniert wie kaum eine andere zeitgenössische Band – und nachdem sie mit dem letzten Album „Game Day“ (2014) eine kleine Cover-Pause eingelegt hatten (Sam: „Wir waren vor dem letzten Album sechs Jahre mit den gleichen Songs unterwegs gewesen und wollten einfach mal etwas machen, das für uns auch frisch ist“), greifen sie nun um so leidenschaftlicher wieder an. 

Und Britney Spears’ „…Baby One More Time“ ist erst der Anfang: Take That, No Angels, Westlife, Salt-N-Pepa, Boyzone, die Backstreet Boys, Ace of Base und R. Kelly sind nur einige der Künstler, deren Songs sich Sam, Digger und Basti vorgeknöpft haben, dazu stellen The Baseballs mit dem Song „Like A Champion“ einmal mehr ihre Fähigkeiten in der Eigenkomposition unter Beweis. Die 90er sind zurück – und das ausgerechnet im Gewand der 50er. Wer hätte das gedacht?

 

VÖ-Datum: 09.09.2016

www.thebaseballs.com

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KW 38: ZZ TOP – “LIVE – GREATEST HITS FROM AROUND THE WORLD”

Mit sieben Billboard Top 10 Alben, mehreren Platin-Auszeichnungen auf der ganzen Welt und einem Platz in der Rock and Roll Hall of Fame, sind die legendären ZZ Top offiziell die weltweit am längsten existierende Rockband mit einer immer noch intakten Originalbesetzung. Jetzt, nach über 45 Jahren, veröffentlicht das Texaner Trio schließlich ihr erstes offizielles Best of Live-Album "Live-Greatest Hits From Around The World" am 09. September auf Suretone Records/ADA.

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Mit sieben Billboard Top 10 Alben, mehreren Platin-Auszeichnungen auf der ganzen Welt und einem Platz in der Rock and Roll Hall of Fame, sind die legendären ZZ Top offiziell die weltweit am längsten existierende Rockband mit einer immer noch intakten Originalbesetzung. Jetzt, nach über 45 Jahren, veröffentlicht das Texaner Trio schließlich ihr erstes offizielles Best of Live-Album "Live-Greatest Hits From Around The World" am 09. September auf Suretone Records/ADA.

Auf diesem Album finden sich die größten Momente von ZZ Top`s illustrem Back-Katalog wieder, kombiniert mit der phänomenalen Energie ihrer renommierten Live-Auftritte. Das Album umfasst sowohl den Hit "La Grange", der Ihnen einst den Durchbruch einbrachte, als auch die drei markigen Blues-Rock-Klassiker aus dem 1973 erschienenen Album "Tres Hombres“. Auch die großen Crossover-Hits "Gimme All Your Lovin'', "Sharp Dressed Man“ und "Legs" sind auf diesem Album vertreten, genauso wie ihre jüngste Zusammenarbeit mit Jeff Beck zu Tennessee Ernie Ford`s / Merle Travis` Klassiker „Sixteen Tons“.

 

“We spend the biggest stretch of every year out on the road, whippin' wire, poundin' skin, and rockin' it way up,” says Billy F. Gibbons. “This is the true document of life de la ZZ. In an abstract surrealism style, this collection is a definitive chronicle of the band hangin' together for four plus deluxe decades, getting down to do what we get to do. Enjoy and listen to loudness!”

 

In der Zwischenzeit trat die Band vor Millionen von Fans auf, sowohl auf verschiedenen Tourneen durch Nordamerika als auch in Übersee, wo sie Ihr Publikum von Slowenien bis nach Argentinien, von Australien bis Schweden, von Russland bis nach Japan, und auch in den meisten Orten dazwischen, begeistert haben. Die Diskographie der Band ist in der Zwischenzeit weiter gewachsen, zuletzt mit dem 2012 erschienenen, fünfzehnten Studioalbum "La Futura", das von Rick Rubin co-produziert wurde. Der „Guardian“ stellte in seiner Rezension des Albums fest: “The band sound both timely and timeless… It's an unexpectedly wonderful return from an undervalued band.”

 

Nach einer speziellen Warm-Up Show in der O2-Arena Birmingham und einem Auftritt beim legendären Glastonbury Festival tourt die Band im Juli nun durch Europa, bevor es für mehrere Auftritte nach Nord-Amerika geht, wo die Band unter anderem Shows mit Gregg Allman und Gov’t Mule spielt.

 

VÖ-Datum: 09.09.2016

www.zztop.com

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KW 37: JENNIFER ROSTOCK – GENAU IN DIESEM TON.

Spätestens in Zeiten, in denen es bunt durch die weißen Ärmel unserer Versicherungsberater schimmert, sollte klar sein, dass es bei Jennifer Rostock um mehr geht als Tattoos und Metall im Gesicht. Mit 9 Jahren Bandgeschichte, 5 Alben, Live-DVD, Ochsentouren auf’m Buckel und ner Menge Festivaldreck an den Sohlen hat die Band jeden Zweifler an ihrer Existenzberechtigung aus der Umlaufbahn katapultiert.

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Spätestens in Zeiten, in denen es bunt durch die weißen Ärmel unserer Versicherungsberater schimmert, sollte klar sein, dass es bei Jennifer Rostock um mehr geht als Tattoos und Metall im Gesicht. Mit 9 Jahren Bandgeschichte, 5 Alben, Live-DVD, Ochsentouren auf’m Buckel und ner Menge Festivaldreck an den Sohlen hat die Band jeden Zweifler an ihrer Existenzberechtigung aus der Umlaufbahn katapultiert. Ihr Weg hat sie über Scheißfrisuren, Kaugummipop-Experimente, über Bühnen jeden Ausmaßes, quer durch die Kneipen ihrer Wahlheimatstadt Berlin an einen durch Renitenz und Selbstbestimmheit geprägten Ort geführt, in dem sie ihre Nische für sich selbst kreiert haben. Jennifer Rostock haben nicht nur was zu sagen, sie tun es auch. Das neue Label, das neue Management, der Sprung ins kalte Wasser und das anschließende Schütteln, das alles mündet nun in einer Platte, die radikaler nicht sein könnte. Das fünfte Album heißt „Genau in diesem Ton“ und ist ein Musik gewordenes Pamphlet. Ein Plädoyer für den Mut, in sich hineinzuhören, sich auszuprobieren, sich so zu lieben wie man ist, um es dann umso lauter herauszuschreien, („Baukräne“, „I love you, but i’ve chosen Dispo“). Ein Nuklearangriff auf die nimmersatten Nörgler der Nation ("Irgendwas ist immer“). Ein kackender Möwenschwarm über dem Schilderwald aus Verhaltensmustern, Etikettierungen und vermeintlichen No-Gos ("Neider machen Leute"). 
„Kann man liken, kann man lassen." 

Dem überzeugten Huldigen des eigenen Lebenswandels in „Uns gehört die Nacht“ steht der genauso ehrliche Zweifel in „Deiche“ gegenüber. Der Hymne aufs Leben „Wir waren hier“ folgt die bitterböse Abrechnung mit einer völlig aus den Fugen geratenen Gesellschaft: In Songs wie „Hengstin“, „Wir sind alle nicht von hier“ oder „Silikon gegen Sexismus“ verpassen sie allen rassistischen und sexistischen Kleingeistern unserer Spezies eine schmerzhafte Stinkefinger-Akupunktur. 
„Es gibt kein Brot für die Welt, wir verschlucken uns am Kuchen. Und solang die Anderen böse sind, gehören wir zu den Guten." 

Es ist eben jene explosive Mischung aus einem zutiefst verankerten Humanismus und einem radikalen Exhibitionismus, es ist das Pendeln zwischen rotem Teppich und Punkerschuppen und es ist die seltene Fähigkeit, das Trinkspiel haushoch zu gewinnen und trotzdem am nächsten Morgen im Frühstücksfernsehen schlagfertig aus der Hüfte zu schießen, die Jennifer Rostock einzigartig und relevant macht. Allen voran Jennifer Weist, die es geschafft hat zwischen Singen und Shouten, zwischen Bühnensau und BFF, zwischen Tourbus und Talkshowsesseln eine der spannendsten und glaubwürdigsten Stimmen für moderne Emanzipation, für Selbstbestimmtheit und offenes Miteinander zu werden. 
"Ich kann mich verkaufen, macht mich das zum Produkt? Wem gehört mein Körper, wenn ihn die Zeitung druckt?" 

Genau in diesem Ton. Jeder einzelne Song zelebriert die Lust und den Drang, weiter zu gehen als je zuvor. Diese Kompromisslosigkeit hört man auch im Sound. Man hört eine Band, die es derbe abfeiert zusammenzuspielen, und gerade deshalb entzieht sich die Platte jeglichen Produktionsdogmen oder Genrespielregeln. Alles so wie’s muss, jeder Song dahin, wo er hinwill. Weil sie den Schlagzeugsound auf einem Defeater-Album gefeiert haben, ergoogelten sie sich das Recording Studio, nahmen den Hörer in die Hand und saßen eine Woche später mit Jason Maas zusammen im Studio. Deutschpunk-Produzent Vincent Sorg und Mixingkoryphäe Moritz Enders rundeten den Sound ab: Die Moshpitparts explodieren, die Poprefrains heben ab, und die Experimentierfreude führt bis an unbekannte Ufer. 

Jennifer Rostock brettern mal wieder raus, was ihre Welt bedeutet und damit sind sie nicht allein. Offensichtlich...und zum Glück. Um die Band zu lieben muss man halt ein bisschen rausschwimmen aus den seichten Gewässern und sich auf Wellengang einrichten. Aber wenn man ruhig weiteratmet, bleibt man ganz von alleine oben. Lasst die Schwimmflügel zuhause, Habt Vertrauen. Darum geht es. Es lohnt sich.

 

VÖ-Datum: 09.09.2016

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KW 36: JACK WHITE – ACOUSTIC RECORDINGS 1998-2016

Jack White veröffentlicht mit „Acoustic Recordings 1998-2016“ ein fulminantes 26-Songs starkes Doppel-Album. Der erste Track daraus, “City Lights” – ist ein bisher unveröffentlichter Songs der White Stripes, der ursprünglich für „Get Behind Me Satan“ geschrieben und vergessen wurde, bis er Jack zu den Aufnahmen für den RSD-Vinyl-Reissue im letzten Jahr wieder in die Hände fiel und er ihn fertig produzierte.

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Jack White veröffentlicht mit  „Acoustic Recordings 1998-2016“ ein fulminantes 26-Songs starkes Doppel-Album. Der erste Track daraus, “City Lights” –  ist ein bisher unveröffentlichter Songs der White Stripes, der ursprünglich für „Get Behind Me Satan“ geschrieben und vergessen wurde, bis er Jack zu den Aufnahmen für den RSD-Vinyl-Reissue im letzten Jahr wieder in die Hände fiel und er ihn fertig produzierte.
 
In den exclusiven Liner-Notes zum Album schreibt der bekannte Kritiker Greil Marcus dazu:  
“This, like (Son House’s) ‘Grinnin’ In Your Face,’ is mirror-music, the singer talking to himself, trying to tell himself the truth, which he’s going to need if he’s going to step out of his door, walk into the world, and fool himself, for just a second, that he’s ready to take it on. As you listen, it’s no surprise at all that it took most of White’s music-making life to bring the song home.”
 
Die 26 Songs auf den Doppel-Alben enthalten B-Seiten, Remixe, Alternative Versionen und bisher unveröffentlichtes Material aus sämtlichen Stationen seiner Karriere und sind chronologisch sortiert. Neben Songs von den White Stripes gibt es auch Jacks Track für den „Cold Mountain“ Soundtrack „Never Far Away“ oder „Love Is The Truth“, der für die Coca Cola Kampagne geschrieben wurde. Und natürlich werden auch seine Kollaborationen mit Brendan Benson für das Grammy-gekrönte The Raconteurs-Album „Consolers of the Lonely“ ebenso gefeatured wie Songs aus seinen letzten beiden Soloalben.
 
Die 26 Tracks wurden in diesem Jahr von Andrew Mendelson in Nashville remastered. Alle Songs wurden exklusiv von Jack White geschrieben und produziert, außer “Never Far Away” (produziert von T Bone Burnett), “Honey, We Can’t Afford To Look This Cheap” (von Beck), “Top Yourself (Bluegrass Version)” and “Carolina Drama” (geschrieben und produziert von White & Brendan Benson), und “Machine Gun Silhouette” (von White & Rob Jones).

 

VÖ-Datum: 09,09.2016

www.jackwhiteiii.com 

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KW 35: THE HUNNA – 100

In die Welt von THE HUNNA einzutreten, ist wie sich in eine Baumkrone zu setzen: Tief in der Dringlichkeit des Rocks verwurzelt blüht eine Krone unbeschwerter Indie-Klangästhetik, durch die immer wieder überraschende Lichtstrahlen blitzen. THE HUNNA möchten, dass du ihrem Vorbild folgst und in die Baumkrone kletterst: Sei enthemmt, jung und frei, sei, wer auch immer du sein möchtest.

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In die Welt von THE HUNNA einzutreten, ist wie sich in eine Baumkrone zu setzen: Tief in der Dringlichkeit des Rocks verwurzelt blüht eine Krone unbeschwerter Indie-Klangästhetik, durch die immer wieder überraschende Lichtstrahlen blitzen.

 

THE HUNNA möchten, dass du ihrem Vorbild folgst und in die Baumkrone kletterst: Sei enthemmt, jung und frei, sei, wer auch immer du sein möchtest. 

 

Genau das sind die Jungs aus UK auch. Aktuell bereiten sich die vier Briten auf die Veröffentlichung ihres Debütalbums vor. „100“ erscheint am 26. August über Warner Music Germany.

 

Im Oktober letzten Jahres, erschien ihre Debütsingle „Bonfire“ in UK. Mit dem Song wurde der Samen gesät, der dem Baum die Kraft und die Größe gab, nun bis über die Grenzen der Insel hinaus zu wachsen. Es folgten eine Handvoll weiterer, klanggewaltiger Songs, die mehrere Millionen Spotify-Streams, über sechs Millionen Video-Views sowie Lob und Anerkennung von UK-Tastemakern wie Zane Lowe, Annie Mac oder Huw Stephens generierten. Ihre drei Shows in den Londoner Boston Music Rooms waren allesamt ausverkauft. Als schließlich ihre zweite Single „We Could Be“ erschien, schlugen THE HUNNA auch international bereits hohe Wellen in den iTunes- und Spotify-Charts. 

 

Mit großer Wahrscheinlichkeit sind THE HUNNA die Band, die an der Spitze deiner Playlist steht, wenn du die Baumkrone gegen deinen Flitzer austauschst und im Cabrio durch die Gegend cruist. Ihre Songs vereinen wehmütige Nostalgie mit einer unermüdlichen Lebenslust – schonungslos ansteckend, hemmungslos frei. Ihr unerschrockener Sound windet schon lange durch die Netze, erreicht nach der britischen Insel auch Deutschland und wird auch in den USA für Wirbel sorgen. Spätestens bei den Live-Shows werden THE HUNNA klar machen, was jung sein, was frei sein, bedeutet.

 

Am College fanden Ryan (Vocals/Gitarre), Dan (Lead-Gitarre) und Jermaine (Bass) zueinander. So begann THE HUNNA als Band Gestalt anzunehmen. Nach einigen Änderungen am Lineup trat schließlich der Schlagzeuger Jack ins Bild und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Nicht nur die Band ist außergewöhnlich, auch ihr Songwriting darf als unkonventionell bezeichnet werden.  Aus Liebe zum Refrain, beginnen die Jungs in der Regel auch genau dort ihren Schreibprozess: „Es gibt so viele unterschiedliche Herangehensweisen an das, was wir tun, aber meistens fangen wir beim Refrain an und schauen dann, wo das hinführt“, so die Band. 

 

In wahrer Hunna-Manier, wächst „100“, das Debut-Album ab der ersten Sekunde mit rasanter Geschwindigkeit in alle Richtungen. In Zusammenarbeit mit den renommierten Produzenten Tim Larcombe (Halsey, Lana Del Rey) und Duncan Mills, präsentierten die Jungs einen Longplayer, der dringlicher nicht sein könnte. Vom aufbauenden Refrain des Openers „Bonfire“ bis hin zum melancholisch, grungigen Sound auf „Bad For You“ und dem sanfteren „Sycamore Tree“ – „100“ gleicht einem jugendlich nostalgischen Trip, getragen von melodischen Gitarren und traumhaften Melodien, der zugleich belebend und verjüngend wirkt und den du besser ganz laut aufdrehst, wenn du in deiner Baumkrone sitzt und das Leben einfach Leben sein lässt.

 

VÖ-Datum: 26.08.2016  

https://www.facebook.com/thehunnaband

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KW 34: RIO REISER – ALLES UND NOCH VIEL MEHR

Rio Reiser und die deutsche Popmusik – 20 Jahre nach seinem frühen Tod ist deutsche Musik erfolgreich wie nie zuvor. Deutsche Songpoeten besetzen die oberen Ränge der Album–Charts und spielen ausverkaufte Tourneen. Das war nicht immer so: 1970 begann Rio Reiser mit seiner Band Ton Steine Scherben mit deutscher Rockmusik und ist damit einer der „Urväter“ der deutschsprachigen Musik - jenseits des Schlagers.

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Rio Reiser  und die deutsche Popmusik – 20 Jahre nach seinem frühen Tod ist deutsche Musik erfolgreich wie nie zuvor. Deutsche Songpoeten besetzen die oberen Ränge der Album–Charts und spielen ausverkaufte Tourneen.  Das war nicht immer so: 1970 begann Rio Reiser mit seiner Band Ton Steine Scherben mit deutscher Rockmusik und ist damit einer der  „Urväter“ der deutschsprachigen Musik - jenseits des Schlagers.

 

Am 20.08.2016 jährt sich der Todestag von Rio Reiser zum 20. Mal. 

 

Zu diesem Anlass erscheint das neue Album  „Alles und noch viel mehr“ mit den Hits von Rio Reiser,  mit einer neuen Rio Reiser-Single,  mit neuen, exklusiven Coverversionen von Johannes Oerding, Gregor Meyle, Namika und Annett Louisan,  sowie weiteren Reiser-Songs von u.a. Nena, Söhne Mannheims und Fettes Brot.

  In einer Zeit, in der mitunter zehn Alben der Top Ten deutschsprachig sind, fragt man sich zuweilen, wo dieser immense Erfolg seinen Ursprung hat. 1970 hielten gerade mal Rio Reiser mit seiner Band Ton Steine Scherben und wenige Weggefährten die Fahne deutscher Texte hoch, die in eingängige Rock- und Popsongs verpackt wurden - jenseits des Schlager-Einerleis. Heute gelten Stars wie Xavier Naidoo, Johannes Oerding, Annett Louisan, Gregor Meyle, Namika oder Tim Bendzko als die Erben dieser Urväter intelligenter, deutschsprachiger Musik. Und Rio Reiser genießt den Status einer Ikone – sicher aufgrund von Hits wie König von Deutschland, Junimond, Halt dich an deine Liebe fest, Alles Lüge aber auch weil Song-Zitate wie „Keine Macht für niemand“ oder „Mensch Meier“ sogar als Redewendung in die deutsche Sprache eingingen.

 

Am 20. August dieses Jahres jährte sich der Todestag von Rio Reiser zum 20. Mal. Grund genug für Sony Music, die Karriere des sensiblen Songpoeten mit einer hochwertigen 2CD Premium Edition „Alles und noch viel mehr“ zu würdigen, die neben seinen großen Erfolgen auf CD1 (inkl. zwei Songs von Ton Steine Scherben) auf der zweiten Scheibe selbst für eingefleischte Fans einige Überraschungen bereit hält: Vier exklusive, neu aufgenommene Cover-Versionen, mit denen sich die Topstars Johannes Oerding, Namika, Gregor Meyle und Annett Louisan mit ebenso intensiven wie hochsensiblen Interpretationen vor ihrem großen Vorbild musikalisch verneigen. Vier weitere Cover-Versionen der vergangenen Jahre von den Söhnen Mannheims, Nena, Fettes Brot und Echt, die sich nahtlos an die neuen Songs anschließen. Die Krönung dieser in enger Zusammenarbeit mit Rios Bruder Gert Möbius entstandenen Edition ist aber  die neu arrangierte 2016er Version seines Songs „Wann?“ (erstmals auf dem 1987er-Album „Blinder Passagier“), die als Single veröffentlicht wird  und verdeutlicht, wie zeitlos Rio Reisers Stimme und seine Texte sind.

Produziert wurden die neuen Songs von Mathias Grosch und Jules Kalmbacher, die u.a. durch ihre Arbeit für Xavier Naidoo bekannt sind und für die sensationell erfolgreichen Alben der TV-Show „Sing meinen Song“ (7x Platin, 2x Gold) verantwortlich zeichnen. Das liebevoll ausgestaltete Booklet- und Artwork-Design stammt von  Julika Matthess, Rio Reisers Nichte.

 

VÖ-Datum: 19.08.2016          

www.sonymusic.de/news/rio-reiser-wann-wenn-nicht-jetzt

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KW 33: ARKELLS – MORNING REPORT

Bereits vorm Album-VÖ am 5. August präsentierten uns die Arkells einige Vorabtracks aus dem neuen Longplayer „Morning Report“, es auch ein neues Video und zwar zum ersten Track des Albums „Drake's Dad“ und wer spielt mit? Drake's Dad höchstpersönlich, wie es dazu kam, erzählt Sänger Max Kerman: “Last summer I was on a road trip with my best friends through the American south, and in the magic of the night, we happened to meet Drake’s dad - Dennis Graham - in a Memphis bar, He couldn’t have been more gracious, especially given that there were 16 of us, drunk on friendship and cheap American beer.

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Bereits vorm Album-VÖ am 5. August präsentierten uns die Arkells einige Vorabtracks aus dem neuen Longplayer „Morning Report“, es auch ein neues Video und zwar zum ersten Track des Albums „Drake's Dad“ und wer spielt mit? Drake's Dad höchstpersönlich, wie es dazu kam, erzählt Sänger Max Kerman: “Last summer I was on a road trip with my best friends through the American south, and in the magic of the night, we happened to meet Drake’s dad - Dennis Graham - in a Memphis bar, He couldn’t have been more gracious, especially given that there were 16 of us, drunk on friendship and cheap American beer. This chance encounter inspired this song. The narrative carries on to Nashville for some more shenanigans, and finishes with us all crawling back in to bed back home in Hamilton, very tired and missing our girls, I love writing about the joy of friendship, and the lighthouse that home can be while you're out lost at sea. ‘Drake’s Dad’ is Elton John meets Kanye West. Southern groove, classic piano changes, 80s, and a gospel choir."

Produziert wurde Longplayer Nr. 4 u.a. von Joe Chiccarelli (The Strokes, My Morning Jacket), Tony Hoffer (Beck, M83). „Morning Report“ ist der Nachfolger des 2014er Albums „High Noon“, das der Band in ihrer Heimat #1 der iTunes Charts, die erste goldene Schallplatte und Juno-Awards für Best Group und Best Rock Album bescherte.

Auch in Deutschland konnten die Kanadier den nächsten Schritt machen und spielten eine Support-Tour mit Augustines, eine ausgiebige Headliner-Tour (mit u.a. ausverkauften Shows in Berlin und Hamburg) und mehrere Festivals wie Open Flair, Highfield, Chiemsee Summer und Rolling Stone Weekender. Die erste Single „Private School“ gibt den einen Vorgeschmack auf das neue Material. „Morning Report“ zeigt die Formation vielseitiger denn je, Samples, Click-Tracks, ein bisschen Elektronik, sowie Streicher und Blasinstrumente, als auch den einen oder anderen Hip Hop Beat gibt es zu hören. Wie sich die neuen Songs im Livegewand machen, können wir im August auch in Deutschland sehen und hören, wenn die Arkells beim Highfield Festival und Chiemsee Summer auftreten.

 

VÖ-Datum: 05. August 2016

www.arkellsmusic.com

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KW 32: ROONEY – WASHED AWAY

Selbst in der Gerüchteküche Hollywoods ist Robert Schwartzmann ein überraschend effektiver Geheimniskrämer. In den sechs Jahren, die seit dem 2010-er Werk Eureka ins Land gezogen sind, war es verdächtig ruhig um Schwartzmanns Band Rooney. Diese Funkstille jedoch, so wissen wir jetzt, bedeutete rein gar nichts. Unbemerkt von seinen Fans werkelte der Musiker und Frontmann aus LA in aller Ruhe an brandneuem Material – und nachdem alles jahrelang unter dem Mantel des Schweigens lag, kehrt Schwartzmann jetzt mit Rooneys neuestem Streich Washed Away ins Rampenlicht zurück.

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Selbst in der Gerüchteküche Hollywoods ist Robert Schwartzmann ein überraschend effektiver Geheimniskrämer. In den sechs Jahren, die seit dem 2010-er Werk Eureka ins Land gezogen sind, war es verdächtig ruhig um Schwartzmanns Band Rooney. Diese Funkstille jedoch, so wissen wir jetzt, bedeutete rein gar nichts. Unbemerkt von seinen Fans werkelte der Musiker und Frontmann aus LA in aller Ruhe an brandneuem Material – und nachdem alles jahrelang unter dem Mantel des Schweigens lag, kehrt Schwartzmann jetzt mit Rooneys neuestem Streich Washed Away ins Rampenlicht zurück.

Dieses vierte Album steht in vielfacher Weise für den nächsten Akt – als lupenreines Soloprojekt. Ein entsprechend gewaltiges Understatement also, dieses Werk als persönlichen Liebesdienst zu beschreiben: Schwartzmann schrieb, produzierte und spielte alle Songs selbst, vergraben in seinem Home-Studio und versessen darauf, aus hunderten Takes die besten herauszufiltern. „Ich begriff irgendwann, dass man immer etwas noch Besseres erreichen kann, wenn man sich nur genügend reinhängt“, äußert er sich zum aufwändigen Entstehungsprozess. „Immer wenn ich den Eindruck hatte, dass noch Luft nach oben war, legte ich eine Extraschicht ein, anstatt einfach Feierabend zu machen.“ Anstatt sich also dem Druck der schier pausenlosen Zyklen immer neuer Alben zu unterwerfen, entschied sich Schwartzmann lieber dazu, etwas Handfestes und Dauerhaftes zu erschaffen – ein überaus erfrischendes Gegengift zum gegenwärtigen Einweg-Pop.
Natürlich wäre es ihm leicht gefallen, die vergangenen Hits seiner Band wie „Where Did Your Heart Go Missing?“ von 2007 einfach zu replizieren. Schwartzmann sieht diese neueste Rooney-Inkarnation aber eben als vollkommen eigenständiges Projekt, das seine ganz eigene Geschichte schreiben darf. „Ich war alles andere als glücklich darüber, keine Rooney-Alben zu machen“, sagt er zur langen Pause. „Rooney ist mein Baby, ich liebe und vermisste es gewaltig.“ Trotz seiner Expeditionen in anderen musikalischen Gefilden – man denke nur an sein elektronisches Projekt Starsystem, das 2011 einschlug –, ist er noch immer treu den Rooney-Insignien zwischen Rock und Power Pop ergeben. „Ich wollte unbedingt im Synth-Pop-Dschungel wildern, vermisste zur selben Zeit aber, mit einem Verstärker auf die Bühne zu gehen und einfach loszurocken“, erklärt er. „Diese Platte roch von Anfang an nach Rooney, doch es fühlte sich irgendwie seltsam an, wieder auf den Fahrersitz zurückzukehren.“ 

Vollgepackt mit gitarrenlastigen Melodien und hymnischen Refrains, gelingt Washed Away der schmale Grat zwischen Vertrautheit und wohltuender Frische. Beweise? Da reicht schon der Track „My Heart Beats 4 U“, der mit Travis Clark von We The Kings geschrieben wurde. Der aufputschende Vibe und der Refrain, der es unmöglich macht, nicht aufzuspringen und die Hände in die Luft zu werfen, machen den Kracher zur perfekten Einführung (oder Wiedereinführung) in die Rooney-Welt. „Ich gehe gern zu großen Sportveranstaltungen, und daher kommt dieser ‚We Will Rock You‘-artige Beat“, äußerst sich Schwartzmann zu seiner Inspiration. „Ich liebe es, wenn Menschen an einem Song teilhaben. Manchmal wird das durch die kleinsten Dinge wie ein beispielsweise ein Hook ausgelöst, der dich nicht mehr loslässt.“
Wie üblich bei Rooney, glänzen selbst die Trennungssongs mit unwiderstehlichem Ohrwurmcharakter. Mit der Nummer „Why“, aufgenommen mit seiner Kollegin Soko aus LA, gibt es sogar sein erstes Duett mit einer Dame. Basierend auf der schmerzhaften Vorstellung einer zerbrochenen Beziehung, galoppiert der Song konterkarierend auf einem unwiderstehlichen Kopfnicker-Beat daher. „Es fällt mir alles andere als leicht, Songs über fröhliche Themen zu schreiben“, meint er. „Für mich ist es viel interessanter, Probleme zu haben.“

Obwohl der Sound alles andere als eine Abwendung von den ersten beiden Alben Rooney und Calling The World ist, gibt es diesmal keine Bindung an ein Majorlabel. „In der Vergangenheit übte das Label großen Druck auf Rooney aus, um uns zur verdammt noch mal besten Band der ganzen Welt zu machen, doch ich wollte all diesen Hype gar nicht. Ich wollte die Dinge langsam angehen – und das Rennen Stück für Stück für mich entscheiden.“
Diese DIY-Mentalität erlaubt es Washed Away, eine direkte Verbindung zwischen Künstler und Fan aufzubauen. Und mehr noch: Schwartzmann hat sich mittlerweile ganz und gar dem Gedanken verschrieben, seine Alben unabhängig und aufrichtig zu kreieren – seinen anderen Projekten wie seinem Soundtrack zu Gia Coppolas Film „Palo Alto“ (2013), der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Joe Jonas und Demi Lovato oder dem Drehbuch seines ersten Spielfilms zum Trotz. „Ich bin nicht der Typ, der mit der Gitarre auf die Bühne geht und dann einen Song spielt, den jemand anderes geschrieben hat“, betont er. „Das reicht mir einfach nicht.“ Nun, da sein Film Anfang nächsten Jahres anläuft und Washed Away in den Startlöchern steht, bekommen die Fans endlich all das, worauf sie seit Jahren warten.

 

VÖ-Datum: 29.07.2016

www.rooneymusic.com

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KW 31: BILLY TALENT – AFRAID OF HEIGHTS

Vier Jahre sind seit dem letzten Album „Dead Silence“ von Billy Talent vergangen, das Platz 1 und Gold-Status in Deutschland erreichte.

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Vier Jahre sind seit dem letzten Album „Dead Silence“ von Billy Talent vergangen, das Platz 1 und Gold-Status in Deutschland erreichte.

Billy Talent sagen über ihr neues Album: „In diesem Album geht es um Kämpfe - gleichermaßen die inneren, als auch jene mit der Gesellschaft, in der wir leben. Es geht darum, Fragen zu stellen, um Freundschaft und Loyalität und es geht vor allem darum, sich bewusst dafür zu entscheiden die Dinge, die uns nicht passen und die uns nicht repräsentieren, nicht einfach hinzunehmen. „Afraid Of Heights“ handelt davon, an die Person zu glauben, die man im Spiegel sieht und Verantwortung zu übernehmen. Es geht um den Druck der Gesellschaft und wie wir alle uns diesem beugen, es geht darum, seinen Träumen zu folgen und wieder aufzustehen, wenn es dich umwirft. Es geht darum, unserem Planeten zuzuhören, ihn zu respektieren, es geht um Liebe und Verlust und das Leben... Aber am Ende, und das ist das wichtigste, geht es um die Power of ROCK’N’ROLL“

Vor über 20 Jahren unter dem Namen Pezz gegründet und 1999 umbenannt in Billy Talent, hat die Band seit ihrem Platin-ausgezeichneten Debüt „Billy Talent“ (2003) weltweit über 3 Millionen Alben verkauft, davon über 1 Million allein in Deutschland, wo die Band neben Kanada ihre treueste Fangemeinde hat. Mit ihren vier bisher veröffentlichten Studioalben erreichten Billy Talent 15 x Platin und 2 x Gold und gewannen eine Reihe internationaler Preise, darunter 7 x den Juno-Award, den MuchMusic VIDEO Award und zweimal den ECHO („Newcomer International“, „Gruppe Rock/Metal/Alternative International“, beide 2007).

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KW 30: RIVAL SONS – HOLLOW BONES

Nach der Veröffentlichung ihres vierten Albums "Great Western Valkyrie" 2014, einem Jahr in dem die Band Auftritte bei Later With Jools Holland (UK), Letterman in den USA dem Glastonbury Festival sowie weltweit konstant ausverkauften Headline Touren verzeichnen konnte, freuen sich RIVAL SONS den Titel ihres neuen Albums, "HOLLOW BONES", bekanntzugeben. Sänger Jay Buchanan sagte "Each record we’ve made has been part of a distillation toward revealing the band’s essence. This record, finally is the release of the unapologetic, wild beast that has long lived within the ribs of Rival Sons howling to be freed.”

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Nach der Veröffentlichung ihres vierten Albums "Great Western Valkyrie" 2014, einem Jahr in dem die Band Auftritte bei Later With Jools Holland (UK), Letterman in den USA dem Glastonbury Festival sowie weltweit konstant ausverkauften Headline Touren verzeichnen konnte, freuen sich RIVAL SONS den Titel ihres neuen Albums, "HOLLOW BONES", bekanntzugeben. Sänger Jay Buchanan sagte "Each record we’ve made has been part of a distillation toward revealing the band’s essence. This record, finally is the release of the unapologetic, wild beast that has long lived within the ribs of Rival Sons howling to be freed.”

Aufgenommen wurde das Album in den Nashville LCS Studios zusammen mit dem zweifachen Grammy Gewinner Dave Cobb, der über die Band schwärmt: "Rival Sons are the best rock 'n' roll band on the planet!" Als eine Band, die immer der Überzeugung war, dass das Artwork genauso ein wichtiger Teil des Gesamterlebnis wie die Musik ist, hat die Band bereits in der Vergangenheit mit dem legendären Künstler Storm Thorgerson zusammen gearbeitet. Thorgerson ist bekannt für seine legendären Cover für u.a. Pink Floyd und Led Zeppelin. Dieses Mal hat die Band sich mit Künstler Martin Wittfooth zusammengetan, dessen äußerst sinnbildlichen Kunstwerke die Zukunft der menschlichen Lebensbedingungen suggerieren - ohne dabei einen einzigen Menschen zu zeigen - wie auch bei diesem Werk mit dem Titel "Rainsong".

"I discovered Martin Wittfooth about half way through making ‘Hollow Bones’. I was immediately drawn into his work. I loved his imagery with animals and felt it was calm and unnerving all at the same time. I also loved the touch of whimsy and beautiful psychedelic overtones he used. First time I saw his work I immediately felt it was right for this album. I won't try to overly interpret the album cover or explain in detail why I believe it works perfectly with the album..but I can safely say I think this just might be my favorite cover of ours yet." erzählt Gitarrist Scott Holiday. 
Nachdem die letzten beiden Alben weltweit in den Top 20 gechartet sind (Great Western Valkyrie chartete auf 14 in England), einer fanatischen Fanbase und großartigen Liveshows soll 2016 DAS Jahr für RIVAL SONS werden.

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KW 29: GOOD CHARLOTTE – YOUTH AUTHORITY

Seit der Bandgründung Mitte der 90er, haben Good Charlotte fünf Alben veröffentlicht und mit zahlreichen Künstlern kollaboriert. Die Band hat einen maßgeblichen Teil dazu beigetragen, das Pop Punk Genre weltweit zu etablieren. Dafür legten sie mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum und den Singles ‘Little Things’ und ‘Festival Songs’ im Jahr 2000 das Fundament.

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Seit der Bandgründung Mitte der 90er, haben Good Charlotte fünf Alben veröffentlicht und mit zahlreichen Künstlern kollaboriert. Die Band hat einen maßgeblichen Teil dazu beigetragen, das Pop Punk Genre weltweit zu etablieren. Dafür legten sie mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum und den Singles ‘Little Things’ und ‘Festival Songs’ im Jahr 2000 das Fundament. 

 

‘The Young and the Hopeless’, mit dem Good Charlotte 2002 riesige Erfolge feiern konnten, katapultierte die Band schließlich in den Pop Punk Olymp und machte sie zu weltweiten Superstars. Es folgten ‘The Chronicles of Life and Death’ (2004) und ‘Good Morning Revival’ (2007), die in ihrer Heimat mit Platin ausgezeichnet wurden. Nach ihrem letzten Album ‘Cardiology’ (2010), wurde es Zeit für eine Pause, man musste dringend durchatmen. ‘Wir hatten alle so viel Zeit mit der Band verbracht, dass das quasi alles war, was wir kannten,” so Benji. “Wir brauchten eine Auszeit um herauszufinden, wer wir als Menschen außerhalb der Band sind und um persönlich zu wachsen.” Die Madden-Brüder konzentrierten sich auf ihr Recording Studio im Herzen Hollywoods, wo sie für andere Künstler vieler Genres schreiben, aufnehmen und produzieren. Außerdem sitzen die beiden in der Jury der australischen Version von The Voice. 

 

VÖ-Datum: 15.07.2016 

www.goodcharlotte.com

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KW 28: BIFFY CLYRO – ELLIPSIS

Ganz egal, wovon Biffy Clyro träumten, damals, als sie im Alter von 15 Jahren die Schule schwänzten, um ihren allerersten Gig zuspielen – sie hätten ganz sicher nicht prophezeien können, was sie fast zwei Jahrzehnte später mit ihrem Doppelalbum „Opposites“ (2013) erreichen würden.

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Ganz egal, wovon Biffy Clyro träumten, damals, als sie im Alter von 15 Jahren die Schule schwänzten, um ihren allerersten Gig zuspielen – sie hätten ganz sicher nicht prophezeien können, was sie fast zwei Jahrzehnte später mit ihrem Doppelalbum „Opposites“ (2013) erreichen würden. Ihre ehrgeizig verfolgten Ziele wurden mit ihrem ersten #1-Album im UK reichbelohnt, gefolgt von Headliner-Festival-Sets unter anderem bei Reading &Leeds und Touren, die den gesamten Globus umspannten. Es übertraf alles, was sie sich je hätten erträumen können.   

 

Und so stand am Ende der Albumkampagnen nur eine einzige Frage: was sollte danach noch kommen? 

 

„Der einzige Weg, nach einem Doppelalbum weiterzumachen, ist, komplett dagegen zu rebellieren“, lacht Sänger / Gitarrist Simon Neil.  

 

Biffy Clyro – komplettiert durch James (Bass) und Ben Johnston (Drums) – waren sich darin einig, dass ihre kommende Sammlung„Ellipsis“ den Start einer dritten Trilogie markieren würde, nach der rohenKreativität ihrer frühen Veröffentlichungen für Beggars Banquet und den extremambitionierten „Puzzle“, „Only Revolutions“ und „Opposites“. „Das Haupt-Manifest war, uns innerlich zu entkalken und mit jeder Gewohnheit zubrechen, die wir hatten“, versichert Neil. „Es war sehr wichtig, dass wir nicht in die gewohnten Muster einer dreiköpfigen Rockband zurück verfielen. Wir wollten Biffy Clyro neu verkabeln und auf den Kopf stellen.“ 

 

Es begann damit, dass ihre kreative Partnerschaft mit Producer Gggarth Richardson zu einem einvernehmlichen, im Vorfeld geplanten Abschluss kam. Für ihn übernahm nun Rich Costey, den man aufgrund seiner überzeugenden Arbeit mit Boots, Esperanza Spalding, Mew und Fiona Apple wählte. Der Gedanke einer Neuerfindung schließt sogar das Album-Artwork mit ein, durch ein sachliches und minimalistisches Design, das den Platz von Storm Thorgersons auffälliger, hochgradig konzeptueller Bildsprache einnimmt. 

 

Neue Einflüsse ziehen sich durch das gesamte Projekt. Manchmal sind sie leicht auszumachen – die treibenden Rhythmen von „Friends andEnemies“  etwa beschwören Tears For Fears’ „Songs From The Big Chair“ herauf und die so düsteren wie wunderschönen Dynamiken von Deafheaven prägen die explosive Coda von „In The Name of the WeeMan“. In den meisten Fällen jedoch entspringen sie eher einer Mentalität als einem spezifischen Sound.  

 

Neil zitiert die „absolut keine Kompromisse“-Haltung Arcas und die furchtlosen Produktionstechniken, die man auf Alben von Kanye West, Kendrick Lamar und A$AP Rocky hören konnte, als Dinge, die einen Einfluss auf ihre neuerdings extrem vielschichtigen, basslastigen Klangwände hatten, in denen sich von einem ländlichen Slang über gesampelte Handclaps bis hin zu sogar einem Kinderchor so ziemlich alles findet. „Man kann in die Vollen gehen, ohne komplettüberzuschnappen“, fasst er zusammen. „Wir haben für dieses Album definitivviele klangliche Einflüsse aus dem Hip-Hop genommen, versuchten dabei aber zugleich, es mit der Attitüde einer Rockband zu tun.“ 

 

Getragen von dieser Einstellung, ist auf „Ellipsis“ eine kompromisslose „Biffy gegen den Rest der Welt“-Trotzigkeit geradezu mit Händen zu greifen. Ein Großteil von Neils textlichem Fokus richtete sich darauf, seinen „Ärger und Frustration nach außen zu tragen ... Es ist das erste Mal, dass ich meine Intensität konkret gegen Leuten richte, die uns enttäuscht haben„ und außerdem jene „Leute, die aus ihren Löchern gekrochen kommen und sehrstarke Meinungen zu dem haben, was wir tun. Niemand kennt diese Band so gut wie ich, Ben und James. Wir sind diejenigen, die sie leben und atmen.“ 

 

Viele der Tracks wüten gegen die Kräfte, die das Potenzial haben, die Band oder ihre einzelnen Mitglieder ins Wanken zu bringen: „Der Versuch, die Wahrheit aus jemandem herauszubekommen, der dir etwas erzählt, eigentlich aber etwas anderes meint“ („On A Bang“); „Bestimmte enge Freunde, die es irgendwie fertigbringen, dass du dich am Ende schlechterfühlst” („Friends and Enemies“); „Es bedeutet so viel wie ‚fuck you’ – eine Menge Leute trauten uns nicht einmal ein zweites Album zu, ganz zu schweigen unser siebtes“ („Wolves of Winter“). 

 

Ein unerwarteter Nebeneffekt des Erfolges von „Opposites“ vollzog sich in einem brutalen Nachspiel. Noch Anfang 2015 hatte Neil seit ungefähr 18 Monaten keinen einzigen Song geschrieben. Normalerweise wäre das womöglich kein Problem gewesen, hätte er nicht bald darauf festgestellt, dass der Funke einfach nicht mehr da war. Es wurde ein Teufelskreis: eine Schreibblockade führte zu einem kompletten Verlust des Selbstvertrauens, der wiederum eine Identitätskrise hervorrief und schließlich eine sinnlose Angst vor dem Scheitern, in der er tatsächlich überzeugt war, dass er nie wieder inder Lage sein würde, zu schreiben.  

 

„Es äußerte sich in Panikattacken. Ich habe etwa acht Wochen lang weder meinen Bademantel ausgezogen, noch das Haus verlassen“, sagte über ein Jahr später, und er klingt dabei so nüchtern, als würde er über ein ganz normales Alltagserlebnis berichten. „Ich fühlte mich schwach unverletzlich. Klingt nicht gerade nach dem Leben eines Rock ‘n‘ Rollers.“ 

 

Mit solchen Erlebnissen, räumt er ein, müssen sich unterschiedlichste Menschen aus allen Schichten an bestimmen Punkten ihres Lebens herumschlagen. Undwie schon bei vorherigen Herausforderungen, rückten Biffy Clyro auch dieses Malenger zusammen: Seine Bandkollegen waren Teil eines Kollektivs aus Freunden undFamilie, die Neil allmählich dabei halfen, wieder aus seinem Schneckenhausherauszufinden. „Wir sind seit 30 Jahren Teil unserer jeweiligen Familien. Von den höchsten Punkten bis zu den tiefsten waren wir immer füreinander da. Wirsind wie jede andere Gruppe von engen Freunden, bloß dass wir zufälliggemeinsam in einer Band sind.“ 

 

Als Neil nach einer Ausflucht suchte, begaben er undseine Frau sich nach Kalifornien, um für einige Monate den West-Coast-Traum zulegen. „Sobald ich das getan hatte, fingen ironischerweise die Songs wieder an zu kommen“, gibt er an, und seine Erleichterung klingt immer noch deutlichdurch. Zurück im heimischen Schottland, halfen James und Ben während einer produktiven und intensiven sechsmonatigen Kreativphase dabei, diese Entwürfe in Biffy-Clyro-Songs zu formen.  

 

Einige dieser kathartischen Songs drehen sich darum, wie diese Probleme Auswirkungen auf seine Beziehungen hatten, speziell die zu seiner Frau. Besonders sticht dabei „Re-Arrange“ heraus, ein Love-Song, der zugleich eine Entschuldigung für jene Phase ist, in der Neil „im Miteinandereine schreckliche Person war, da ich die komplette Energie aus dem Raum zog“. Derartige Themen tauchen auch in „Howl“ auf („Diese Momente, in denen du dabei zusehen kannst, wie sich dein Temperament verändert, weil du dich in jemanden verwandelst, den du nicht wiedererkennst“) und „People“ („Man muss sich mit der Tatsache anfreunden, dass dein Leben nicht exakt jenes sein kann, das du wolltest“), während „Medicine“ seine Versuche erkundet, Selbst-Medikation als Heilung für chronische Schlaflosigkeit zu meistern. 

 

Nach sieben Alben sind Biffy Clyro immer noch auf der Suche nach neuen Horizonten: sie wollen durch neue Länder touren und Orte bereisen, die sie bislang nur gestreift haben. Der größte Nervenkitzel besteht jedoch immer noch darin, die magischen Momente einzufangen, in denen ein großartiger Song scheinbar aus dem Nichts entsteht. Trotz aller Herausforderungen und allem Wachstum entlang des Weges sollten die fünfzehnjährigen Mitglieder von Biffy Clyro feststellen, dass die späteren Versionen ihrer selbst so anders doch nichtsind.  

 

VÖ Datum: 08.07.2016  

www.biffyclyro.com

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KW 27: BLINK-182 – CALIFORNIA

Seit ihren bescheidenen Anfängen vor 24 Jahren, als sie in einer Garage in San Diego zum ersten Mal spielten, verkauften blink-182 bis heute über 50 Millionen Platten weltweit und begeisterten Fans von Adelaide bis Zürich und wurden so zu einer der einflussreichsten Rockbands ihrer Generation. Sie verbinden energiegeladene Dynamik mit künstlerischen Ambitionen, die über jedes Genre hinausgehen.

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Seit ihren bescheidenen Anfängen vor 24 Jahren, als sie in einer Garage in San Diego zum ersten Mal spielten, verkauften blink-182 bis heute über 50 Millionen Platten weltweit und begeisterten Fans von Adelaide bis Zürich und wurden so zu einer der einflussreichsten Rockbands ihrer Generation. Sie verbinden energiegeladene Dynamik mit künstlerischen Ambitionen, die über jedes Genre hinausgehen. Jetzt, wo sich Matt Skiba (von Alkaline Trio) blink-182 als Sänger und Gitarrist angeschlossen hat, beginnt ein neues Kapitel in der Bandgeschichte. Skiba trat zum ersten Mal im März 2015 beim MusInk Tattoo and Music Festival zusammen mit blink-182 auf: „So gut klangen sie zum letzten Mal vor über einem Jahrzehnt“, jubelte das OC Weekly über die Live Performance der Band. 
Anfang 2016 ging Skiba dann endlich mit Hoppus und Barker ins Studio. Obwohl die Band in den Monaten vor der ersten Session schon über 30 Songs geschrieben hatte, verwarfen sie das alte Material sofort wieder, nachdem sie die Arbeit mit Produzent John Feldmann aufnahmen. „Wir arbeiteten mit voller Begeisterung und so hart, wir konnten nicht mit dem Schreiben aufhören“, sagt Hoppus, „und plötzlich stellten wir fest, dass wir schon über 20 neue Songs geschrieben hatten, und sie waren alle richtig gut.“ Nachdem blink-182 bereits eine beachtliche Ansammlung von Platin Alben und Blockbuster Singles angehäuft haben, freuen sie sich jetzt riesig auf ihr siebentes Studio Album. 
„Das ist der nächste Schritt für uns — es ist keine Notlösung und auch nicht das Ende“, betont Hoppus. „Wir sind nicht nur eine Greatest Hits Band, obwohl wir natürlich auch Hits spielen werden. blink ist lebendig und wohl auf und wir freuen uns darauf, coole neue Sachen zu machen. Es fühlt sich an wie früher, 14 oder 16 Stunden im Studio zu verbringen bis man um 2 Uhr nachts nach Hause fährt, mit dem letzten Mix auf voller Laustärke, aufgeregt und ausgepowert. Und das Erste, an das man früh morgens nach dem Aufwachen denkt, ist die Band und dann arbeitet man den ganzen Tag daran. Jeder Tag im Studio war ein riesiger Spaß”. Laut der New York Times „war keine Punk Band der 90er Jahre einflussreicher als blink-182”. 
Die Mitglieder der Band haben immer noch ihre anderen Projekte: Hoppus produziert, schreibt Filmmusik und hat „Hi My Name is Mark” — sowohl ein Podcast als auch eine Lifestyle/Fashionlinie und Website; Barker ist ein Mitglied der Transplants, Eigentümer vom „Famous Stars and Straps“ Modelabel und Autor seiner Bestseller Autobiografie Can I Say: Living Large, Cheating Death, and Drums Drums Drums; Skiba bleibt weiterhin der Lead Sänger vom Alkaline Trio. Aber wenn die drei Mitglieder von blink-182 zusammen kommen, lassen sie ihre anderen Interessen beiseite und arbeiten voll und ganz zusammen. 

„Ich habe mich noch nie zuvor einer Band angeschlossen – Ich habe jede Band selbst gegründet, in der ich gespielt habe”, sagt Skiba, „es ist ein verrücktes Ein-Traum-Wird-Wahr-Gefühl, aber es fühlt sich natürlich an. Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich selbst zu kneifen.“ „Die Chemie mit Matt hat sofort gestimmt“, sagt Travis Barker, „wir sind seit 17 Jahren mit ihm befreundet, also war es ganz natürlich für ihn an Bord zu kommen.” 

 

VÖ-Datum: 01.07.2016

www.blink182.com

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KW 26: JAKE BUGG – ON MY ONE

Noch vor seinem 22. Geburtstag am Sonntag ließ Jake Bugg die Katze aus dem Sack: Sein neues Studioalbum „On My One“ erschien am 17. Juni. Die unglaublich energiegeladene erste Single „Gimme The Love“, für die er auf Wah-Wah-Gitarren und funky Drums setzt, ist bereits ab heute erhältlich. Bei Albumvorbestellungen gibt es die Songs „On My One“, „Gimme The Love“, „Love, Hope & Misery“ sowie „Bitter Salt“ als Instant-Grat-Tracks vorab.

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Noch vor seinem 22. Geburtstag am Sonntag ließ Jake Bugg die Katze aus dem Sack: Sein neues Studioalbum „On My One“ erschien am 17. Juni. Die unglaublich energiegeladene erste Single „Gimme The Love“, für die er auf Wah-Wah-Gitarren und funky Drums setzt, ist bereits ab heute erhältlich. Bei Albumvorbestellungen gibt es die Songs „On My One“, „Gimme The Love“, „Love, Hope & Misery“ sowie „Bitter Salt“ als Instant-Grat-Tracks vorab. 

Der Titel des neuen Albums basiert auf einer Redewendung, die in Jakes Heimatstadt Nottingham gebräuchlich ist – und die den Nagel wirklich auf den Kopf trifft: Anstatt es bei dem regulären „on my own“ (sprich: „allein/im Alleingang“) zu belassen, sagt man dort, quasi gedoppelt, „on my one“. „Und diese drei Worte bringen in vielerlei Hinsicht die Essenz dieses Albums auf den Punkt“, meint Bugg, „weil ich tatsächlich einen Großteil der Arbeit gänzlich im Alleingang erledigt habe. In meiner Entwicklung als Songschreiber war das für mich einfach der logische nächste Schritt. Es war sicherlich keine leichte Aufgabe, aber ich hatte das Gefühl, diesen Schritt einfach machen zu müssen.“ 

Jake Bugg hat alle 11 Songs des neuen Longplayers selbst geschrieben, so gut wie alle Instrumente dafür selbst eingespielt und die meisten Songs auch selbst produziert (mit drei Ausnahmen, die von Jacknife Lee produziert wurden). Das Resultat ist dermaßen umwerfend, dass sich Jake damit seinen Stammplatz unter den wichtigsten Songwritern der aktuellen UK-Musiklandschaft sichern dürfte. Schon sein 2012 veröffentlichtes, gleichnamiges Debütalbum bescherte ihm auf Anhieb eine #1 Platzierung und zweifaches Platin in UK, und auch der Nachfolger „Shangri La“ ging 2013 in die britischen Top-5. 

Zu den Highlights des neuen Albums, das Jake in London, Los Angeles und Nottingham aufgenommen hat, zählen unter anderem die Songs „Love Hope And Misery“ mit seinem eindringlichen, überdimensionalen Refrain, das druckvolle „Bitter Salt“ sowie „Never Wanna Dance“ und der programmatische Titelsong. 

Obwohl Jake Bugg auf „On My One“ viele Facetten zusammenbringt, basiert der Herzschlag dieses Albums ganz klar auf dem Blues: „Der Blues ist einfach mein Lieblingsgenre“, gesteht der Musiker, der am 28. Februar seinen 22. Geburtstag feiert. „Soul, Hip-Hop, all diese anderen Sachen stammen ja schließlich auch vom Blues ab. Für mich bedeutet Blues einfach: seine Gefühle in Gesang zu verwandeln, seine Schmerzen so auszudrücken, dass andere sie auch spüren können. Das ist doch das Schöne, das Besondere an Musik. Und ich würde sagen, dass mir das zumindest schon mal mit diesem Album gelungen ist.“ 

Drei Studioalben im Kasten zu haben, bevor man seinen 22. Geburtstag feiert – das schaffen nicht viele. Doch ein Album wie „On My One“ im Alleingang aufzunehmen und als Songwriter dermaßen mühelos vom Blues zum Pop, vom Rap zum Folk und vom Country zum Soul überzugehen – das ist ehrlich gesagt einzigartig und kaum zu glauben. Enjoy the ride! VÖ-Datum: 17.06.2016

 

VÖ-Datum: 17.06.2016

www.jakebugg.com

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KW 25: RED HOT CHILI PEPPERS – THE GETAWAY

Wir versuchen uns an dieser Stelle an Lautsprache: Dump-dödeledömp-döp - ganz klare Line, ganz klarer Sound, ganz klar RED HOT CHILI PEPPERS.

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Wir versuchen uns an dieser Stelle an Lautsprache: Dump-dödeledömp-döp - ganz klare Line, ganz klarer Sound, ganz klar RED HOT CHILI PEPPERS.

Ladies and Gentlemen, das neue Album der Herren Funk-Rock wurde offiziell veröffentlicht. Das neue Werk lässt den Funk-Rock-Nicker Nackenschmerzen bekommen!

Fünf Jahre haben Anthony, Flea, Chad und Josh uns warten lassen. Fünf lange Jahre seit 'I'm With You' veröffentlicht wurde, fünf schier unendliche Jahre in denen die sechsfachen Grammy Award Gewinner pausierten. Das Ergebnis dieser Durststrecke? 'The Getaway' - das elfte Studioalbum und zeitgleich ein Zeugnis von musikalischer Raffinesse, tonaler Abgebrühtheit und nonchalantem RHCP-Sound. Mit Danger Mouse (u.a. The Black Keys, Beck, Gorillaz) als Produzent und Radioheads langjährigem Stammproduzenten Nigel Godrich hat sich die Band einige Neuerungen erlaubt.

Bassist Flea verriet kürzlich im Q Magazine: "Wir bewegen uns in eine neue Ära und wir sind wirklich begeistert."


Track-Listing "The Getaway"

1.The Getaway 

2.Dark Necessities
3.We Turn Red
4.The Longest Wave
5.Goodbye Angels
6.Sick Love
7.Go Robot
8.Feasting on the Flowers
9.Detroit
10.This Ticonderoga
11.Encore
12.The Hunter
13.Dreams of a Samurai

 

VÖ-Datum: 17.06.2016

www.redhotchilipeppers.com

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KW 24: GARBAGE – STRANGE LITTLE BIRDS

Garbage (Shirley Manson, Steve Marker, Duke Erikson und Butch Vig) veröffentlichen ihr sechstes Studioalbum „Strange Little Birds“ auf dem bandeigenen Label Stunvolume.
Das von der Band selbstproduzierte Album ist der Nachfolger des 2012 erschienenen „Not Your Kind Of People“.

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Garbage (Shirley Manson, Steve Marker, Duke Erikson und Butch Vig) veröffentlichen ihr sechstes Studioalbum „Strange Little Birds“ auf dem bandeigenen Label Stunvolume. 
Das von der Band selbstproduzierte Album ist der Nachfolger des 2012 erschienenen „Not Your Kind Of People“.
Die Arbeiten an „Strange Little Birds“ begannen zunächst bei Vig zuhause, später zogen sie ins Red Razor Studio in Los Angeles, wobei sich Garbage verschiedenster Inspirationsquellen bedienten: von kürzlich erhaltener Fanpost hin zu Lieblings-Alben, mit denen sie aufwuchsen.
“The guiding principle was keeping it fresh, and relying on instinct both lyrically and musically”, erklärt Sängerin Shirley Manson.  “Strange Little Birds is “less fussed over” than anything Garbage has ever made.” “We fell in love with immediacy,” ergänzt Vig.
Dem können wir nur zustimmen und Euch versichern: Garbage haben ihre Gitarren nicht im Schrank versteckt!
Manch einen mag „Strange Little Birds“ an das Debütalbum von 1995 erinnern – das gilt auch für Shirley Manson: “To me, this record, funnily enough, has the most to do with the first record than any of the previous records,” sagt sie. “It’s getting back to that beginner’s headspace. In part, she says, that’s a result of not having anyone to answer to.”

 

VÖ-Datum: 10.06.2016

www.garbage.com

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KW 23: THE STRUMBELLAS – HOPE

Die Band The Strumbellas gründete sich im Jahr 2008 in der kanadischen Provinz Ontario in dem Örtchen Lindsay. Inzwischen ist aber Toronto zu ihrer Homebase geworden. 2009 erschien die Debüt-EP der Strumbellas, der die Band allerdings lange Zeit nichts folgen ließ. Der erste Longplayer „My Father And The Hunter“ erschien dann erst im Jahr 2012.

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Die Band The Strumbellas gründete sich im Jahr 2008 in der kanadischen Provinz Ontario in dem Örtchen Lindsay. Inzwischen ist aber Toronto zu ihrer Homebase geworden. 2009 erschien die Debüt-EP der Strumbellas, der die Band allerdings lange Zeit nichts folgen ließ. Der erste Longplayer „My Father And The Hunter“ erschien dann erst im Jahr 2012. Musikalisch platziert sich die sechsköpfige Band irgendwo zwischen Alternative Country, Folk, Pop und Rock. Mit dieser Mischung konnten The Strumbellas für ihr zweites Album „We Still Move On Dance Floors“ (03/2013) einen der begehrten Juno Awards abgreifen. 

Das machte die Branche natürlich hellhörig! Und so ist es kein Wunder, dass der dritte Strumbellas-Longplayer „Hope“ im Vertrieb des Majors Universal Music erscheint, der scheinbar immer noch an den von Mumford & Sons ausgelösten Folk-Boom glaubt, der bis jetzt allerdings nur wenige nachhaltige Protagonisten hervorbrachte. Hört man sich allerdings „Spirits“, die erste Singleauskopplung aus „Hope“ an, wird klar, weshalb sich ein Major die Vertriebsrechte für die Strumbellas gesichert hat. Der hymnische Song geht mit seinem ansteckenden Refrain „I got guns in my head and they won‘t go / Spirits in my head and they won‘t go“ sofort ins Ohr und knüpft tatsächlich an die Großtaten von Mumford & Sons an, bevor diese zur Stadion-Rock-Band mutierten.

Noch machen es The Strumbellas eine Nummer kleiner, zeigen aber bereits in Ansätzen vergleichbare Tendenzen, zum Beispiel, wenn sie in „Shovels & dirt“ wuchtige Orchesterklänge und satte Chöre platzieren oder „We don’t know“ mit druckvollen Bässen ausstatten. Schnell wird klar, dass sich die Kanadier von Dave Schiffman (u.a. Tom Petty, Red Hot Chili Peppers, Weezer, The Mars Volta) eine amtliche High-End-Produktion gegönnt haben, die in Verbindung mit den alles andere als schüchternen Refrains in Stücken wie „War“, „The night will save us“ oder auch „Young & wild“ eine beeindruckende Wirkung erzielt.

Simon Ward (Gesang), Dave Ritter (Keyboards), Jeremy Drury (Drums), Isabel Ritchie (Violine), Jon Hembrey (Gitarre) und Darryl James (Bass) beherrschen auf ihrem aktuellen Longplayer das Kunststück, aus scheinbar simplen Melodien und Strukturen das Maximum herauszuholen, um daraus einen ansteckenden Folk-Rock-Cocktail zu kreieren, der es mit den großen Momenten von Mumford & Sons locker aufnehmen kann. Fazit: Überraschung gelungen!

 

VÖ-Datum: 20.05.2016

www.thestrumbellas.ca

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KW 22: CATFISH AND THE BOTTLEMAN – THE RIDE

Catfish And The Bottlemen sind zurück mit „The Ride“, ihrem zweiten Album: Randvoll mit übergroßen Riffs und unzähligen Pop-Hooks, weshalb man die Tracks treffender als Hymnen bezeichnen müsste. Aber fangen wir ganz vorne an, am besten vielleicht mit der Frage: Wie haben Catfish And The Bottlemen es geschafft, sich ganz nach oben zu spielen, ja eine Viertelmillion Einheiten ihres Debütalbums „The Balcony“ zu verkaufen? Und nebenher auch noch den BBC Award als „Introducing Artist of the Year“ des Jahres 2014 einzusammeln – wie übrigens auch zu Beginn dieses Jahres den BRIT Award 2016 als „Best Breakthrough Act“?

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Catfish And The Bottlemen sind zurück mit „The Ride“, ihrem zweiten Album: Randvoll mit übergroßen Riffs und unzähligen Pop-Hooks, weshalb man die Tracks treffender als Hymnen bezeichnen müsste. Aber fangen wir ganz vorne an, am besten vielleicht mit der Frage: Wie haben Catfish And The Bottlemen es geschafft, sich ganz nach oben zu spielen, ja eine Viertelmillion Einheiten ihres Debütalbums „The Balcony“ zu verkaufen? Und nebenher auch noch den BBC Award als „Introducing Artist of the Year“ des Jahres 2014 einzusammeln – wie übrigens auch zu Beginn dieses Jahres den BRIT Award 2016 als „Best Breakthrough Act“? 

Eine verkürzte Antwort darauf lautet: Konzerte. Tourneen. Und noch mehr Tourneen. Denn ihnen ist es tatsächlich gelungen, von Anfang an mit jeder ihrer Shows einen Nerv zu treffen – und das Publikum regelrecht umzuhauen. Ihre allerersten Kompositionen, die rund drei Jahre lang den Kern ihrer gefeierten Live-Shows ausmachen sollten, waren auch deshalb so ansteckend, weil sie schon nach wenigen Takten als aufrichtig vertonter Blick auf das eigene Teenager-Dasein zu erkennen waren. Gespickt mit Zeilen, die dermaßen persönlich waren, dass sie signalisierten: wir wollen euch reinlassen, euch an uns ranlassen – die aber zugleich auch offen und mehrdeutig genug waren, dass die Zuhörer sich selbst darin wiederfinden konnten. Dazu hatte die Band mit Van McCann einen Frontmann, der einfach mal in seinem Element war: Frech und dabei doch irgendwie bescheiden, war seine Beziehung zum Publikum von Anfang an einzigartig, weil es überhaupt keine Grenze zwischen der Band und der Crowd zu geben schien. Es stimmt: Bei den Konzerten von Catfish hatten alle das Gefühl dazuzugehören. Jeder im Raum war Teil der Gang. 

Ich selbst habe sie nun schon im Rahmen von vier Tourneen auf der Bühne erlebt: Los ging’s mit gerade mal 31 Zuschauern in der Academy 3 in Leicester im Herbst 2013 – und zuletzt, gegen Ende 2015, waren’s gleich zwei ausverkaufte Abende hintereinander in der Brixton Academy. Zwischendurch sah ich noch ihren Auftritt im Joiners in Southampton, eines der krassesten Konzerte, das ich je erlebt habe, und ihren Gig im Clwb Ifor Bach in Cardiff. Nachdem die Radioredakteure ihre Songs für sich entdeckt hatten, wurden die Zuschauerräume zunächst immer stickiger und voller, dann immer größer – nur blieb ihr Ansatz dabei über Jahre hinweg exakt derselbe: Gib alles. Arbeite immer weiter an dir und deinen Songs. Lass es Abend für Abend drauf ankommen. Sag laut, was du dir vornimmst – und zieh’s dann auch durch. Jahrelang hatten sie dafür geprobt und Pläne geschmiedet. Und als es dann richtig abging, stand Van irgendwann sichtlich schockiert vor einer weiteren ausverkauften Halle (Stylus in Leeds) und sagte nur: „Vollkommen verrückt ist das hier. Danke.“ 

Als sie schließlich die beiden Abende in der Brixton Academy binnen fünf Minuten ausverkaufen sollten, hatten Catfish And The Bottlemen schon eine Goldauszeichnung für ihr Debütalbum kassiert und von Japan bis USA weitere erfolgreiche Tourneen absolviert. Es war an der Zeit, die ganze Maschinerie anzuhalten und zu schauen, wie weit sie es eigentlich in den letzten paar Jahren geschafft hatten. „Also ich sehe das so“, setzt McCann an: „Das erste (Album) war gewissermaßen der Support-Act, und das zweite, das nun kommt, das ist der Headliner.“ 

Die gute Nachricht: Auch dieses neue Album, das die Band größtenteils in Los Angeles mit dem Produzenten Dave Sardy aufgenommen hat, klingt zu 100% nach Catfish And The Bottlemen. Die noch besseren Nachrichten: Es klingt dabei allerdings noch größer, noch massiver. Selbstbewusster und fokussierter. „Ich hab irgendwie das Gefühl, dass alle immer viel zu weit über den Tellerrand schauen wollen, weil sie unbedingt avantgardistisch und arty und anders sein wollen. Wir wollten schön bei unserem Teller bleiben, bei unseren Leisten: sollen sich doch die anderen über solche Dinge die Köpfe zerbrechen“, meint McCann. „Ich sage immer: Wenn du’s auf einer Akustikklampfe spielen und damit eine Bar oder vielleicht auch nur eine Küche voller Chaoten für dich gewinnen kannst, dann... nun dann hast du’s geschafft. Das ist meine Definition von gutem Songwriting. Und ich würde mich nicht einmal als Künstler bezeichnen. Ich bin eher ein Amateurfußballer, der über eine ganz anständige Gesangsstimme verfügt.“ 

Allerdings einer, der in den letzten Jahren schon ein paar Tricks und Finten gelernt hat. 

Unter den Tracks, die einen auf dem neuen Album erwarten, finden sich zum Beispiel ein perfekt arrangierter Angst-Sturm namens „Twice“, die erste Single „Soundcheck“ und der Eskapismus-Appell „Postpone“, auf dem man auch eine von Vans Lieblingszeilen des neuen Albums finden kann: „When things are never looking up, we were brought up not to notice“. 

„Ich finde, dass gerade diese Zeile uns als Band irgendwie sehr treffend auf den Punkt bringt“, meint er, um danach mit dem Album-Highlight „Outside“ einen weiteren Favoriten in die Runde zu werfen: „In dem Song gibt’s eine Zeile, die klingt irgendwie nach Elton John... nur heavier. So wie eine vollkommen ausgeflippte, ausgerastete Version von Elton John.“ 

„Uns ging es ja noch nie darum, musikalisch das Rad neu zu erfinden. Wir wollten stattdessen eher zeigen, dass das alte Rad doch eigentlich noch super läuft, vollkommen rund. Ich wollte schon immer erreichen, dass unsere Musik einem dasselbe Gefühl gibt wie z.B. ein Album von The Strokes: diesen positiven Kick und diese gute Laune, die man jedes Mal kriegt, wenn man es auflegt. Das ist so ein Gefühl... nun, man weiß danach einfach, dass es ein guter Tag wird. Oder auch dieser Wow-Faktor von Oasis: Musik, die einen einfach umhaut, ganz egal, wie groß oder wie klein die Konzerthalle ist, in der man sie hört. Mit ganz alltäglichen Texten, so wie bei Mike Skinner, in denen ich von wahren Begebenheiten berichte, von Dingen, die mir tatsächlich so passiert sind und von Leuten, denen ich begegnet bin.“ 

Womit wir bei den Songtexten wären, die das zweite Album von Catfish And The Bottlemen letztlich zu einer Einheit zusammenschweißen. „Ich kann nun mal nur über das schreiben, was ich wirklich erlebt habe. Ich kann nur über den Menschen schreiben, der gerade vor mir steht. Und letztlich schreibe ich meine Texte auch genau für diesen Menschen, der gerade vor mir steht. Die Musik ist zwar für die Leute gemacht, die zu unseren Konzerten kommen. Aber die Story ist dabei jeweils ganz klar an einen spezifischen Menschen gerichtet.“ 

„Ehrlich gesagt höre ich nie damit auf, über die Texte nachzudenken. Ist fast schon eine Obsession von mir. Ich liebe den Prozess einfach, und sobald ich einen Stift in die Hand nehme, sprudeln die Sachen aus mir heraus. Wenn ich mich zum Beispiel am Telefon unterhalte und ich danach feststelle, dass da ein paar lustige Stellen im Gespräch waren, dann schreibe ich einfach über diese Unterhaltung. So einfach ist das.“ 

Dabei lässt sich der Longplayer grob in zwei Perspektiven einteilen: Ein Teil der Songs handelt davon, zusammen zu sein, und dann gibt es noch einen Teil, der davon handelt, voneinander entfernt zu sein. Womöglich hunderte, tausende Kilometer entfernt. Genau genommen klingt es so, als sei eine Hälfte dieses Albums am Telefon entstanden. 

Und auch das ist so eine Besonderheit von McCann: Auch auf diesem Album schreibt er ohne jemals ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ohne sich selbst zu zensieren, zu editieren (und deshalb wirkt er mal unglaublich romantisch, im nächsten Moment eigennützig, ohne es selbst zu bemerken, und an einer Stelle sogar richtig krass eifersüchtig). Und doch wissen wir irgendwie nicht sonderlich viel über ihn. Schließlich trifft man ihn nie bei irgendwelchen Promi- oder Popstar-Partys an. „Na ja, um solche Sachen geht’s uns halt nicht. Ich mag das ja schon, wenn mich jemand auf der Straße erkennt und wegen irgendeines Songs ein Foto mit mir machen will. Aber es ist eben nicht wirklich von Bedeutung, dass man mein Gesicht kennt. So wie bei Van Morrison, mit dessen Musik ich schließlich aufgewachsen bin. Bei dem ging’s auch immer nur um die Musik selbst.“ 

Musik, die auf dem neuen Longplayer der Band noch umwerfender klingt, denn abgesehen von den beiden Akustiksongs „Glasgow“ und „Heathrow“, könnte tatsächlich jeder Track von „The Ride“ eine Single sein. Eine perfekte Grundlage also für die kommenden Live-Shows und die nächste Tournee-Runde. „Und wo wir doch jetzt für immer größere Bühnen gebucht werden, brauchen wir genau solche Songs, mit denen man da eine gute Figur macht. Eigentlich ist das so wie im Fitness-Studio: Jedes Mal nimmt man die Songs mit und bringt sie noch besser in Form. Legt einfach noch ein Gewicht mehr auf.“ 

Ein treffendes Bild ist das: Denn Catfish And The Bottlemen sind tatsächlich in Topform. Auf „The Ride“ lassen sie ihre Muskeln richtig spielen. 

 

VÖ-Datum: 27.05.2016 

www.catfishandthebottlemen.de

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KW21: RICHARD ASHCROFT - THESE PEOPLE

Richard Ashcroft meldet sich mit seinem vierten Soloalbum “These People” zurück, das am 20. Mai 2016 auf seinem neuen Label Righteous Phonographic Association erscheint und über Cooking Vinyl vertrieben wird. Nach “This Is How It Feels” folgt mit "Hold On" jetzt die zweite Singleauskopplung.

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Richard Ashcroft meldet sich mit seinem vierten Soloalbum “These People” zurück, das am 20. Mai 2016 auf seinem neuen Label Righteous Phonographic Association erscheint und über Cooking Vinyl vertrieben wird. Nach “This Is How It Feels” folgt mit "Hold On" jetzt die zweite Singleauskopplung.

Mit “These People” legt der Künstler, der schon mit zwei Brit Awards und einem Ivor Novello Award ausgezeichnet sowie für einen Grammy nominiert wurde, sein erstes neues Album in 6 Jahren vor. Das in London aufgenommene Album wurde von Ashcroft zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Partner Chris Potter produziert und markiert zugleich seine Reunion mit Wil Malone. Mit Malone schrieb Ashcroft einst die Streicherarrangements für The Verves Erfolgsalben “A Northern Soul” (1995) und “Urban Hymns” (1997) sowie sein in UK mit Platin ausgezeichnetes und von der Kritik gefeiertes Solodebütalbum “Alone With Everybody” (2000). 

Mit “These People” knüpft Ashcroft, der eine der wirklich einzigartigsten und unverges-slichsten Stimmen der britischen Musik besitzt, an seine früheren Aufnahmen an, während er zugleich mit abenteuerlichen neuen Klängen, Texturen und Themen experimentiert.  Das Album belegt einmal mehr, dass er einer der prägendsten und erstaunlichsten Songwriter seiner Generation ist. 

Ashcroft absolvierte Ende 2015 eine paar seltene, unangekündigte Live-Auftritte, spielte akustische Sets in Zürich und Bilbao und gab im November beim Corona Capital Festival in Mexiko vor 30.000 Leuten eine begeistert gefeierte Solo-Performance.

 

VÖ-Datum: 20.05.2016 
richardashcroft.com/

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KW 20: MILOW – MODERN HEART

Nur wer Veränderungen gegenüber aufgeschlossen ist, kann wahrhaft wachsen. Das erkannte Milow, als er sein fünftes Album „Modern Heart“ aufnahm und dabei unbekannte kreative Höhen erklomm – einfach, indem er sich auf eine Fülle von unerwarteten, aber gleichwohl höchst willkommenen und inspirierenden Einflüssen einließ.

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Nur wer Veränderungen gegenüber aufgeschlossen ist, kann wahrhaft wachsen. 

Das erkannte Milow, als er sein fünftes Album „Modern Heart“ aufnahm und dabei unbekannte kreative Höhen erklomm – einfach, indem er sich auf eine Fülle von unerwarteten, aber gleichwohl höchst willkommenen und inspirierenden Einflüssen einließ. 

 

„Ich hatte ganz klar vor Augen, was ich machen wollte“, so Milow. „Diese Zeit war von unheimlicher Vielseitigkeit geprägt, und mir wurde bewusst, dass sämtliche Beschränkungen, die ich im Hinblick auf meine Musik hatte, von mir selbst kamen und nicht vom Publikum. Deshalb beschloss ich, mich kopfüber in die Sache zu stürzen und meinen Horizont und meine Ausdrucksweise zu erweitern. Ich wollte alternativen R&B und Hip-Hop – wie bei Frank Ocean, Drake und The Weeknd – in meine Welt mit akustischer Gitarre einfließen lassen, und so für mehr Farbe sorgen. Das hatte etwas absolut Befreiendes. Ich wusste, dass solange ich meinem Instinkt für Melodien, Texte und Geschichten folgte und meiner Art zu singen treu bliebe, würde das Ergebnis weiterhin nach mir klingen.“ 

 

Der hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete Sänger und Songschreiber aus Belgien behält dabei seine typische Art des Songwriting bei, in die sich Millionen von Fans gleich zu Beginn verliebt hatten – eingängige Melodien und ergreifende Texte –, ändert aber vorsichtig die Art der Vermittlung. Um diese Verknüpfung von akustischen und elektronischen Klangelementen zu erreichen, ging Milow im Januar 2015 mit einem Team aus verschiedenen Partnern ins Studio. Neben dem Produzenten und Songschreiber Brian Kennedy [Rihanna, Chris Brown] war auch Milows Herangehensweise an das Songwriting diesmal ganz neu. 

 

„Bis dahin hatte ich immer mit einer akustischen Gitarre begonnen“, erzählt er. „Hier dachte ich aber, was wäre, wenn ich anstelle einer Gitarre einige Beats oder Instrumentalmusik nehme? Das war eine ganz bewusste Entscheidung von mir. Ich habe mich dann auch für eine Zusammenarbeit mit Leuten entschieden, mit denen ich auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam habe.“ 

 

Der erste aus dieser Zusammenarbeit entstandene Song, das luftige und euphorische „The Fast Lane“, schuf die Vorlage für den Sound und wurde das, was Milow als „mein Leitbild“ bezeichnet: „Ich wollte die Messlatte für die Lieder und das Album höher legen und damit auch meine Komfortzone verlassen.“ 

 

Kennedy wiederum stellte Milow dem mit einem Grammy ausgezeichneten Produzenten und Sänger James Fauntleroy [Beyonce, Kendrick Lamar, Justin Timberlake] vor, und zusammen nahmen sie das Eröffnungslied des Albums „Waiting Around for Love“ sowie „Running Blind“ auf. Derweil brachte sich Jamie N Commons auf dem epischen und wie benebelt klingenden Abschlusslied „Way Up High“ mit einem eiskalt anmutenden Beitrag ein. Um das Spektrum nochmals zu erweitern, arbeitete Milow zudem mit dem erfolgreichen deutschen Produzentenduo Rufus Dipper, das für elektronische Clubmusik steht, an der ersten Single „Howling at the Moon“ zusammen. Der Song vereint eingängige akustische Gitarren- und Schlagelemente mit einem ätherischen Tropical-House-Crescendo bei der Hookline. 

 

„Mit ‚Howling at the Moon‘ erhält das Album etwas mehr Licht“, erzählt Milow. „Das Lied kam mir an einem Nachmittag zuhause in Belgien einfach so in den Sinn. Es ist ein total einfacher Folksong mit vier Gitarrengriffen, der aber wahnsinnig viel Spaß macht. Die Beats verleihen dem Ganzen ein sommerliches Flair.“ 

 

Bei der zweiten Single, „Lonely One“, wird seine Stimme von einem dunklen Bass, Händeklatschen und orchestralem Crescendo untermalt. 

 

„Das Lied hat diese dunkle, nächtliche Stimmung“, so Milow. „Bei ‚Lonely One‘ geht es darum, wie die Technik unser Miteinander beeinflusst. In Zeiten der sozialen Medien ist es gar nicht so einfach, tatsächlich jemanden persönlich zu treffen. Das Lied ist eine Hymne auf zwei einsame Seelen in der Stadt, deren Wege sich vielleicht kreuzen werden.“ 

 

Um seine Vision weiter abzurunden, arbeitete Milow zudem mit den Produzenten Joe Chiccarelli [The White Stripes, Jason Mraz] und Marius de Vries [Björk, David Gray, Rufus Wainwright] zusammen. 

 

„Hier dachte ich an Live-Performance“, erklärt er. „Ich wollte nicht, dass die Lieder steril oder zu mechanisch klingen, deshalb entschied ich mich für Joe und Marius, um eine weitere Dimension hinzuzufügen. Die beiden verstehen meine Sprache, was Klangproduktion und Live-Musik angeht. Es ist die perfekte Kombination.“ 

 

Der Titel des Albums, „Modern Heart“, steht in vielerlei Hinsicht sowohl für Milows persönliche als auch künstlerische Weiterentwicklung. So schlägt das Herz so laut wie immer, aber in einem frischen musikalischen Gewand. 

 

„Ich bin ein sentimentaler Mensch“, so Milow mit einem Lächeln. „Es ist mir wichtig, dass dieses Gefühl auch in der Musik steckt. Bei einem genaueren Blick fällt zudem auf, dass in ‚Modern Heart‘ auch ‚Modern Art‘ steckt.“ 

 

Es war genau dieses Herz, das unzählige Fans mit dem 2009 veröffentlichten Debüt-Album namens „Milow“ überhaupt zu seiner Musik brachte. 2010 hatte Milow in Deutschland, Belgien und der Schweiz bereits Platin-Status und in Frankreich, Österreich und den Niederlanden Gold-Status erreicht und über 500.000 Platten in Kontinentaleuropa und Kanada verkauft. Mit seinem akustischen Cover des Songs „Ayo Technology“ von 50 Cent und Justin Timberlake landete er einen viralen YouTube-Hit mit 60 Millionen Klicks und 40 Millionen Streams auf Spotify sowie einem Artikel im Time Magazine. In der Zeit zwischen seinem 2011 veröffentlichten Album „North and South“ (mit der Hit-Single „You and Me (In My Pocket)“) und dem 2014 herausgebrachten Album „Silver Linings“ gewann er insgesamt 12 Auszeichnungen der belgischen Musikbranche. 

 

Das Album „Modern Heart“ steht nun für das bisher aufregendste Kapitel von Milow. 

 

„Jedes von mir aufgenommene Album bedeutet auch immer, dass jemand mich zum ersten Mal hört“, so Milow. „Daran denke ich und frage mich, könnte das ein Debüt-Album sein? Sagt es genug über mich aus? Bin das ich? Es geht nichts über den ersten Eindruck. Es gibt Lieder, die genau zu dem passen, was wir heutzutage so durchmachen: Sorgen, Zweifel und Träume. Das Album könnte ein Soundtrack dafür sein.“

 

VÖ-Datum: 13.05.2016 
www.milow.de

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KW 19: WALKING ON CARS – EVERYTHING THIS WAY

So ein kleines Kaff, in dem man sich notgedrungen zusammenraufen muss, ist nicht selten der ideale Nährboden für besonders innige Freundschaften – und Walking on Cars sind da keine Ausnahme: Diese fünf Schulfreunde, allesamt in dem kleinen Küstenort Dingle im Südwesten Irlands geboren und aufgewachsen, sind wirklich unglaublich dicke, und sie machen so viel Krach und Radau wie eine chaotische Großfamilie, wenn sie sich in den Armen liegen und lautstark dafür kämpfen, sich noch mehr Gehör zu verschaffen.

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So ein kleines Kaff, in dem man sich notgedrungen zusammenraufen muss, ist nicht selten der ideale Nährboden für besonders innige Freundschaften – und Walking on Cars sind da keine Ausnahme: Diese fünf Schulfreunde, allesamt in dem kleinen Küstenort Dingle im Südwesten Irlands geboren und aufgewachsen, sind wirklich unglaublich dicke, und sie machen so viel Krach und Radau wie eine chaotische Großfamilie, wenn sie sich in den Armen liegen und lautstark dafür kämpfen, sich noch mehr Gehör zu verschaffen. Was mit Songwriting-Sessions im „allertrostlosesten Winter“, den sie je erlebt hatten, begann – vollkommen isoliert, blieb ihnen laut eigener Aussage nichts anderes übrig, als die Köpfe zusammenzustecken und kreativ zu werden –, führte schon bald zu ersten Tour-Abstechern durch ihr Heimatland, was ihnen wiederum mächtig Auf- und Rückenwind bescherte: Mit zwei Top-30- und einem iTunes-Hit in der Heimat, sind Walking on Cars binnen kürzester Zeit zu Irlands erfolgreichster Indie-Band avanciert... 

Wo ihre bescheidenen Wurzeln liegen, kann man in Stücken wie „Tick Tock“, „Always Be With You“ und „Catch Me If You Can“ deutlich heraushören, genau wie diese Art von Vertrautheit und Nähe, die nur allerbeste und alte Freunde miteinander verbindet. Wie dicke diese Clique tatsächlich ist, merkt man auch dann sofort, wenn man ihnen persönlich begegnet: Man wird dann das Gefühl nicht los, sie bei einem schier endlosen Schlagabtausch zu belauschen, der zu gleichen Teilen aus verarschend gemeinten Sticheleien und liebevoller Zankerei besteht. Um das alles etwas genauer zu illustrieren, hier ihre Antworten auf die Frage, wann und wie sie denn genau die Band gegründet haben. Paul: „Ich, Dan und Evan sind seit wir 12 sind zusammen in einer Band, das fing in der Schule an.“ Patrick: „Und ich war mit Dans kleinem Bruder in einer Band.“ Sorcha: „Mein kleiner Bruder war ebenfalls Teil dieser Band.“ Patrick: „Ich hab dann Sorcha angerufen, weil ich wusste, dass sie Klavier spielt. Wir schrieben bald danach erste gemeinsame Songs, und dann dachten wir irgendwann: ‘Wir müssen da noch mehr Leute einbeziehen.’ Ich spielte damals Akustikgitarre, aber dann kam Paul dazu und er übernahm diesen Part. Was auch für Sorchas Bruder galt. Schließlich wurde uns klar, dass wir ein Problem hatten.“ Dan: „Ich war gerade in Australien, ich hatte einen Job in Sydney. Und dann machten die anderen einen Post bei Facebook, mit dem sie sich nach einem neuen Gitarristen umschauten. Ich dachte mir damals nur: ‘Nun, was will ich eigentlich mit meinem Leben anfangen?’ Ich fasste den Entschluss, nach Hause zurückzukehren, also schickte ich Paul eine Message und sagte darin, dass ich es gerne mal versuchen würde.“ 

Was für ein grandioses Chaos entstehen kann, wenn so ein fünfköpfiger, eingeschworener Haufen loslegt, dürfte damit ersichtlich werden; wichtig ist, wie stark ihre Bindung zueinander ist und wie sehr sie ihre kleine Heimatstadt lieben – in der jedes Jahr das Other Voices Music Festival stattfindet (und in deren Hafenbucht ein freundlicher Delfin namens Fungie lebt, den selbst Pierce Brosnan schon besucht haben soll): „Dieser Ort ist so ein wichtiger Teil unserer Identität“, meint Dan, „und ich glaube, dass die Richtung, die unsere Musik genommen hat, sehr stark von diesem Umfeld abhängt, in dem wir leben – und überhaupt davon, wie wir diese ganze Sache angehen.“ „Wir alle hängen mit denselben Leuten ab“, ergänzt Sorcha, „wir alle haben dieselben Freunde. Wir haben das Glück, viel reisen zu können, aber ein noch größeres Glück ist es, dass wir jedes Mal an einen Ort wie diesen zurückkehren können. Dazu kommt, dass wir auch einfach hierbleiben und unser Ding machen können, obwohl sonst natürlich die meisten Leute in unserem Alter wegziehen müssen, weil sie hier einfach keinen Job finden.“ „Im Winter kann es allerdings schon etwas hart sein hier“, meint Paul. „Dann ist einfach kein Mensch hier. Ich weiß noch wie ich früher, als ich jünger war, im Winter mit diesen ganzen Alten im Pub gesessen und gedacht habe: ‘Ich muss hier verdammt noch mal weg!’“ 

Die ersten Proben fanden in der Küche bei Paul statt, „wobei das nicht besonders gut für unsere Gesundheit war“, wie er glucksend ergänzt. „Also haben wir uns mitten im Nirgendwo ein Haus gemietet.“ „Und wir hatten kein Auto oder so“, fällt ihm Sorcha ins Wort, „was bedeutete: Wenn wir erst mal da waren, mussten wir in der Regel gleich ein paar Tage dort bleiben.“ „Internet gab’s auch nicht“, berichtet ein nostalgischer Paul, „kein Handynetz, sondern einfach nur ganz, ganz viele Instrumente, ein paar Mikrofone und uns fünf. Das Kochen haben wir abwechselnd erledigt.“ „Wir stehen nun mal auf alte Bauernhäuser; je abgeschiedener sie sind, desto besser“, sagt Paul. „In der Stadt wäre man so oder so viel zu vielen Ablenkungen ausgesetzt. So à la: ‘Äh, also, ich geh nur mal kurz runter zum Laden an der Ecke’ – und dann so drei, vier Bier später...“ 

Bewaffnet mit Texten, die alles von Zärtlichkeit bis Schmerz abdecken, Klangwelten, die eben noch ganz verhalten und sanft wirken, um schon im nächsten Moment aufzubrechen und in allen Farben der Welt zu explodieren, und Vocals, die vor lauter Leidenschaft, Herzschmerz und Verlangen an den Rande des Kontrollverlusts zu kommen scheinen, zogen Walking On Cars schließlich also los in die Welt: Sie mussten als nächsten Schritt ihr Probedomizil verlassen, ins kalte Wasser springen und schauen, ob es auch ein Publikum für ihre Kompositionen gab. „Ich hab mich selbst ehrlich gesagt nie als Leadsänger gesehen“, erzählt Patrick. „Ich bin schließlich ziemlich schüchtern und halte mich irgendwie auch ganz gerne versteckt im Hintergrund auf. Mir war ja gar nicht klar, dass die Rolle des Sängers so viel Aufmerksamkeit auf mich lenken würde.“ (Ein fast schon absurder Grad von Bescheidenheit, den Patrick da an den Tag legt: Er ist genau genommen ein messianischer Frontmann, der sich mit offenen Armen und voller Wucht in den Abgrund vor seinen Füßen stürzt und die ganze Band dabei mitreißt.) Und wie nicht anders zu erwarten, sieht Paul die Sache mit den Konzerten komplett anders: „Bei mir ist das so, dass ich manchmal irgendetwas auf der Bühne sage und gleich danach denke: ‘Was um Himmels Willen kommt da bitte aus meinem Mund? Spiel irgendwas! Los, Leute, bitte rettet mich!’“ Sorcha muss sich nach diesem Kommentar erst wieder einkriegen und berichtet dann: „Meine Eltern spielen beide Dudelsack, und ich habe als Kind klassisches Klavier gelernt. Als es dann losging mit der Band, hatte ich zunächst keinen blassen Schimmer, was ich da überhaupt machen sollte: Ich musste wirklich erst mal lernen, rhythmische Sachen zu spielen, die weniger kompliziert waren – und wenn man live spielt, ist das sogar noch wichtiger. Wir haben echt viel erlebt in den letzten zwei Jahren, haben ein paar fantastische Shows gespielt, wobei auch ein paar nicht so tolle Abende dabei waren. Die kleinen Radiosender in Irland haben uns wahnsinnig geholfen, sie haben sich wirklich hinter uns gestellt. Und jetzt fühlt es sich so an, als würden wir noch einmal ganz von vorne anfangen. Nur haben wir natürlich im Rahmen der ganzen Konzerte in Irland schon einiges an Erfahrungen sammeln können.“ 

„Das Ziel lautete ja immer, so viele Fans wie möglich für unsere Musik zu begeistern“, berichtet Sorcha weiterhin. „Also so viele Konzerte wie möglich zu spielen und in erster Linie den Fans etwas zu bieten. Und so kam es dann auch: Die Konzerte wurden größer und größer, die Fanbase auch, und überhaupt wurden immer mehr Leute hellhörig.“ „Zwei Jahre lang sind wir durch Irland gezogen“, ergänzt Evan, „und ab einem gewissen Punkt waren die Shows dann ausverkauft und wir landeten erste Hits. Und das lief alles ganz ohne Label, ohne Presseleute; wir haben das alles komplett im Alleingang gemacht. Das einzige Ziel lautete, genügend Geld anzusparen, damit wir endlich unser Album aufnehmen konnten.“ Paul bringt es auf den Punkt: „Wir haben uns wirklich nicht darum bemüht, einen Plattenvertrag zu landen. Wir haben einfach unser Ding gemacht und uns gesagt: ‘Sollen die doch an uns herantreten.’“ 

Und tatsächlich klopften die Labels gleich reihenweise bei ihnen an, wobei sich Virgin EMI schließlich im Jahr 2014 den Zuschlag sicherte. Die seither veröffentlichten Singles „Catch Me If You Can“ und „Two Stones“ stiegen beide in die irischen Top-30 ein, wobei erstere in ihrer Heimat sogar Platz 1 der iTunes-Charts belegte. Auch die EPs „As We Fly South“ und „Hand In Hand“ schossen in den iTunes-Charts nach oben, woraufhin sich die Band zusammen mit dem MyRiot-Produzententeam (Tim Bran, Roy Kerr), bekannt für seine Arbeit mit London Grammar und Richard Ashcroft, wieder ins Studio begab, um die Arbeit am kommenden Debütalbum zu beginnen... 

Schon Ende 2014 war ihre Fangemeinde dermaßen groß, dass sie im Dezember des Jahres die INEC Arena in Killarney als Headliner ausverkauften, um gleich danach noch beim Other Voices Festival aufzutreten und zusammen mit Kodaline beim Dublin’s College Green zu Silvester zu spielen. Letztes Jahr folgten eine gefeierte UK-Tour mit The Kooks, und nach diversen ausverkauften Shows in London – unter anderem im The Scala und dem Electric Ballroom – füllen sie daheim weiterhin die allergrößten Hallen: Erst im Oktober standen zwei ausverkaufte Abende im Olympia Theatre in Dublin auf dem Programm. 

 

VÖ-Datum: 06.05.2016 
www.WalkingOnCars.de

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KW 18: UDO LINDENBERG – STÄRKER ALS DIE ZEIT

Vor acht Jahren veröffentlichte Udo Lindenberg sein letztes Album „Stark wie zwei“ – ein Werk, das ihm nicht nur seine erste Nr. 1 in seiner über 40-jährigen Karriere einbrachte, etliche Ehrungen wie den ECHO, die Goldene Kamera und den Bambi, das noch erfolgreichere Live-Album „MTV Unplugged – live aus dem Hotel Atlantic“ und ausverkaufte Stadion-Tourneen, sondern das nicht weniger als seine künstlerische Neuerfindung war.

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Vor acht Jahren veröffentlichte Udo Lindenberg sein letztes Album „Stark wie zwei“ – ein Werk, das ihm nicht nur seine erste Nr. 1 in seiner über 40-jährigen Karriere einbrachte, etliche Ehrungen wie den ECHO, die Goldene Kamera und den Bambi, das noch erfolgreichere Live-Album „MTV Unplugged – live aus dem Hotel Atlantic“ und ausverkaufte Stadion-Tourneen, sondern das nicht weniger als seine künstlerische Neuerfindung war. 
Wie also steigert man „stark“? Klarer Fall: mit „stärker“. „Stärker als die Zeit“ lautet der Titel des neuen Albums von Udo Lindenberg. Wenn man immer so jung ist, wie man sich fühlt, dann ist Udo seit dem letzten Album nicht um acht Jahre gealtert, sondern acht Jahre jünger geworden. In den letzten Jahren ging es ihm so gut wie selten in seinem reichen, bewegten Leben und das hört man den Songs an. Ging es bei „Stark wie zwei“ um sein eigenes (Über-)leben, kümmert er sich nun auch verstärkt um unseres. Geben und Nehmen, so läuft es doch in guten Freundschaften, oder? 

Bis Udo nach den unfassbaren Erfolgen der letzten Jahre bereit für ein neues Album war, brauchte es jedoch zunächst seine Zeit. „Die Messlatte lag natürlich sehr hoch nach ‚Stark wie zwei’, ein bisschen Bammel war auch dabei“, gibt er unumwunden zu. Doch der Auftrag war klar: „Ich spürte irgendwann, nach den vielen Live-Shows im Stadion: bevor man langsam zu einer Art Jukebox wird, muss jetzt wieder neuer Stoff kommen. Dann bin ich wieder losgestreunt, wie ein Detektiv, auf der Suche nach neuen Themen und Texten.“ 
Anderthalb Jahre streunte Detektiv Lindenberg, durch die Straßen, die Kneipen, seinen eigenen Erfahrungsschatz. Tat sich dann wieder mit den „Stark für zwei“-Produzenten Andreas Herbig, Henrik Menzel & Peter "Jem" Seifert zusammen, um in Los Angeles, Berlin, London, Hamburg und New York das aufzunehmen, was nun in Form von „Stärker als die Zeit“ vor uns liegt: 15 augenblicklich großartige, lupenreine Lindenberg-Songs. Mit Themen, die uns alle umtreiben, Botschaften, die jeden erreichen. Für die guten Zeiten, für die schlechten Zeiten, für alle Zeiten. Oder mindestens für die nächsten acht Jahre. 

Gleich der erste Song „Durch die schweren Zeiten“, zugleich die erste Single, setzt den Ton für das restliche Album: Udo summt sich lässig in den Groove, signalisiert: alles gut, entspannt euch, ich hab das Ding hier im Griff. So einen braucht man an Tagen, an denen es nicht so gut läuft. Und um die geht es in „Durch die schweren Zeiten“. Tage, an denen schon morgens als Erstes die Kaffeetasse runterfällt. Halb so wild, nach Regen kommt Sonne, „es ist nie zu spät, um noch mal durchzustarten, weil hinter all den schwarzen Wolken wieder gute Zeiten warten“ – und wer sollte das besser wissen als Udo, dessen Biografie jeder seiner Textzeilen Glaubwürdigkeit und Gewicht verleiht. 
Und das sogar dann, wenn sich der Panikrocker Gedanken über das ganz große Bild macht – den Zustand unserer Welt. „Ey wie lange man sich diesen Wahnsinn noch reinziehen kann“, fragt er sich in „Der einsamste Moment“, als ihn beim spätabendlichen Fernsehschauen tiefste Melancholie befällt: „Auf dem Highway to hell, der uns langsam in den Abgrund lenkt. Und wieder tausend Seelen sinnlos in die Luft gesprengt“, geht es ihm durch den Kopf, während er einsam im Hotelzimmer sitzt. 
„Und er fragt sich, ob er mit seinen Liedern überhaupt was erreichen kann. Wir wollten doch die Welt verändern, irgendwann.“ 
Doch diese Momente von Resignation und Selbstzweifeln bleiben die Ausnahme auf diesem Album, denn wie gesagt: eigentlich fühlt sich das Leben für Udo derzeit verdammt gut an. Es ist, wie er es im Song „Plan B“ auf den Punkt bringt, „wirklich ganz schön geil, einfach nur ich zu sein“. Udo ist, das hätte er selbst wohl am wenigsten je vermutet, angekommen: „Hey baby, ich sag good-bye zur Lebensänderungs-Schneiderei“. Statt ihm hinterherzujagen, lädt Udo den Moment lieber zum Verweilen ein. Genehmigt sich noch einen Drink und eine Zigarre, statt sich in den Schleudergang des Lebens zu stürzen. Davon handelt auch „Eldorado“, eine wunderschöne Liebeserklärung an seine Fans, die Panikfamilie. „Eldorado, gelobtes Land, das ich endlich in euren Augen fand“, heißt es darin, und: „Eldorado und ich schwör, dass ich für immer unserm Rock ‘n‘ Roll und euch gehör’“. 

Udo dazu: „Ein heimatloser Desperado zieht durch die Welt, auf der Suche nach neuen Kicks, und mir wurde immer klarer: die großen Konzerte, die Bühne – das ist mein echtes Zuhause. Das ist mein persönliches Eldorado. Eine Liebeserklärung an meine Fans – an meine Panikfamilie“, so der Sänger, der anfügt: “Der Song ist ganz ergreifend… als ich den gesungen habe, hab ich auch nasse Augen gekriegt.” Wer in den vergangenen Jahren auch nur eines der Stadion-Konzerte von Udo Lindenberg erleben durfte, diese fast schon heiligen Messen der Rockmusik, weiß um den Echtheitsgehalt einer solchen Aussage. Seinen Fans ist er treu verbunden, verdankt er alles. Beziehungsweise: fast alles. Denn da ist ja noch sein treuer alter Freund – sein Körper. 
„Ich hab' geraucht so wie ein Schlot und gesoffen wie ein Loch, ich hab' Dich superhart geschunden, trotzdem leben wir immer noch“, erweist Udo Lindenberg in „Mein Body und ich“ seinem Körper die Referenz – und wem der Text bekannt vorkommt, der irrt nicht: Udo covert Udo aus dem Jahr 2003 – und liefert damit seine ganz eigenes, schlitzohriges Statement zu den neun Leben des Udo L. aus G. Damals hätte ihm manch einer nicht mehr viel mehr als einen tragischen Rock ‘n’ Roll-Tod im Hotel zugetraut, heute lebt er nicht nur immer noch, sondern hat die bekannten Konzepte von Zeit und Raum längst hinter sich gelassen. „Es gibt ja zwei Zeitzonen“, weiß Udo, „die der Aliens, und es gibt die irdische Zeitzählung, und nach dieser ist man ja bald 70. Aber man steht immer noch da, knallefit auf der Bühne, nach all den Experimenten und Exzessen, so ein Meister im Überleben. Da sag ich doch: Danke, mein Body“. 

Und falls er wider alle Wahrscheinlichkeit doch einmal das Zeitliche segnen sollte? Keine Sorge, auch für diesen Fall hat Udo bereits vorgesorgt: In „Wenn die Nachtigall verstummt“ stellt er sich zu einem stimmungsvoll getragenen und zugleich ungemein in die Beine gehenden Beat den Tag X vor: „Ich seh’ die Flaggen schon überall auf Halbmast hängen. Die Kanzlerin kniet nieder und fängt an zu flennen. In der Tagesschau, ganz eilig, sprechen sie ihn sofort heilig. Und die Plattenfirma in solchen Zeiten, kriegt derbe Lieferschwierigkeiten“. 
Lange hat niemand mehr so herrlich zurückgelehnt und humorvoll sein eigenes Ableben kommentiert, und nicht nur das – wo Udo schon einmal dabei ist, widmet er sich in „Einer muss den Job ja machen“ auch gleich noch dem Alltag eines Rockstars, biografische Ähnlichkeiten ebenfalls nicht völlig auszuschließen: „20 Jahre Suff und weg, dann war er ready für sein Comeback“. Nicht zuletzt erfahren wir in dem Song den wahren Grund, weshalb Udo auch im Jahr 45 nach seinem Debütalbum schlicht keine andere Wahl bleibt, als weiter Alben aufzunehmen: „Wenn kein anderer da ist, stellt sich hier die Frage: muss er wirklich nochmal ran auf seine alten Tage? Nützt ja alles nix, einer muss den Job ja machen. Bitte keine halben Sachen.“ 
Halbe Sachen sucht man auf „Stärker als die Zeit“ in der Tat vergebens. Vielmehr ist es ein Album voller wahrer Momente, poetischer Tiefe und genial schräger Wortschöpfungen, wie sie so nur von Udo Lindenberg kommen können, eines, für das gute Laune und Zuversicht ebenso selbstverständlich zum Leben dazugehören wie Unmut und Melancholie. Gibt solche und solche Tage, ne? Ein blaues Auge hat noch niemanden umgebracht. Hauptsache, man lässt sich nicht unterkriegen. Und wenn doch: Udo Lindenberg, der „Spezialist für Udologie“ („Dr. Feeel Good“) haut uns da raus. Normal! 

Und dann, mit dem allerletzten Song des Albums, erfüllt sich Udo Lindenberg sogar noch einen langgehegten Traum: Das titelgebende „Stärker als die Zeit“ ist unterlegt mit der Titelmelodie von Francis Ford Coppolas Mafia-Epos „Der Pate“, von dem Lindenberg ein großer Fan ist. Seine grandiose Version, eingespielt mit großem Orchester in den Londoner Abbey Road Studios, wurde von den Erben des Komponisten Nino Rota und den Verlagen für gut befunden und genehmigt - zum ersten Mal überhaupt. Die Botschaft des Songs fasst vielleicht am besten zusammen, worum es Udo Lindenberg mit dem gesamten Album geht: 
„Das ist für mich die Hymne für Zusammenhalt, Family-Power und totale Verbundenheit: Wir sind das eingeschworene Team und kriegen alles hin. Wir sind stärker als die Zeit, auch stärker als irgendeine Zahl. Wir sind für die Ewigkeit gemacht. Und auch, wenn das dann in anderen Etagen irgendwo weitergeht, in anderen Sphären, in anderer Form, ja? Dann geht das da auch weiter. Dann bleibt die Verbindung mit den Panikern, die ist immer da. Stärker als die Zeit. Und auch jede geile Erfindung, jedes große Ding, alles stärker als die Zeit. Das gibt's noch in 300 Jahren, ne? Goethe gibt’s auch noch in 300 Jahren. Und das Panik-Orchester gibt es auch noch in 300 Jahren.“

 

VÖ-Datum: 29.04.2016

www.udo-lindenberg.de

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KW 17: TRAVIS – EVERYTHING AT ONCE

Für die Aufnahmen begaben sich die Schotten, die zu den beliebtesten Bands des britischen Königreichs gehören, in die legendären Berliner Hansa Studios. “Everything At Once” überschäumt geradezu vor Selbstsicherheit und Überzeugung, während es den klassischen Travis-Sound, dank der warmen und unverwechselbaren Stimme von Frontmann Fran Healy, weiterführt.

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Für die Aufnahmen begaben sich die Schotten, die zu den beliebtesten Bands des britischen Königreichs gehören, in die legendären Berliner Hansa Studios. “Everything At Once” überschäumt geradezu vor Selbstsicherheit und Überzeugung, während es den klassischen Travis-Sound, dank der warmen und unverwechselbaren Stimme von Frontmann Fran Healy, weiterführt.

Die zehn Songs des Albums zeigen die Band in Höchstform. Allesamt knapp dreiminütige Happen purer Freude oder wie es Fran Healey beschreibt: „Man sollte nicht länger brauchen als nötig. Wir haben gelernt, beim Songwriting schlicht zu bleiben. Man kann sagen, was immer man will, dafür benötigt man keine vier Minuten.“ “Everything At Once” ist der Nachfolger des 2013er Albums “Where We Stand”. Insgesamt kann die Band auf zwei UK-Nummer-Eins-Alben, zahlreiche UK-Top 10 Singles, zwei Brit Awards und über acht Millionen verkaufte Platten zurückblicken. Zum Album produzierte Fran Healy den Kurzfilm “Everything At Once The Film”, welcher der Deluxe-Version des Albums beiliegen wird.

 

VÖ-Datum: 29.04.2016

www.travisonline.com

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KW 16: SANTANA – IV

SANTANA ist zurück mit dem ersten Album in Orignalbesetzung seit 1973! Die Gruppe um den Gitarristen und Sänger Carlos Santana gilt seit dem Ende der 1960er Jahre als die wichtigste Band des Latin Rock.

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SANTANA ist zurück mit dem ersten Album in Orignalbesetzung seit 1973! Die Gruppe um den Gitarristen und Sänger Carlos Santana gilt seit dem Ende der 1960er Jahre als die wichtigste Band des Latin Rock. Die Band wurde 1966 in San Francisco gegründet, zur ersten Formation gehörten Tom Frazier (Gitarre), Mike Carabello (Percussion), Rod Harper (Schlagzeug), Gus Rodriguez (Bassgitarre) und Gregg Rolie (Orgel, Gesang). In den Folgejahren hat sich die Zusammensetzung der Gruppe sehr häufig und grundlegend verändert. Mit dem Song "Soul Sacrifice" traten sie 1969, kurz nach ihrem ersten Album, beim Woodstock-Festival auf und führten dieses zu einem der ersten musikalischen Höhepunkte. "IV" markiert nun das erste Album in Originalbesetzung seit 1973! Auch mit Keyboarder und Sänger Greg Rolie, der mit "Black Magic Woman" den größten Hit der Band sang.

 

VÖ-Datum: 15.04.2016

www.santana.com

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KW 15: THE LUMINEERS – CLEOPATRA

The Lumineers („Ho Hey“) stehen mit ihrem zweiten Studioalbum „Cleopatra“ in den Startlöchern!
Bereits am 5. Februar erschien mit „Ophelia“ die erste Single vom neuen Album: Die Klaviereinlagen und der unwiderstehliche Mitsing-Refrain tragen ganz klar die Handschrift der gefeierten US-Folk-Rocker, weshalb „Ophelia“ schon jetzt als nächster Hitkandidat von The Lumineers gehandelt wird.

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The Lumineers („Ho Hey“) stehen mit ihrem zweiten Studioalbum „Cleopatra“ in den Startlöchern! 
Bereits am 5. Februar erschien mit „Ophelia“ die erste Single vom neuen Album: Die Klaviereinlagen und der unwiderstehliche Mitsing-Refrain tragen ganz klar die Handschrift der gefeierten US-Folk-Rocker, weshalb „Ophelia“ schon jetzt als nächster Hitkandidat von The Lumineers gehandelt wird. 
Nachdem sie mit ihrer Mega-Single „Ho Hey“ (Platin in Deutschland) die Charts rund um den Globus erobert und mit „Stubborn Love“ gleich noch einen Hit nachgelegt hatten – „Stubborn Love“ tauchte erst vor kurzem auf der Spotify-Playlist von US-Präsident Barack Obama auf –, verbrachten The Lumineers ganze drei Jahre nonstop auf Tour und präsentierten ihre Songs auf sechs Kontinenten live. Parallel dazu wurden sie gleich zwei Mal bei den Grammys nominiert („Best New Artist“ und „Best Americana Album“), steuerten zwei Songs zu den erfolgreichen „Die Tribute von Panem“-Soundtracks bei (u. a. den von Jennifer Lawrence eingesungenen #1-Hit „The Hanging Tree“) und verkauften weltweit über drei Millionen Alben. 

Bevor ihre ersten Headliner-Shows in Deutschland vor drei Jahren in größere Hallen verlegt werden mussten, hatten The Lumineers nach ihrem Sensationsstart in den USA auch Großbritannien erobert, wo sie schon nur kurz nach der Albumveröffentlichung über 10.000 Zuschauer im Londoner Alexandra Palace begeisterten. Dabei war es wohl ihr Auftritt beim Glastonbury Festival 2013, mit dem sie endgültig zu einer der größten Newcomer-Bands des Jahres avancierten; ihr gleichnamiges Debütalbum hatte ihnen da schon eine Top-20-Platzierung in Deutschland sowie Platin in etlichen Ländern (USA, UK, Irland, Kanada) beschert. 
Mit „Cleopatra“ unterstreichen die Gründungmitglieder Wesley Schultz und Jeremiah Fraites, die The Lumineers schon 2002 in Ramsey, New Jersey gründeten, und die seit 2010 zur Band gehörende Cellistin/Sängerin Neyla Pekarek, dass sie keineswegs vorhaben, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: Gemeinsam mit ihrem Produzenten Simone Felice (The Felice Brothers, The Avett Brothers) begab sich die Band ins Clubhouse Studio, ein Aufnahmestudio, das unweit von Woodstock auf einem Hügel im ländlichen Rhinebeck, New York gelegen ist, und machte sich dort an die Arbeit. Der Plan lautete, die emotionale Achterbahnfahrt der vergangenen drei Jahre, sämtliche Erfahrungen des Tour-Lebens in den neuen Songs einzufangen. In den filigranen, vermeintlich schlicht wirkenden Akustik-Arrangements von „Cleopatra“ schimmert immer wieder durch, wie begnadet The Lumineers darin sind, eindringliche, bildhafte Geschichten mit der richtigen Melodie zu versehen. 
„Der Ansatz war dieses Mal genau derselbe wie bei unserem Debütalbum: Erst mal haben wir uns ein kleines Haus in dem Teil von Denver gemietet, wo wir ganz am Anfang nach unserem Umzug gewohnt haben, und dort haben wir die ersten Demoaufnahmen gemacht“, berichtet Wesley, der für die Songtexte verantwortlich war, während er die Musik gemeinsam mit Jeremiah komponiert hat. Letzterer steuerte eine ganze Reihe von Instrumenten bei, unter anderem Gitarre, das für ihren Sound so wichtige Klavierspiel sowie den unvergleichlichen Schlagzeug-Sound. 
Die Musik von The Lumineers hat etwas Zeitloses, ein Element, das ihre Songs mit Kirchengesängen aus dem 18. Jahrhundert, Arbeiterliedern aus dem 19. Jahrhundert, Folk-Erzählungen aus dem letzten Jahrhundert und schließlich auch mit dem Songwriting des postmodernen Hier und Jetzt verbindet. Die Erfolge der letzten Jahre sind ihnen dabei kein bisschen zu Kopf gestiegen, im Gegenteil: Sie haben The Lumineers offensichtlich dazu inspiriert, ihren zeitlosen Ansatz noch konsequenter zu verfolgen.

 

VÖ-Datum: 08.04.2016

www.thelumineers.com

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KW 14: WEEZER – WHITE ALBUM

Weezer veröffentlichen ihr zehntes Album. Das kommt allerdings nicht wirklich überraschend, denn Brian Bell (Gitarre/Gesang), Rivers Cuomo(Gesang/Gitarre), Scott Shriner (Bass/Gesang) und Patrick Wilson (Schlagzeug) haben bereits einige außerordentlich appetitliche Vorgeschmäcker veröffentlicht, vor der aktuellen Single "L.A. Girlz" gab es schon "Thank God For Girls", "Do You Wann Get High" und "King Of The World" zu hören.

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Weezer veröffentlichen ihr zehntes Album. Das kommt allerdings nicht wirklich überraschend, denn Brian Bell (Gitarre/Gesang), Rivers Cuomo(Gesang/Gitarre), Scott Shriner (Bass/Gesang) und Patrick Wilson (Schlagzeug) haben bereits einige außerordentlich appetitliche Vorgeschmäcker veröffentlicht, vor der aktuellen Single "L.A. Girlz" gab es schon "Thank God For Girls", "Do You Wann Get High" und "King Of The World" zu hören. Die Band selbst bezeichnet das Werk als "L.A.-Beach-Album", und im Sommer bringen sie die Strandsonne auch auf die Bühne; zunächst sind allerdings nur Termine mit Panic! At The Disco in Nordamerika geplant.

 

VÖ-Datum: 01.04.2016

www.weezer.com

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KW 13: JUPITER JONES – BRÜLLENDE FAHNEN

Wie sollst Du sich schon fühlen, wenn der Sänger deiner Band aussteigt? Ein langjähriger Freund muss sich aus dem Kumpelnest rausziehen. Schlimm? Nee, scheiße! Gesundheitliche Gründe, Liebe fertig, keine Chance, nichts dran zu rütteln.
Jupiter Jones, Du kennst uns up, kennst uns down. Das war definitiv down to hell.
Wir saßen an der Theke, tranken uns die Köpfe heiß (falls Jugendliche mitlesen: Don’t try this at home!) und der ein oder andere schielte vielleicht schon heimlich auf die geöffnete Travel-Seite im Handydisplay. Kommt jetzt etwa diese Weltreise, für die sonst immer nie Zeit war? Also lieber Malaria-Prophylaxe schlucken als Zyankali-Kapseln?

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Wie sollst Du sich schon fühlen, wenn der Sänger deiner Band aussteigt? Ein langjähriger Freund muss sich aus dem Kumpelnest rausziehen. Schlimm? Nee, scheiße! Gesundheitliche Gründe, Liebe fertig, keine Chance, nichts dran zu rütteln. 
Jupiter Jones, Du kennst uns up, kennst uns down. Das war definitiv down to hell. 
Wir saßen an der Theke, tranken uns die Köpfe heiß (falls Jugendliche mitlesen: Don’t try this at home!) und der ein oder andere schielte vielleicht schon heimlich auf die geöffnete Travel-Seite im Handydisplay. Kommt jetzt etwa diese Weltreise, für die sonst immer nie Zeit war? Also lieber Malaria-Prophylaxe schlucken als Zyankali-Kapseln? 
Nun, es sollte alles ganz anders kommen. Wir, also Hont, Becks und Sascha hatten Glück, einfach Glück. 
Und zwar in Form von … Sven. Zusammen mit Sascha spielte Sven dabei schon einmal - und zwar als Eifelpunks in deren erster Punkband. Fun Fact: Die trug den, naja, legendären Namen Uncle Benz. Und seitdem spielte und sang er in unzähligen weiteren Bands. 
Dass er es drauf hat, wussten wir also und er begleitet uns – was mindestens genauso wichtig ist – seit ewigen Zeiten als Freund. Ohne Freundschaft kann man das hier nämlich alles nicht durchziehen, zumindest für uns wäre das keine Option. Das ganze Game ist echt Haifisch genug. 
Mit Sven fühlt sich unsere Herzenssache Jupiter Jones wieder ganz an. Das Gegenteil von zerbrochen. Wir konnten es erstmal selbst kaum fassen und haben uns dann aber mit neuem Elan und größtem Bock an neue Songs gewagt. Die ersten Ergebnisse stellten dabei eins klar: Die Sache mit dem Rucksack durch Vietnam und Camping auf Feuerland kann warten. Wir machen jetzt das hier! 
„Wir können mit vollgerotzten Taschentüchern untergehen / um dann mit brüllenden Fahnen wieder aufzustehen“. 
Diese Textzeile unseres Opening Tracks besitzt für uns etwas sehr Programmatisches. Wir möchten unsere Lust auf neue Stücke, auf eine ganz besondere Platte der Bandgeschichte mit Textmarker anstreichen. Und dann an den WG-Kühlschrank heften oder am besten gleich als Heckaufkleber. Mindestens aber der Albumtitel sollte es sein: „Brüllende Fahnen“! 
Der Wille, diesmal ganz bewusst vieles anders zu machen, zeigt sich dabei auch in der Produktion. Im Bremer Studio Nord - einem ehemaligen Tanzlokal - begannen wir im Juli 2015 mit dem Recording der Drums. Dieses Studio Nord wurde seinerzeit übrigens vom Produzenten von Heintje aufgebaut. Heintje? Why not! Abbey Road wäre uns einfach zu viel Klischee gewesen… 
Danach haben wir erstmalig vollständig auf unser eigenes Studio in Hamburg gesetzt, fühlte (und hörte) sich gut an, die Fäden bis ins letzte Detail in der Hand zu halten. Neun Monate hatten wir dort schon vor Bremen akribisch an Songs, Sounds und Arrangements geschraubt, wobei Sascha bereits in der Songwritingphase die Rolle des Produzenten angenommen hat. Neu mit an Bord ist Olaf Opal. Er und Sascha haben dann gemeinsam als Produzenten die Platte fertig aufgenommen und gemischt. 
Wir haben uns für die Herausforderung eines solchen Albums dabei drei Freunde ins Boot geholt - also natürlich fast unzählige - aber beginnen wollen wir mit dem hier: sein Name ist Niklas Breslein, mit ihm haben wir uns schon vor 10 Jahren angefreundet, beim gemeinsamen Tingeln durch kleine Clubs und Backstage bei Wald- und Wiesenfestivals, er war mit seiner damaligen Band Junges Glück unterwegs. Bei den Texten zu diesem Album haben wir nun eng mit ihm zusammengearbeitet - er hat das in wunderschöne Worte gekleidet, was uns bewegte. 
Zwei Stücke zeichnen sich außerdem durch ein sogenanntes Featuring aus (vergleiche: Musikindustrie-Idiotensprech). Bei „Ein bisschen Paranoia“ textet und singt Jörkk Mechenbier von der vortrefflichen Band Love A mit. Es geht unter anderem um den kollektiven Verfolgungswahn, aber auch um Münchhausen, Merkel, Machiavelli. Okay, wir sagen es besser gleich, wir schonen 2016 niemanden, am wenigsten uns selbst. 
Drittens: bei „Intrigen, Intrigen“ handelt es sich um einen bis dato unveröffentlichten, also noch nie vertonten Text der von uns sehr verehrten Hildegard Knef. Wir durften ihn anlässlich einer Geburtstagssause (die Tribute-CD „Für Hilde“) für einen unserer Songs bearbeiten und verwenden. 
Was „Brüllende Fahnen“ allerdings nicht annähernd geworden ist: Ein Feelgood-Movie. Sorry, aber diese Songs sind Begleiter einer schwierigen Zeit. Sie handeln von Loyalität, den schärfsten Messern, von Lügen, von Herzen und vom in Flammen stehen. Das hier sollte Vintage klingen und trotzdem modern sein, weniger Hochglanzpop und bitte noch mehr Bandmaschinenrauschen. So viel reduzieren, dass es weh tut und jedes kleinste Signal muss dermaßen geil klingen, dass es dem ehrwürdigen Mr Jack White ein Tip Of The Hat abringt. 
Kurzum: wir freuen uns auf das, was da jetzt kommen wird – und sind dabei natürlich auch froh, dass Nicholas der Musik erhalten blieb und wieder aktiv ist. 
„Brüllende Fahnen“, das ist jetzt unsere Ansage. So hat man Jupiter Jones noch nie gehört.

 

VÖ-Datum: 25.03.2016

www.jupiter-jones.de

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KW 12: ANNEN MAY KANTEREIT – ALLES NIX KONKRETES

Christopher Annen, Henning May, Severin Kantereit und Malte Huck sind AnnenMayKantereit. Vier Freunde, die nichts Großartigeres kennen, als zusammen Musik zu machen. Diese Band, deren Songs im Radio rauf und runter laufen, die in den letzten zwei Jahren auf so ziemlich jeder Bühne dieses Landes stand, die sich im wahrsten Sinne des Wortes von der Straße ins Vorprogramm von Kraftklub, den Beatsteaks und Clueso spielte und deren kommende Tour bereits bis auf den letzten Platz ausverkauft ist, hat bis heute noch kein offizielles Album veröffentlicht.

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Christopher Annen, Henning May, Severin Kantereit und Malte Huck sind AnnenMayKantereit. Vier Freunde, die nichts Großartigeres kennen, als zusammen Musik zu machen. Diese Band, deren Songs im Radio rauf und runter laufen, die in den letzten zwei Jahren auf so ziemlich jeder Bühne dieses Landes stand, die sich im wahrsten Sinne des Wortes von der Straße ins Vorprogramm von Kraftklub, den Beatsteaks und Clueso spielte und deren kommende Tour bereits bis auf den letzten Platz ausverkauft ist, hat bis heute noch kein offizielles Album veröffentlicht.

Gut Ding will eben Weile haben. Und Christopher Annen (Gitarre), Henning May (Gesang, Piano), Severin Kantereit (Schlagzeug) und Malte Huck (Bass) haben noch nie den einfachsten Weg gewählt, sondern immer den, der ihnen und ihren Fans am meisten Freude macht. Das war in der Regel der über die Bühnen der Clubs und Festivals. Dort nehmen ihre Songs Gestalt an, entwickeln sich und finden im Zusammenspiel der Band und dem Austausch mit dem Publikum ihre endgültige Form.

Nach einer in Eigenregie veröffentlichten und längst vergriffen Demo-CD, sowie einer EP, die sie innerhalb von gerade mal drei Tagen mittels Crowdfunding finanzierten, erscheint nun also tatsächlich das langersehnte erste offizielle Album der Kölner. Es heißt “Alles Nix Konkretes” und wurde in den Berliner Hansa Studios aufgenommen, jenem legendären Ort, an dem David Bowie, Iggy Pop und Depeche Mode Musikgeschichte schrieben. Produziert hat das Album Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic, etc.), der mit der Band bereits für ihre EP “Wird Schon Irgendwie Gehen” im Studio war und sich dabei als ideale Wahl erwiesen hat. Was bei eingeschworenen Freunden, die sich schon während der gemeinsamen Schulzeit als Band zusammenfanden und deren näheres Umfeld - einschließlich der Menschen, mit denen sie arbeiten - sich ausschließlich aus dem engeren Freundeskreis rekrutiert, nicht nur Moses’ Qualitäten als Produzent unterstreicht. Dennoch ist seine Arbeitsweise quasi für AnnenMayKantereit gemacht: Wie schon bei der Produktion der EP, versammelte er auch dieses Mal die ganze Band um sich herum im Aufnahmeraum und ließ sie dann jeden einzelnen Song so lange live einspielen, bis der perfekte Take gefunden war. Auf dem Weg dorthin durfte sich Henning dann auch mal an einem ungewohnten Instrument wie dem Fender Rhodes Piano abarbeiten oder Christopher auf das sonst gern gemiedene Distortion-Pedal treten. Zwei von zahlreichen kleinen Details mit erstaunlich großer Wirkung.

Mal läuft ihnen schon beim fünften, mal aber auch erst beim zwanzigsten Take dieser Schauer über den Rücken, der sich bei allen Beteiligten immer dann einstellt, wenn ein Song so gut ist, dass er einfach nicht mehr besser werden kann. Ein Prozedere, das nicht nur das Selbstverständnis der Musiker als Live-Band widerspiegelt, sondern dafür sorgt, dass die Songs ganz zu sich selbst finden dürfen, um schlussendlich ihre Überzeugungskraft maßgeblich aus diesem Zusammenspiel von Henning, Christopher, Severin und dem 2014 ursprünglich als Live-Verstärkung zur Band gestoßenem Malte zu gewinnen, über das selbst Moses mit leuchtenden Augen spricht. Ein Zusammenspiel, das seine Kraft und Kreativität wiederum aus der Freundschaft schöpft, die ihre Musik maßgeblich definiert und die in ihren Songs jederzeit mitschwingt.

Vermutlich beherrschen AnnenMayKantereit deshalb die seltene Gabe, ihr Publikum selbst mit melancholischen Trennungsballaden noch zum Tanzen und Mitsingen zu bringen. Ein Kunststück, das gleich der ersten Single des Albums mit dieser unprätentiösen Selbstverständlichkeit gelingt, die für AnnenMayKantereit so charakteristisch ist: “Pocahontas” entwickelt mit einem Shuffle-Beat, den man durchaus als mit dem Songtitel flirtendes Country-Zitat lesen kann, dem prägnanten Basslauf und der treibenden Akustikgitarre eine Dynamik, die sich der Melancholie der Melodie nicht entgegenstellt, sondern sie kapert und zum Schwingen bringt.

Ein Schwingen übrigens, das wie Blut durch die Adern der Songs von AnnenMayKantereit fließt. Dank Henning Mays ausdrucksstarker Stimme, die stetig zwischen samtener Schwermut und schleifpapierner Leidenschaft oszilliert, nicht nur heftig pochend, sondern auch mal sanft vibrierend. 

 

VÖ-Datum: 18.03.2016

www.annenmaykantereit.com

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KW 11: 3 DOORS DOWN – US AND THE NIGHT

3 Doors Down veröffentlichen ihr sechstes Studioalbum "Us And The Night".
Brad Arnolds über das neue Werk: "Wir freuen uns sehr über die Veröffentlichung unseres neuen Albums "Us And The Night". Es steckt viel Liebe darin und wir können es nicht erwarten, unseren Fans auf der ganzen Welt, die neuen Songs zu präsentieren."

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3 Doors Down veröffentlichen ihr sechstes Studioalbum "Us And The Night". 
Brad Arnolds über das neue Werk: "Wir freuen uns sehr über die Veröffentlichung unseres neuen Albums "Us And The Night". Es steckt viel Liebe darin und wir können es nicht erwarten, unseren Fans auf der ganzen Welt, die neuen Songs zu präsentieren." 
Nach der Veröffentlichung des letzten 3 Doors Down Studioalbums "Time Of My Life" in 2011, das Album landete auf Platz 3 der Billboard Top 200, und dem "Greatest Hits" Album aus 2012, tourte die Band unermüdlich um die Welt. "Us And The Night" entstand schließlich im Verlauf des letzten Jahres in den Rivergate Studios in Nashville, in Zusammenarbeit mit Produzent Matt Wallace (Maroon 5, Train, Faith No More). 
Die Band hat es geschafft den Charakter ihres Debütalbums aufleben zu lassen und gleichzeitig frisches, reifes Songmaterial abzuliefern, welches wohl das stärkste Material in der 16-jährigen Karriere der Amerikaner ist und das Zeug hat, den Siegeszug von 3 Doors Down fortzusetzen. 

3 Doors Down gründeten sich im Jahre 1995 und trieben ihre Karriere über die letzten beiden Jahrzehnte stetig voran. Mit ihrem Debütalbum "The Better Life" und der darauf veröffentlichten Single "Kryptonite", schafften es die Rocker im Jahr 2000 auf die Bildfläche des internationalen Musikzirkus. Ein fulminanter Karrierestart war geschafft, das Album erhielt sechs Mal Platin. 
Auch das zweite 3 Doors Down Album "Away From The Sun" (2002), bekannt durch die beiden Hitsingles "When I'm Gone" und "Here Without You", war ein voller Erfolg und erhielt dreifach Platin. Die Fangemeinde wuchs und es folgten weitere Erfolge wie das Platinalbum "Seventeen Days" in 2005 und "3 Doors Down" in 2008. Beide Alben landeten auf Platz 1 der Billboard Top 200. 2011 lieferte die Band ihr letztes Album "Time Of My Life" ab und ergatterte Platz 3 der Billoard Top 200 Charts. 

 

 

VÖ-Datum: 11.3.2016

www.3doorsdown.com

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KW 10: NENA – LIVE AT SO36

Die Pop-Sängerin Nena bringt man –mit ihren vielen Hits – in erster Linie mit größeren Konzerthallen oder Open-Airs, mindestens aber großen Clubs in Verbindung.

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Die Pop-Sängerin Nena bringt man –mit ihren vielen Hits – in erster Linie mit größeren Konzerthallen oder Open-Airs, mindestens aber großen Clubs in Verbindung. Im Frühjahr 2015 tourte Nena mit ihrer Band bewusst und mit einem Hauch von Exklusivität durch kleine Läden. In Berlin etwa, spielte sie im SO36 und von diesem Konzert, das vor fast exakt einem Jahr, am 4.März 2015 über die dortige Bühne ging, wird am morgigen Freitag, den 4.März 2016 ein Live-Album in den Handel kommen.

Es mutet an, wie eine typische „Zurück zu den Wurzeln“-Geschichte. Nena wählte für ihre Frühjahrstour 2015 kleinere, oft sehr traditionsbehaftete Clubs wie den Mojo Club in Hamburg, das Modernes in Bremen, die Batschkapp in Frankfurt oder auch das Pelmke in Nenas Geburtsstadt Hagen. In dem Gebäude, in dem sich heute das Pelmke befindet, war früher die Grundschule, die die Sängerin besucht hatte.

Auch mit der für Berlin ausgewählten Spielstätte, dem Kreuzberger SO36 verbindet Nena besondere Erinnerungen. 1978, als der Club eröffnete, war Nena 18 Jahre jung, wohnte seinerzeit in der nahe gelegenen Oranienstraße und verbrachte des Öfteren ihre Freizeit zum Feiern im SO36. In jenem Jahr sammelte die Sängerin auch ihre ersten Bühnenerfahrungen.

Der Kreis schloss sich spätestens am 4.März 2015 als Nena im SO36 ihre Clubtour startete. Das Konzert wurde aufgezeichnet und die Aufnahmen für das am morgigen Freitag erscheinende Live-Album „Live At SO36“ verwendet.

Auf dem Album mit einer Spieldauer von 88 Minuten sind mittlerweile zeitlose Hits wie „Nur geträumt“, „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“, „Leuchtturm“ oder „99 Luftballons“ genauso enthalten, wie Songs vom aktuellen Studioalbum „Old-school“.

Dass Nena vor einem Jahr in diesem alternativen Club, der auch gern als Punk-Club eingeordnet wird, auftrat, scheint so abwegig gar nicht gewesen zu sein, schließlich finden sich Nena-Klassiker auf zahlreichen Setlists von Spaß-Punk-Bands wie etwa Durstig aus Hannover.

 

 

VÖ-Datum: 04.03.2016

www.nena.de

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KW 09: MICHAEL JACKSON – OFF THE WALL

Michael Jackson setzte mit Off the Wall einen Meilenstein in der Geschichte des Pop und demonstrierte im Alter von nur 20 Jahren bereits seine Extraklasse als Musiker und kreativer Visionär.

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Michael Jackson setzte mit Off the Wall einen Meilenstein in der Geschichte des Pop und demonstrierte im Alter von nur 20 Jahren bereits seine Extraklasse als Musiker und kreativer Visionär. Mit diesem Album übertraf er sämtliche damals bestehenden Verkaufsrekorde afroamerikanischer Musiker und konnte mit seinem Crossover aus R&B und Pop nie dagewesene Bestmarken in Sachen Airplay, Chart-Performance und Absatzzahlen setzen. Für den Rolling Stone war klar, dass Michael Jackson dank Off the Wall die moderne Popmusik, wie wir sie kennen erfunden hatte. 

Vor allem aber hatte Michael Jackson ein Werk geschaffen, dessen perfekte Symbiose aus Entertainment und großartigem Songwriting für seine schwarzen Musikerkollegen als leuchtendes Vorbild diente. Damals, am Ende der 1970er, kämpften sie immer noch für gebührende soziale Anerkennung, und der Erfolg von Off The Wall gab ihnen die nötige Portion Selbstvertrauen, die viele große Karrieren befeuerte. Musiker wie Beyoncé, Pharrel Williams, Kendrick Lamar oder The Weeknd wurden durch Off the Wall entscheidend beeinflusst; die LP inspirierte sie dazu, es dem King of Pop gleichzutun und wie er in den Riege der Weltstars aufzusteigen.

Die neue Special Edition erscheint als CD/DVD- und CD/Blu Ray in einer Deluxe Package und enthält neben der Originalversion des Albums die neue Spike-Lee-Dokumentation Michael Jackson's Journey from Motown to Off the Wall.

 

 

VÖ-Datum: 26.02.2016

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KW 08: JAMIE LAWSON – WASN’T EXPECTING THAT

Als der britische Songwriter JAMIE LAWSON Ende letzten Jahres auf seiner Tour in deutschen Clubs und auf dem Rolling Stone Weekender-Festival auftrat, begeisterte er seine Fans mit seiner Perfomance und erntete beste Kritiken.

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Als der britische Songwriter JAMIE LAWSON Ende letzten Jahres auf seiner Tour in deutschen Clubs und auf dem Rolling Stone Weekender-Festival auftrat, begeisterte er seine Fans mit seiner Perfomance und erntete beste Kritiken. Besonders das Konzert im Berliner Gretchen am 14. November ging dem Publikum tief unter die Haut. Unter dem Eindruck des schrecklichen Anschlags in Paris gelang es JAMIE LAWSON, der nur mit einer akustischen Gitarre allein auf der Bühne stand, die Menschen noch ein Stück näher zusammenrücken zu lassen und ihnen Hoffnung zu geben. Das Online-Magazin alternativmusik.de schloss seinen Artikel mit den Worten: „Es ist die richtige Entscheidung gewesen, nach dieser furchtbaren Nacht in Paris auf ein Konzert zu gehen und diese Musik, die tief aus dem Herzen eines Menschen kommt, gemeinsam zu erleben und dabei all derer zu gedenken, die auch nur das tun wollten: Musik erleben.“

Wo immer der Songwriter auftaucht, begeistert er auf Anhieb mit seinen intensiven Songs und berührt die Seele.  Selbst Ed Sheeran, seines Zeichens einer der erfolgreichsten und besten Songwriter der Gegenwart war sehr ergriffen, als er den Song "Wasn’t Expecting That" zum ersten Mal hörte. Sheeran entschied, dass JAMIELAWSON der perfekte Künstler für sein neu  gegründetes Label Gingerbread Man Records wäre und signte ihn sofort, nachdem er den Song gehört hatte. In Australien erreichte "Wasn’t Expecting That" bereits Platinstatus, bei uns ist der Song innerhalb kürzester Zeit in die Top-50 (Platz 41) der Airplay-Charts eingestiegen.

Das selbstbetitelte Album von JAMIE LAWSON erreichte im UK bereits Platz 1 der Charts und wird am 19. Februar in Kooperation mit Starwatch Entertainment in Deutschland erscheinen. Es wurde von Will Hicks (Lily Allen, Plan B, Bastille, Ed Sheeran) produziert und von Ruadhri Cushnan (Mumford & Sons „Babel“, Ed Sheeran) abgemischt. Das Album zeigt einen Sänger und Songwriter, der auf selbstbewusste und angenehme Weise vollkommen er selbst ist.

 

VÖ-Datum: 19.02.2016

 

www.jamielawsonmusic.co.uk

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KW 07: BOSSE – ENGTANZ

Bosse bittet zum „Engtanz“! Auf dem neuen, gleichnamigen Album und auf der ersten Runde seiner „Engtanz“-Tour. Jedoch ist der Engtanz, den Axel Bosse in seinen Songs zelebriert, weit entfernt vom Klammer-Blues aus Teenagerzeiten, zögerlichem ersten Abtasten und schüchternen Annäherungsversuchen. Das, was hier ins Haus steht, ist der ausgelassene Engtanz mit dem Leben!

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Bosse bittet zum „Engtanz“! Auf dem neuen, gleichnamigen Album und auf der ersten Runde seiner „Engtanz“-Tour. Jedoch ist der Engtanz, den Axel Bosse in seinen Songs zelebriert, weit entfernt vom Klammer-Blues aus Teenagerzeiten, zögerlichem ersten Abtasten und schüchternen Annäherungsversuchen. Das, was hier ins Haus steht, ist der ausgelassene Engtanz mit dem Leben! 
Grund zum Feiern gibt es allemal, denn was hat er mit und seit dem letzten Album „Kraniche“, das im Frühjahr 2013 veröffentlicht wurde, nicht alles erreicht: Erstmals in seiner über 15-jährigen Karriere hat ein Album mit über 100.000 verkauften Einheiten die GOLD-Marke übersprungen. 2013 hat er den „Bundesvision Song Contest“ gewonnen, ist mit dem „Deutschen Musikautorenpreis“ ausgezeichnet worden, hat den Hamburger Musikpreis „Hans“ gleich dreifach eingeheimst. Hat mit der letzten Platte allein über 100 Konzerte und die größten Festivals gespielt, bevor er im Herbst 2013 auf einer abermals ausverkauften „Kraniche“-Tour in opulenter Akustikbesetzung mit 11 Musikern und insgesamt 48 Instrumenten auf der Bühne zur „leisen Landung“ aufgesetzt hat. Zuspruch, Anerkennung, Aufmerksamkeit und Bewunderung von allen Seiten. Bosse hat sich endgültig in der ersten Liga seiner Zunft auf die vorderen Plätze gespielt. 
„Das alles war unglaublich intensiv, schön und berauschend“, so Bosse heute. „Nach all dem ein neues Album zu schreiben, war eine ziemlich große Herausforderung. Ich musste erstmal Ruhe finden, verarbeiten und schauen, worüber es sich lohnt zu singen. Nach fünf Alben hat man schon viel gesagt. Die einzige Chance, die ich in den Texten sah, war, noch tiefer zu gehen und den Zustand zu beschreiben, in dem ich mich befinde. Meine Jugend ist vorbei und die letzten Jahre waren geprägt von großen, tollen Dingen, aber auch von Trauer und Abschieden. Es ging mir darum, mich dem zu stellen und auf volle Konfrontation mit mir zu gehen. Eng zu tanzen mit sich selbst, den anderen und dem Leben.“ 
So ist das sechste Studio-Album von Bosse einmal mehr eine Standortbestimmung. Und es zeigt: Erwachsen sein und das sehr gut finden - das geht. Wenn man weiß, wer man ist. Seinen Platz gefunden hat. Zögern, Zaudern, Hadern hinter sich gelassen hat. Die eigenen guten und bösen Dämonen kennt. Und gelernt hat, wie man die guten umarmt und die bösen auf Abstand hält. Keine Berührungsängste mehr, das Leben an sich heran zu lassen. Am Boden bleiben, der (Aus-)Gelassenheit die Tür öffnen. Das setzt bei Bosse in den neuen Songs unglaubliche Energie frei. Musikalisch mutig, voller Wucht, mit neu entdeckter Liebe zu Gitarren, Chören und Streichern. Leben explodiert. 
Wieder zeigt er, dass er zu den besten Beobachtern unter den deutschen Songschreibern zählt. So sind 11 wunderbare Beziehungsgeschichten entstanden. Sie handeln von den Verbindungen zu anderen und zu sich selbst. Feinsinnige Psychogramme einer Generation im Umbruch. Verdichtete Momentaufnahmen, meisterhaft eingefangen und erzählt! 

Das neue Album erschien am 12. Februar. Der „Engtanz“ wird live mit zunächst 15 kleinen und exklusiven Club-Konzerten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz aufs Parkett gelegt. Nach den Festivals im Sommer folgt im Herbst dann eine weitere Runde in den großen Clubs und Hallen des Landes.

 

VÖ-Datum: 12.02.2016

 

Termine

19.03.              Grosse Freiheit 36      (AUSVERKAUFT!!!)

09.12.              Sporthalle Hamburg

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KW 06: ELTON JOHN – WONDERFUL CRAZY NIGHT

„Das hier ist ein richtig unmittelbares und wildes Rock & Roll-Album“, so Elton John über sein neues Album „Wonderful Crazy Night“. „Ich wollte ein Gitarrenalbum, etwas Ausgelassenes machen, etwas, das ich in großen Stadien spielen kann. Ich glaube nicht, dass ich je zuvor ein dermaßen schnelles, energiegeladenes Album gemacht habe. Es geht einfach mal richtig ab."

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Das hier ist ein richtig unmittelbares und wildes Rock & Roll-Album“, so Elton John über sein neues Album „Wonderful Crazy Night“„Ich wollte ein Gitarrenalbum, etwas Ausgelassenes machen, etwas, das ich in großen Stadien spielen kann. Ich glaube nicht, dass ich je zuvor ein dermaßen schnelles, energiegeladenes Album gemacht habe. Es geht einfach mal richtig ab." 

Elton John steht schon seit Jahrzehnten im Rampenlicht, hat mehrere hundert Millionen Alben verkauft und hat sich mit seinen Songs längst unsterblich gemacht. Dieses Mal hat er seine komplette Live-Band mit ins Studio genommen und die Verstärker voll aufgedreht. Das Ergebnis: „Wonderful Crazy Night“ rockt! 

Eine Verknüpfung aus modernen Klängen und dem Sound der 70er Jahre, das ist „In The Name Of You“. Der Song „Looking Up“, von druckvollen Rock-Gitarren und einer grandiosen Klaviermelodie vorangetrieben, erinnert an Eltons größte Hits aus vergangenen Tagen. Zu den weiteren Highlights von „Wonderful Crazy Night“ zählen unter anderem die Stücke „A Good Heart“, „Tambourine“ und „The Open Chord“: Sie alle sind durchzogen von einem Gefühl von Spontaneität und echtem Live-Feeling, was die neue LP zu einem weiteren Meilenstein in dieser Ausnahmekarriere macht.

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KW 05: PHIL COLLINS – Both Sides & Face Value (Re-Issue)

Große Retrospektive mit Re-Issues aller Soloalben von Phil Collins

Ab dem 29. Januar 2016 wird PHIL COLLINS auf eine Karriere zurückblicken können, die mit Verkaufszahlen von weit über 100 Millionen und mehreren Alben, die weltweit die Nummer-1-Positionen erreichten, zu den außergewöhnlichsten Erfolgsgeschichten überhaupt gehört.

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Große Retrospektive mit Re-Issues aller Soloalben von Phil Collins

 

Ab dem 29. Januar 2016 wird PHIL COLLINS auf eine Karriere zurückblicken können, die mit Verkaufszahlen von weit über 100 Millionen und mehreren Alben, die weltweit die Nummer-1-Positionen erreichten, zu den außergewöhnlichsten Erfolgsgeschichten überhaupt gehört. 

 

Im Rahmen der retrospektiven Re-Issue-Reihe „Take A Look At Me Now“ werden alle

acht Soloalben von PHIL COLLINS in erweiterten und remasterten Editionen veröffentlicht werden. 

Die Kampagne beginnt mit zwei Jahrhundert-Alben – dem 1981er Debüt-Album Face Value und dem Album Both Sides aus dem Jahr 1993.

 

PHIL COLLINS kuratiert die Reihe selbst und stellte persönlich das Repertoire der Editionen zusammen.

Seine Idee für das Konzept von „Take A Look At Me Now“ besteht darin zu untersuchen, wie sich die Songs über die Jahre hinweg weiterentwickelt haben. 

Daher konzentrierte er sich bei der Zusammenstellung des zusätzlichen Materials vor allem auf Live-Versionen der jeweiligen Album-Songs. 

 

Indem er den Originalen der Studioversionen das Material aus späteren

Performances gegenüberstellte, zeigt die Serie, wie die Songs im Laufe der Jahre ein Eigenleben entwickelten, sobald sie die gepflegte Enge des Studios verlassen hatten. Aber auch einige sorgsam ausgesuchte Demos und B-Seiten werden auf

den Extended Versions der Alben zu finden sein.

 

„Ich bin immer sehr stolz auf meine Demos gewesen und habe sie oft als B-Seiten auch veröffentlicht. Aber bis auf wenige Ausnahmen habe ich es vermieden, sie in diese Reihe mit aufzunehmen“, so COLLINS. „Stattdessen habe ich mein Augenmerk darauf gelegt, wie schön sich all diese Songs entwickelten, wenn sie auf der Bühne gespielt wurden, statt zu zeigen, woher sie kamen.“

Alle Alben der Serie werden von Nick Davis gemastert, der für seine Arbeit am Box-Set Genesis ‚1970-1975‘ bereits mit einer Grammy-Nominierung belohnt wurde. Davis hatte seinerzeit an der gesamten Genesis-Retrospektive gearbeitet.

Die weiteren sechs Alben des Solo-Repertoires von PHIL COLLINS werden in den folgenden Monaten erscheinen. Sie sind mit einem neuen Artwork-Konzept ausgestattet, für das COLLINS sich in genau jenen Posen neu fotografieren ließ, die damals die Originalcover schmückten.

 

Ursprünglich kurz nach COLLINS‘ 30. Geburtstag veröffentlicht, katapultierte sich sein Solo-Debüt Face Value 1981 in vielen Ländern auf Platz 1 der Charts (in Deutschland #2) und wurde innerhalb kürzester Zeit international mit mehrfachem

Platin ausgezeichnet – in Deutschland hat es mittlerweile 6-faches Platin erreicht. 

Der größte Hit des Albums war In The Air Tonight, das sich in Deutschland auf Platz 1 spielte und mit Gold ausgezeichnet wurde. Zu den weiteren Hits gehören I Missed Again, If Leaving Me Is Easy und Behind The Lines, das COLLINS mit seinen Genesis-Kollegen Tony Banks und Mike Rutherford zusammen schrieb.

1993 erschien das fünfte Solo-Album Both Sides, das mit einer ebenso introspektiven Atmosphäre wie Face Value berührt. In Deutschland belegte es Platz 1 der Charts und wurde ebenfalls mit 6-fachem Platin belohnt. Die Singles Both Sides Of The Story, Everyday und We Wait And Wonder wurden internationale Hits und gingen auch in Deutschland in die Charts.

Alle Alben der Reihe „Take A Look At Me Now“ werden in mehreren Konfigurationen erhältlich sein. Die Doppel-CDs im Digipak und die Download-Versionen werden jeweils die remasterten Alben und die zusätzlichen Tracks enthalten. 

 

Die Vinyl-Formate sind auf 180g Vinyl gepresst und erscheinen in audiophiler Qualität – Face Value als Einzel-LP und Both Sides und bieten Platz für die übrigen Studio-Alben, die im Laufe der folgenden Monate erscheinen und diese Sammlung vervollständigen werden.

 

VÖ-Datum: 29.01.16

www.philcollins.co.uk

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KW 04: MATT SIMONS – CATCH & RELEASE

Matt Simons veröffentlichte am 15.01.2016 die Neuauflage seines Studioalbums “Catch & Release” inklusive der gleichnamigen Hitsingle “Catch & Release”. Damit löste er aktuell erstmalig Adele ab, die mit “Hello“ 11 Wochen lang das Feld der erfolgreichsten Singles in Deutschland ununterbrochen dominiert hat.

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Matt Simons veröffentlichte am 15.01.2016 die Neuauflage seines Studioalbums “Catch & Release” inklusive der gleichnamigen Hitsingle “Catch & Release”. Damit löste er aktuell erstmalig Adele ab, die mit “Hello“ 11 Wochen lang das Feld der erfolgreichsten Singles in Deutschland ununterbrochen dominiert hat. Zusätzlich beinhaltet die Neuauflage des Albums drei bislang unveröffentlichte Songs. “Catch & Release” entstand in Zusammenarbeit mit verschiedenen Songwritern und Produzenten aus den USA und den Niederlanden. Nach anderthalb Jahren Schreibblockade war das eine Phase voller Kreativität. Seine Musik ist geprägt von eindrücklichen Harmonien, traurig-melancholischen Texten und Songstrukturen, die sich an seinen Vorbildern, den Beatles, orientieren. Manchmal sind seine Songs traurig, aber dennoch wunderschön, denn die Texte beinhalten - neben einigen traurigen Momenten - gleichzeitig auch Wahrheit, an der man sich letztlich erfreuen könne, sagt Simons, der mit seiner aktuellen Single “Catch & Release” (Deepend Remix) einen großen Erfolg feiert. 

 

Matt Simons - Live:

14.04.2016 Gruenspan

 

VÖ-Datum: 15.01.2016

www.mattsimonsmusic.com

 

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KW 03: SKUNK ANANSIE – ANARCHYTECTURE

Skunk Anansie ist und bleibt eine der größten britischen Rockbands. Mit über 5 Millionen verkaufter Alben, sieben ausverkauften Welttourneen und Auftritte für den Dalai Lama und Nelson Mandela hat sich die Band um Frontfrau Skin, Gitarrist Ace, Bassist Cass und Drummer Mark Richardson einen festen Platz in der Musikwelt erkämpft.

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Skunk Anansie ist und bleibt eine der größten britischen Rockbands. Mit über 5 Millionen verkaufter Alben, sieben ausverkauften Welttourneen und Auftritte für den Dalai Lama und Nelson Mandela hat sich die Band um Frontfrau Skin, Gitarrist Ace, Bassist Cass und Drummer Mark Richardson einen festen Platz in der Musikwelt erkämpft. 

 

Nun kehren Skunk Anansie mit ihrem sechsten Studioalbum „Anarchytecture“ zurück. Produziert wurde das Werk in den RAK Studios London von Tom Dalgety (Royal Blood, Killing Joke, Band Of Skulls), gemixt von Dalgety sowie Jeremy Wheatley und gemastert von dem legendären Ted Jensen bei Sterling Sound in New York. 

 

Das neue Album steckt randvoll mit knallharten Alternative Rock-Hymnen, schlagkräftigen Riffs und der durch Mark und Bein gehenden Vocals von Powerfrontfrau Skin. 
Das eigentliche Fundament ihres früheren Sounds hat sich verschoben und lässt nun einem straffen, melodiegetriebenen Rock freien Lauf. Produzent Tom Dalgety pointiert diesen mit Schnelligkeit und Genauigkeit und schubst die Band mit elektronischen Einflüssen in eine Richtung, die sie bereits auf Black Traffic erstmals einschlugen. 

 

Wir sind definitiv noch immer eine Rockband“, lacht Skin. „Wir machen neuerdings keinen Dubsteb oder sowas, doch es ist sicherlich das groovigste Album, das wir je aufgenommen haben.“ 
Typisch Skunk Anansie eben!

 

VÖ-Datum: 15.01.2016

www.skunkanansie.net

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KW 51: PLACEBO – MTV UNPLUGGED

„Wir wollten etwas Einzigartiges auf die Beine stellen, das eine Herausforderung für uns darstellt. Dieser Prozess war sehr interessant, denn man erschafft etwas im gleichen Moment, in dem man es aufführt. Das haben wir noch nie zuvor getan. Diese Gleichzeitigkeit des Aufführens und Erschaffens war für uns ganz neu.“

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„Wir wollten etwas Einzigartiges auf die Beine stellen, das eine Herausforderung für uns darstellt. Dieser Prozess war sehr interessant, denn man erschafft etwas im gleichen Moment, in dem man es aufführt. Das haben wir noch nie zuvor getan. Diese Gleichzeitigkeit des Aufführens und Erschaffens war für uns ganz neu.“ 
Brian Molko 

Im Vorfeld des 20-jährigen Bandjubiläums sei es Placebo gestattet, sich zurückzulehnen und Bilanz zu ziehen. Mit sieben Studioalben (von denen es fünf bis ganz oben in die deutschen Albumcharts schafften), über 12 Millionen verkauften Tonträgern und teils über eineinhalb Jahre währenden Welttourneen, auf denen ihnen mehrere Millionen Menschen zusahen, was kann da noch kommen? 

Die Antwort liegt auf der Hand: sich wieder einmal neu zu erfinden und als Teil dieses Erneuerungsprozesses beim Kultformat MTV Unplugged aufzutreten. Als Placebo zum eigens für sie geschaffenen MTV Unplugged Special eingeladen wurden, war es ihnen nicht genug, „wie bisher einfach am Klavier zu sitzen und die Songs auf ihre Basis herunterzubrechen,“ erinnert sich Molko. Und Olsdal ergänzt: „Als klar war, dass wir dieses Konzert spielen würden, haben wir uns quasi auf eine Mission begeben, diesen Beitrag zur Geschichte von MTV Unplugged für uns genauso interessant zu gestalten wie für die Zuschauer“. 

Szenenwechsel. The London Studios im Herzen der Stadt, in der Placebo ihr allererstes Konzert gaben. Monochromes weißes Licht taucht den gesamten Club in horizontale und diagonale Raster, die schwerelos über den Köpfen der Zuschauer schweben. Das Konzert beginnt, zunächst nur mit Molko, einer akustischen Gitarre und der ersten von vielen instrumentalen Überraschungen: ein farbiger Schlauch, der – verändert man seine Form – unterschiedliche transzendentale Töne hervorbringt, die den Auftritt der Band weiter bereichern. Aber nicht nur der Sound ist anders – die Band sieht auch anders aus. Fast wie eine Pepper‘s Ghost-Illusion erscheinen sie ganz in Licht getaucht – ein spektakulärer visueller Effekt, der die radikale Neubearbeitung der Musik noch unterstreicht. „Die größte Herausforderung bestand für uns darin, diese Stücke neu zu erschaffen – und zwar auf eine ganz neue, reizvolle Art und Weise“, sagt Molko. „Denn letztlich wollten auch wir überrascht werden.“ 

Dies gelingt Placebo mit der ihnen eigenen Experimentierfreude und ihrem künstlerischen Weitblick, der staunen lässt. Im einen Moment rockt die Band aus vollem Herzen, nur um – wie etwa im Megahit „For What It's Worth“ – urplötzlich zu unterbrechen und dem Streicher-Ensemble ein fein ziseliertes, kunstvoll arrangiertes Solo einzuräumen. Bei anderen, altbekannten Songs schleichen sich in die geschmackvollen neuen Arrangements plötzlich eigenartige Trommeln ein: arabische oder indische Instrumente, die dem ohnehin voluminösen Gesamtklang feine Ecken und Kanten geben und auch dem visuellen Erlebnis eine gänzlich neue Dimension verleihen. „Wir haben uns mehrere Monate darauf vorbereitet“, erinnert sich Molko. „In dieser Zeit haben wir immer wieder an den Stücken herumgebastelt, denn damit haben wir für uns komplettes Neuland betreten und unsere ‚Comfort Zone‘ verlassen.“ Das Publikum jedoch fühlte sich im warmen, fesselnden Ergebnis angenehm aufgehoben. 

Zusammen mit dem neuen Schlagzeuger Matt Lunn und einem Dutzend anderer Gastmusiker sind Placebo beileibe nicht auf Nummer sicher gegangen. Stattdessen überarbeiteten sie Songs wie „Bosco“, die sie noch nie zuvor live gespielt hatten – in welcher Form auch immer. Molko fasst es so zusammen: „Durch MTV Unplugged bot sich uns die Möglichkeit, die akustische und eher experimentelle Seite unserer Musik genauer zu erforschen und einige Stücke zu spielen, die wir so noch nie auf die Bühne gebracht hatten.“ 

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KW 50: SILBERMOND – LEICHTES GEPÄCK

Nach mehr als 5 Millionen abgesetzten Tonträgern, hunderten von ausverkauften Konzerten und dutzenden von Gold- und Platinauszeichnungen, nach 10 Jahren unter Strom im Musikgeschäft, nach Hymnen wie „Symphonie“, „Das Beste“ und „Irgendwas bleibt“, nach 10 Jahren auf Tour und im Studio war es für SILBERMOND an der Zeit, innezuhalten und zurückzuschauen, zurück zu sich selbst zu finden – und herauszubekommen, was wirklich zählt.

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Nach mehr als 5 Millionen abgesetzten Tonträgern, hunderten von ausverkauften Konzerten und dutzenden von Gold- und Platinauszeichnungen, nach 10 Jahren unter Strom im Musikgeschäft, nach Hymnen wie „Symphonie“, „Das Beste“ und „Irgendwas bleibt“, nach 10 Jahren auf Tour und im Studio war es für SILBERMOND an der Zeit, innezuhalten und zurückzuschauen, zurück zu sich selbst zu finden – und herauszubekommen, was wirklich zählt. 
STEFANIE, JOHANNES, THOMAS und ANDREAS haben geschrieben und gedacht, hinterfragt, verworfen – und nochmal neu geschrieben – und sich für „Leichtes Gepäck“ entschieden.

 

„Leichtes Gepäck“ also: Jetzt liegt es endlich vor, das 5. Studioalbum der vier Musiker aus Bautzen.
Entstanden ist ein mutiges Werk voller Energie und Emotionalität – und mit jedem ihrer 12 Lieder versetzen uns SILBERMOND an Orte, in Geschichten und Stimmungen, die berühren und bewegen, und schauen dabei unerschrocken auch mal dahin, wo es wirklich weh tut.

 

Die neue inhaltliche Schärfe, die Genauigkeit der Bilder auf „Leichtes Gepäck“ überzeugen – und verbinden sich auf vielschichtige Weise mit der Musik. Bemerkenswert das Profil, das Stefanie gesanglich mittlerweile zeigt, auffällig, wie nuanciert sie neuerdings mit deutschen Worten phrasiert.
Eingespielt in den Blackbird Studios in Nashville/USA und dem bandeigenen Studio in Berlin, ist es gelungen, auf dem Album die Qualitäten von SILBERMOND als langjährig aufeinander eingespielte Musiker einzufangen: Der enorme Druck und der lässige Drive, den Johannes, Thomas und Andreas mittlerweile im Zusammenspiel kreieren, sind eins zu eins auf diese Platte gegangen, der neue SILBERMOND-Silberling trägt eine unverwechselbare, eine eindeutige musikalische Handschrift: Deutlich wie nie zuvor ist er hier zu hören … der SILBERMOND-„Sound“.

 

SILBERMOND „LEICHTES GEPÄCK – TOUR 2016“
12.05.2016          Barclaycard Arena 


 

 

VÖ-Datum: 27.11.2015

www.silbermond.de

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KW 49: COLDPLAY – A HEAD FULL OF DREAMS

Das Album wurde in Malibu, L.A. und London aufgenommen und produziert vom norwegischen Duo Stargate und dem langjährigen Wegbegleiter der Band, Rik Simpson. Die Gästeliste ist umfangreicher als auf jedem vorherigen Coldplay-Album: Beyoncé, Noel Gallagher, Tove Lo und Merry Clayton tauchen auf den 11 Tracks auf (12, wenn man den vergrabenen Schatz des Hidden Tracks X Marks The Spot mitzählt).

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Das Album wurde in Malibu, L.A. und London aufgenommen und produziert vom norwegischen Duo Stargate und dem langjährigen Wegbegleiter der Band, Rik Simpson. Die Gästeliste ist umfangreicher als auf jedem vorherigen Coldplay-Album: Beyoncé, Noel Gallagher, Tove Lo und Merry Clayton tauchen auf den 11 Tracks auf (12, wenn man den vergrabenen Schatz des Hidden Tracks X Marks The Spot mitzählt). 
A Head Full Of Dreams ist der energetische Nachfolger zum zerbrechlichen und von Liebeskummer geprägten Ghost Stories (2014), dem sechsten weltweiten Chart-Topper in Folge, der vielfach Award-dekoriert ist und sich mehrere Millionen Mal verkaufte. Die Band entschied sich, mit Ghost Stories nicht auf Tour zu gehen und stattdessen direkt ins Studio zurückzukehren, um A Head Full Of Dreams aufzunehmen. 
Mit frischer Kraft erschufen sie ein Album, das vor Energie, Farbe und großen, lebensbejahenden Momenten sprüht, so beispielsweise die wunderbar überschwängliche erste Single Adventure Of A Lifetime und das raketenhafte Hymn For The Weekend. 
Coldplay hatten noch nie so viel Spaß bei der Aufnahme eines Albums wie bei diesem. Und sie waren noch nie zufriedener mit den Ergebnissen. 

TRACKLISTING: 

1. A Head Full Of Dreams 
2. Birds 
3. Hymn For The Weekend 
4. Everglow 
5. Adventure Of A Lifetime 
6. Fun 
7. Kaleidoscope 
8. Army Of One 
9. Amazing Day 
10. Colour Spectrum 
11. Up&Up 

 

A HEAD FULL OF DREAMS TOUR

 

01.07.2016          Volksparkstadion

 

 

VÖ-Datum: 04.12.2015

www.coldplay.com

 

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KW 48: ADELE – 25

„Hello“ - 28 Sekunden eines noch unveröffentlichten Songs einer unverkennbaren Sängerin konnte man am 18.10. in einem TV-Spot in der BBC zu hören. Und in der Blogsphere war sofort klar: Das kann nur Adele sein, das ist die neue Single!

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„Hello“ - 28 Sekunden eines noch unveröffentlichten Songs, einer unverkennbaren Sängerin konnte man am 18.10. in einem TV-Spot auf BBC hören. Und in der Blogsphere war sofort klar: Das kann nur Adele sein, das ist die neue Single!

 

Muss man Adele noch vorstellen? Wir denken nicht. Mit ihrem zweiten Album „21“ stellte sie gleich reihenweise pophistorische Rekorde auf. Es war das meist verkaufte Album 2011 und 2012, wurde mit Grammys, Brit Awards, Echos und Mehrfach-Platin ausgezeichnet. In mehr als 25 Ländern stand Adele auf Platz 1 der Musikcharts und verkaufte so weit mehr als 30 Millionen Einheiten.

Wichtiger als diese Zahlen aber ist die Musik, mit der Adele die Hörer jeglichen Alters berührt. Sämtliche Singleauskopplungen fanden sich auf den vordersten Plätzen im Airplay wieder und berühren ihre Hörer jedes Mal aufs Neue.

 

Gut drei Jahre nach ihrem letzten öffentlichen Auftritt bei den Oscar Awards -  den sie für ihren James Bond-Song „Skyfall“ auch gleich mit nach Hause nehmen konnte - erscheint nun das langerwartete dritte Album der Londonerin: „25“. 

 

Adele über "25":

"My last record was a break up record and if I had to label this one I would call it a make up record. I'm making up with myself. Making up for lost time. Making up for everything I ever did and never did"

 

 

VÖ-Datum: 20.11.2015

www.adele.com

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KW 47: ED SHEERAN – "X" WEMBLEY EDITION

Die „x“ Wembley Edition ist eine erweiterte Version des aktuellen Albums „x“ von Ed Sheeran. Pünktlich zur Weihnachtszeit kann man sich auf eine CD/DVD-Edition des vielfach preisgekrönten Erfolgsalbums freuen. Die neue Version enthält neben sämtlichen Hits von Ed Sheerans zweitem Studioalbum „x“ großartige neue Songs, darunter der neue Hit „Lay It All On Me“ von Rudimental, dem Ed Sheeran seine Stimme leiht, sowie den Felix-Jaehn-Remix seiner Single „Photograph“.

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Die „x“ Wembley Edition ist eine erweiterte Version des aktuellen Albums „x“ von Ed Sheeran. Pünktlich zur Weihnachtszeit kann man sich auf eine CD/DVD-Edition des vielfach preisgekrönten Erfolgsalbums freuen. Die neue Version enthält neben sämtlichen Hits von Ed Sheerans zweitem Studioalbum „x“  großartige neue Songs, darunter der neue Hit „Lay It All On Me“ von Rudimental, dem Ed Sheeran seine Stimme leiht, sowie den Felix-Jaehn-Remix seiner Single „Photograph“. Bei den weiteren Tracks handelt es sich um „English Rose“, „Touch and Go“ und „New York“, die – ebenso wie schon das Album „x“ – rund um die Welt aufgenommen wurden, von Los Angeles über New York bis nach London. Musikalisch hält sich Ed Sheeran an das Erfolgsrezept, welches sein zweites Studioalbum zum meistverkauften Album des Jahres 2014 machte. Dazu zählt auch die Wahl der Produzenten: Rick Rubin (Eminem, Jay-Z, & Red Hot Chilli Peppers) wirkte bei „Touch and Go“ mit, Emile Haynie (Bruno Mars, Eminem, Lana Del Ray) bei „New York“. 

 

Die DVD trägt den Titel „Jumpers For Goalposts Live at Wembley Stadium“ und enthält die atemberaubenden Filmaufnahmen von diesem Sommer, als Ed Sheeran in London Geschichte schrieb: Als erster Solo-Künstler überhaupt verkaufte er an drei aufeinanderfolgenden Tagen das Wembley-Stadion aus. Insgesamt spielte er vor über 240.000 Menschen! Die DVD bietet packende Performances all seiner Hits: „The A Team“, „Don’t“, „Sing“, „Thinking Out Loud“, zudem gibt es einen Gastauftritt von Sir Elton John, der mit Ed Sheeran ein einmaliges Duett zum Besten gab. Neben den Live-Performances ermöglicht "Jumpers For Goalposts Live at Wembley Stadium" den Zuschauern einen Einblick in Eds Leben „on the road“ – ein ehrlicher und persönlicher Blick auf seinen bisherigen Weg vom Pub-Musiker zu einem der größten Pop-Stars unserer Zeit. 

 

VÖ-Datum: 13. November 2015

www.edsheeran.com

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KW 46: ANDREAS BOURANI – HEY LIVE

Was ist bei dir passiert in den letzten eineinhalb Jahren? Die Frage, die beim Wiedersehen auf den allseits bekannten Klassentreffen in der Regel in ein paar Minuten beantwortet ist, dürfte bei Andreas Bourani eine abendfüllende Geschichte nach sich ziehen. Es ist eine Geschichte, die in der Schnelllebigkeit heutiger Karrieren im Pop-Business ihresgleichen sucht.

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Was ist bei dir passiert in den letzten eineinhalb Jahren? Die Frage, die beim Wiedersehen auf den allseits bekannten Klassentreffen in der Regel in ein paar Minuten beantwortet ist, dürfte bei Andreas Bourani eine abendfüllende Geschichte nach sich ziehen. Es ist eine Geschichte, die in der Schnelllebigkeit heutiger Karrieren im Pop-Business ihresgleichen sucht. 

 

Anfang Mai 2014 wurde das zweite Album von Andreas Bourani mit dem Titel „Hey“ veröffentlicht. Die erste Single „Auf uns“ erschien bereits kurz vorher und schoss direkt auf Platz 1 der Single-Charts. Niemand konnte damals ahnen, dass sich aus einer Ode an die Freundschaft und den Zusammenhalt ein paar Wochen später die Hymne einer ganzen Nation zur Fußball-Weltmeisterschaft entwickeln würde. Eine Hymne, die heute bereits zum nicht mehr wegzudenkenden musikalischen und emotionalen Repertoire auf unzähligen Sport-Events, Hochzeiten, Abschluss- und Geburtstagfeiern gehört. Das bedeutet für „Auf uns“ weit über dreifach Platin und über 22 Millionen Streams bislang. 

 

Mit Doppel-Platin ausgezeichnet ist das Album „Hey“ für mittlerweile über 400.000 verkaufte Einheiten. Die zweite Single „Auf anderen Wegen“, mit der sich Andreas Bourani endgültig in die Herzen der Menschen sang und zeigte, dass er auch die emotional tiefen Töne und Stimmungen wie aktuell kein zweiter musikalisch auszudrücken vermag, glänzt ebenfalls in Platin. Mit Gold ausgezeichnet wurden mittlerweile auch sein Debut-Album „Staub & Fantasie“ und die daraus erschienene Single „Nur in meinem Kopf“. 

In diesem Jahr erhielt Andreas Bourani seinen ersten „ECHO“ sowie den bayerischen Musikpreis. Und belegte kürzlich mit SIDO und dem gemeinsamen Song „Astronaut“ erneut Platz 1 der deutschen Single-Charts. Erfolgreich auch in der Schweiz und in Österreich, wo das Album „Hey“ mit Gold/Platin dekoriert ist. 

 

Nun erschien auf dem Höhepunkt der Erfolgswelle, und zum Start von Andreas Bouranis Mitwirken als Juror bei The Voice Of Germany, seine erste Live Veröffentlichung: „HEY Live“. Über 100 mitreißende Minuten emotionaler, eingängiger, selig machender Musik, mit einem Andreas Bourani, der mittlerweile auch ein großartiger Entertainer geworden ist, und seine Band souverän durch die Show geleitet, ein Set, welches mit „Hits“ gespickt ist. 

 

VÖ-Datum: 30.10.2015

www.bourani.de

 

HEY - Tour 2016
25.01. Hamburg, Barclaycard Arena

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KW 45: AMY WINEHOUSE – „AMY - ORIGINAL SOUNDTRACK“

Das Album enthält Musik des weltweit gefeierten gleichnamigen Films von BAFTA (British Academy of Film and Television Arts )-Gewinner Asif Kapadia, der nun offiziell das höchste Einspielergebnis für britische Dokumentarfilme aller Zeiten im Vereinigten Königreich erzielt hat.

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Das Album enthält Musik des weltweit gefeierten gleichnamigen Films von BAFTA (British Academy of Film and Television Arts )-Gewinner Asif Kapadia, der nun offiziell das höchste Einspielergebnis für britische Dokumentarfilme aller Zeiten im Vereinigten Königreich erzielt hat.

Ein paar Monate nach seiner Premiere ist „AMY“ in der Kategorie „Doku“ sogar weltweit zum zweitbesten Kassenerfolg nach „Fahrenheit 9/11“ avanciert. Der Soundtrack enthält neben Musikstücken des Komponisten Antonio Pinto selten gehörte Live Aufnahmen von Amy Winehouse sowie bisher unveröffentlichte Demo-Stücke und ein Duett mit Tony Bennet. In ihrer achtjährigen Karriere verkaufte Amy Winehouse über 25 Millionen Tonträger und wurde unter anderem mit sechs Grammys ausgezeichnet. Den internationalen Durchbruch schaffte sie 2006 mit dem Album „Back to Black“.

 

VÖ-Datum: 30.10.2015

www.amy-derfilm.de

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KW 44: Starsailor – Good Souls: The Greatest Hits

Zwischen 2000 und 2009 verzauberten STARSAILOR die Musiklandschaft mit feinsinnigen Songs zwischen Indie-Rock und sensiblem Songwriting. Seit 2014 sind sie wieder aktiv und werden noch in diesem Herbst auf eine große UK-Tour gehen und werden im Oktober auch für 3 Konzerte nach Deutschland kommen. Perfekt zum Neustart erscheint am 16. Oktober das STARSAILOR-Best Of-Album Good Souls - The Greatest Hits mit zwei brandneuen Song.

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Zwischen 2000 und 2009 verzauberten STARSAILOR die Musiklandschaft mit feinsinnigen Songs zwischen Indie-Rock und sensiblem Songwriting. Seit 2014 sind sie wieder aktiv und werden noch in diesem Herbst auf eine große UK-Tour gehen und werden im Oktober auch für 3 Konzerte nach Deutschland kommen. Perfekt zum Neustart erscheint am 16. Oktober das STARSAILOR-Best Of-Album Good Souls - The Greatest Hits mit zwei brandneuen Song.

 

STARSAILORs  sagenhaft erfolgreicher Trip in die internationale Musikszene begann 2001 mit ihrem Debüt Love Is Here und dem 2003er Nachfolger Silence Is Easy, die es beide auf Platz 2 im UK schafften (D: #26 bzw. 20) und sich insgesamt über drei Millionen Mal verkauften. Und mit ihren drei größten Hits startet auch die sorgfältig zusammengestellte Compilation Good Souls – The Greatest Hits, nämlich „Good Souls“ (UK #12), „Silence Is Easy“ (UK #9) und „Alcoholic“ (UK #19). Sieben weitere Top-40-Hits sind auf dem Album zu finden sowie eine ganze Reihe von Fan-Lieblingen, darunter „Tie Up My Hands“ und „Fidelity“, die zu großen Live-Favoriten wurden.

 

„Es ist über 15 Jahre her, dass die Band sich gründete, und immer noch bedeuten die Songs vielen Menschen sehr viel“, so Frontmann James Walsh. „Immer noch singen sie unsere Texte bei den Gigs mit, und wir hören ständig Geschichten darüber, welche Songs zu Schlüsselsongs im Leben mancher Leute wurden. Deshalb dachten wir, es wäre genau richtig, dieses Album zu veröffentlichen, damit sie um die Welt gehen, wenn die Songs unseren treuen Fans so viel bedeuten. Und Leute, die uns nur für „Four To The Floor“ und „Alcoholic“ kennen, können damit ein bisschen tiefer einsteigen.“

 

Zwei brandneue Songs entstanden in Zusammenarbeit mit dem Producer Harry Rutherford in den berühmten Fisher Lane Studios: „Give Up The Ghost‘ entsprang der Energie, die entstand, nachdem wir nach so vielen Jahren wieder zusammenkamen“, erklärt Walsh. „Es geht darum, etwas nicht aufgeben zu können, auch wenn es eine Herausforderung ist, der man sich stellen muss.“ Der andere neue Song ist die Ballade „Hold On“: „Der Text soll jemanden anspornen, der sein Leben noch vor sich hat, und ihm eine gewisse Weisheit mitteilen. Wir wollten einen hymnischen Refrain schreiben, der die Crowd in Bewegung bringt.“

 

Die Veröffentlichung von Good Souls – The Greatest Hits folgt auf die triumphale Re-Union auf der Hauptbühne des Isle Of Wight-Festivals 2014. Direkt danach gingen sie als Gäste mit James auf Tour und tourten Anfang 2015 als Co-Headliner mit Embracedurch Nordamerika. 

 

James Walsh (Git, Voc), James Stelfox (B), Ben Byrne (Dr) und Barry Westhead (Kb) erschienen mit ihrer erste Single „Fever“ auf der Bildfläche und belegten auf Anhieb Platz 18 der UK-Charts. Nachdem eine Live-Rezension im NME sie mit Neil Young, The Verve und Coldplay verglichen hatte, katapultierte sich das Debüt auf Platz 2 der britischen Albumcharts, kurz bevor sie den Philip Hall On-Award als beste neue Band bei den NME Awards gewannen und als Best New Act bei den Q Awards ausgezeichnet wurden. Im Jahr darauf wurden sie als Best British Newcomer für die renommierten BRIT-Awards nominiert.

 

Im Jahr 2003 erschien das zweite Album Silence Is Easy, das zwei Songs enthielt, die zu den letzten Aufnahmen gehörten, die Phil Spector produzierte, und ebenfalls auf Platz 2 in England einstieg. Der Titeltrack wurde zur höchstplatzierten englischen Single der Woche, als er auf Platz 9 einstieg. Der Thin White Duke-Remix von „Four To The Floor“, der als Bonustrack mit auf dem Album ist, toppte die Charts in Belgien und Frankreich und spielte sich auf Platz 5 in Australien.

 

Nach den Alben On The Outside (2003) und All The Plans (2009), auf dem auch Ronnie Wood mitspielte, kündigten STARSAILORschließlich eine Auszeit an, die sie mit dem triumphalen Comeback auf der Isle Of Wight beendeten.

 

VÖ-Datum: 16.10.15

www.starsailorband.co.uk

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KW 43: BRYAN ADAMS – GET UP

Seit 30 Jahren begeistert er die Fans weltweit und hat dies im vergangenen Jahr mit einer Live-Tournee gemeinsam mit seinen Fans gefeiert. Auch 2015 geht es weiter: Bryan Adams meldet sich mit neuen Songs zurück! Das neue Album entstand gemeinsam mit Jeff Lynne (The Beatles, Tom Petty, Paul McCartney) und Bryans langjährigen Songwriting-Partner Jim Vallance.

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Seit 30 Jahren begeistert er die Fans weltweit und hat dies im vergangenen Jahr mit einer Live-Tournee gemeinsam mit seinen Fans gefeiert. Auch 2015 geht es weiter: Bryan Adams meldet sich mit neuen Songs zurück! Das neue Album entstand gemeinsam mit Jeff Lynne (The Beatles, Tom Petty, Paul McCartney) und Bryans langjährigen Songwriting-Partner Jim Vallance. 

Das 13 Tracks umfassende Werk – neun neue Songs und vier Akustik-Versionen – präsentiert eine Vielfalt von Rocksongs des Sängers, Songwriters und Musikers. Neben den kraftvollen, schnelleren Tracks wie „Brand New Day“, „You Belong To Me“ und „Thunderbolt“ gibt es von Bryan Adams mit „Don’t Even Try“ und „We Did It All“ auch ruhigere Songs zu hören. Die zusätzlichen Akustik-Versionen sind zweifellos ein Highlight für alle Fans des kanadischen Stars. 

„Es entstand alles eigentlich sehr organisch, Song für Song. Immer wenn Jeff Zeit hatte, haben wir an den neuen Songs gearbeitet. Es war toll, denn so hatte ich immer genug Muse, gemeinsam mit Jim Vallance an den Songs zu schreiben. Wir haben uns aus Kanada, Europa und L.A. via Internet die Demos und Teile der Songs geschickt, bis alles passte.“ erzählt Adams über die Entstehung von „Get Up“. Dann fügt er hinzu: „Dieses Album hat eine gewisse Unbedarftheit und Leichtigkeit. Es ist das Album geworden, das ich gerne schon vor 25 Jahren gemacht hätte.“ 
„Get Up“ kann ab sofort vorbestellt werden und erscheint am 16. Oktober. Das Album ist als Standard- und Deluxe-Version als Download, CD und Vinyl erhältlich. Des Weiteren gibt es ein limitiertes Box-Set. Die Standard-Version enthält neun neue Songs plus vier der neuen Songs als Akustik-Versionen. Das Deluxe-Album kommt on top mit einem ca. 12-minütigen Interview mit Bryan Adams. Die limitierte Box enthält das Deluxe-Album auf zwei CDs sowie ein 24-seitiges Booklet und ein Set von sechs A4-Fotoprints. 
Bryan Adams zählt ohne Frage zu den größten und erfolgreichsten Musikern unserer Zeit: Der Grammy-Gewinner hat im Verlauf seiner inzwischen rund vier Jahrzehnte umspannenden Karriere weltweit mehr als 65 Millionen Alben verkauft und 21 Top-10-Hits gelandet, darunter Meilensteine wie „Summer of ‘69“, „It’s Only Love“ (mit Tina Turner), „(Everything I Do) I Do It For You“ und „All For Love“ (mit Rod Stewart & Sting), mit denen er in sage und schreibe vierzig Ländern die Spitze der Charts eroberte. Bereits drei Mal wurde Adams für einen Oscar und fünf Mal bei den Golden Globes nominiert. In Empfang nehmen konnte er bis dato unter anderem 18 Juno Awards, einen American Music Award sowie fünf ASCAP Film & Television Music Awards in der Kategorie „Most Performed Song from a Motion Picture“. 
Ihm wurde der „Order of Canada“ und der „Order of British Columbia“ verliehen, und bei den kanadischen Juno Awards wurde er sowohl als „Künstler des Jahrzehnts“ ausgezeichnet und in die Juno Hall of Fame aufgenommen. Seinen eigenen Stern hat er sowohl am kanadischen Walkway of Fame als auch am Hollywood Walk of Fame; zudem ziert sein Handabdruck den Wembley Square of Fame, seit er dort seinen 25. Auftritt absolviert hat. 
Etliche seiner Konzerte standen im Zeichen sozialer Projekte, so trat Bryan Adams unter anderem bereits für die Stiftung von Prince Charles auf („His Royal Highness the Prince of Wales Prince’s Trust“) wie auch bei Live Aid, Live 8, dem „Concert for Freedom for Nelson Mandela“, für Greenpeace, Amnesty International, Net Aid, die kanadische Avalanche Foundation und Breast Cancer, um nur eine Auswahl zu nennen. Mit seiner eigenen gleichnamigen Stiftung hat er sich für den Bau von Schulen engagiert und Organisationen unterstützt, die weltweit gegen Armut kämpfen. 
Auch als Fotograf ist Bryan Adams weltbekannt: Seine Arbeiten wurden von „Hear The World“ im Rahmen der „Hear The World Ambassadors“-Ausstellungen gezeigt, wo Adams exklusive Porträts von Persönlichkeiten aus der Film-, Musik- und Modewelt präsentierte. Auch seine Ausstellung „Modern Muses“ (2008) in der Londoner National Portrait Gallery wurde von den Kritikern gefeiert. Zu seinen Fotobänden, die zuletzt beim renommierten Steidl-Verlag erschienen sind, zählen unter anderem die Bücher „Exposed“ (eine Sammlung seiner bisherigen Porträts und Modearbeiten) und „Wounded – The Legacy of War“, das beeindruckende Porträts junger britischer Soldaten vereint, die versehrt aus Kriegsregionen zurückkehrten oder bei Übungen verwundet wurden. 

Nicht zuletzt dank seiner gefeierten Konzerte gilt Adams als einer der größten Rockmusiker unserer Zeit: Auch nach rund vier Dekaden spielt er immer noch mehr als 120 Shows pro Jahr.

 

www.bryanadams.com

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KW 42: REVOLVERHELD – MTV UNPLUGGED IN 3 AKTEN

Das Format ist längst Legende. Seit über 25 Jahren produziert MTV Unplugged-Konzerte der Stars ihrer Zeit aufwendig, detailverliebt und in allerhöchster Qualität. Bei den exklusiven Shows, die bereits mit Acts wie Nirvana, Eric Clapton, Paul McCartney, Elton John, Herbert Grönemeyer und den Fantastischen Vier stattfanden, kommt zusammen, was ultimativ zusammengehört: Musiker, die pur und unverfälscht ihre Songs spielen und Fans, die Musik hautnah und direkt erleben können.

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Das Format ist längst Legende. Seit über 25 Jahren produziert MTV Unplugged-Konzerte der Stars ihrer Zeit aufwendig, detailverliebt und in allerhöchster Qualität. Bei den exklusiven Shows, die bereits mit Acts wie Nirvana, Eric Clapton, Paul McCartney, Elton John, Herbert Grönemeyer und den Fantastischen Vier stattfanden, kommt zusammen, was ultimativ zusammengehört: Musiker, die pur und unverfälscht ihre Songs spielen und Fans, die Musik hautnah und direkt erleben können. „MTV Unplugged“ ist deswegen eine Reihe, die Bestand hat, weil die Abende immer zu einmaligen, intimen Events werden. Als erst 11. deutschen Act in der Geschichte hat MTV jetzt Revolverheld um ein Stelldichein gebeten. Eine Auszeichnung für die Band, die in diesem Jahr erfolgreicher ist denn je, und eine große Ehre, der sich Johannes Strate, Kristoffer Hünecke, Niels Grötsch und Jakob Sinn durchaus bewusst sind. 
Die unvergesslichen Nächte fanden am 9. und 10. April 2015 statt. In der Hamburger Friedrich-Ebert-Halle, in der schon die Beatles ihre ersten Profi-Aufnahmen machten, gab sich das Who-is-Who der deutschen Rock- und Popszene die Klinke in die Hand: Annett Louisan, Rea Garvey, Heinz Strunk, Das Bo, Marta Jandová, Mark Forster, Johannes Oerding und Michel van Dyke – alle kamen, um mit dem Hamburger Quartett zu feiern. Kein Wunder, dass „Revolverheld – MTV Unplugged in 3 Akten“ mit diesen Gästen nicht nur zur ausgewachsenen Party, sondern auch das mit Abstand denkwürdigste Revolverheld-Konzert überhaupt wurde. Vor, auf und hinter der Bühne wurde geschwitzt, geflachst, sich die Seele aus dem Leib gespielt, begeistert aufgesprungen und frenetisch applaudiert. All das und jede Menge anderer gut gehüteter Geheimnisse kommt im Herbst auf Doppel-CD, Doppel-DVD, 3er-Vinyl und als streng limitiertes Fotobuch mit 2CD/2DVD/Bluray. Ein Release, bis oben voll mit atemberaubenden Momenten und einzigartigen Versionen, die so nie wiederkommen. Nebenbei ist „Revolverheld – MTV Unplugged in 3 Akten“ auch die erste „Best Of“ der Band, die in 11 Jahren reichlich Hits landete, und deren aktuelles Album nach Platin sogar 3-fach Gold meldete. Ein vertonter Ritterschlag und eine furiose, phänomenale Show, die zweifellos eines der emotionalen Highlights ihrer Karriere ist: „Revolverheld – MTV Unplugged in 3 Akten“ wird am 9. Oktober 2015 veröffentlicht.

 

VÖ-Datum: 09.10.2015

www.revolverheld.de

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KW 41: REA GARVEY – PRISMA

PRISMA - So lautet der vielversprechende Titel von Rea Garveys drittem Solo-Album. Und das nicht ohne Grund. Eroberte der charismatische Ire bislang durch emotionale Aussagen die Herzen der Nation, widmet er sich nun einem Thema, das ihm ebenso wichtig ist: dem Hinsehen, Wachwerden und Aufstehen. Die Philosophie von PRISMA ist eine Politik. Eine, die sich mit persönlichen Kämpfen und Unrecht auseinandersetzt - ausgedrückt in der uralten, universellen Sprache der Emotionen- und des Protests: Musik.

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PRISMA - So lautet der vielversprechende Titel von Rea Garveys drittem Solo-Album. Und das nicht ohne Grund. Eroberte der charismatische Ire bislang durch emotionale Aussagen die Herzen der Nation, widmet er sich nun einem Thema, das ihm ebenso wichtig ist: dem Hinsehen, Wachwerden und Aufstehen. Die Philosophie von PRISMA ist eine Politik. Eine, die sich mit persönlichen Kämpfen und Unrecht auseinandersetzt - ausgedrückt in der uralten, universellen Sprache der Emotionen- und des Protests: Musik. 
Und hier sind wir bei seinen tiefsten Wurzeln. Einer langen musikalischen Tradition folgend, hat Rea Garvey einen ausgiebigen Blick auf die Welt um sich herum geworfen und ein Album mit Kopf und Herz geschrieben; mit leidenschaftlichen Songs, die bei allem ungebrochenen Optimismus, aufrütteln sollen. 
Ein Prisma macht Dinge sichtbar, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Es verwandelt, mittels der Zerstreuung von Licht, einen einzigen Lichtstrahl in ein buntes Farbenspektrum. Stellt man sich vor, dieser Lichtstrahl steht für uns – den Zuhörer, für dessen Emotionen und zerteilt sich in viele Farben, dann ist man angekommen auf PRISMA: „Dies ist keine neuzeitliche These, sondern dient einer pragmatischen Absicht. Die Songs Armour, Fire, Run For The Border, Put Your Tools Down Boys sollen auf eine Tatsache aufmerksam machen: Die Welt steht in Flammen und wenn die Dinge nicht besser werden, dann müssen wir laut werden.“ 
Konfrontation. So lautet die Devise auf diesem Album. Obwohl Rea Garvey sich seine positive Grundeinstellung beibehält, mahnt er zum Lautwerden. Er weiß, er ist sowohl Opfer als auch Täter und richtet seine Worte somit genau so sehr an sich selbst, wie auch an die Welt da draußen. Man muss womöglich etwas härter durchgreifen, denn es stehen keine geringeren Dinge als unsere Freiheit und unser Wohlergehen auf dem Spiel. Doch obwohl die Songs dazu aufrufen, aufzurüsten, sind sie keine Predigten. Dafür ist Garvey zu sehr mit dem Oscar Wilde Zitat: „Every saint has a past, every sinner a future” vertraut. „Wenn alleine der Name PRISMA zum Nachdenken bewegt hat, möchte ich, dass meine Musik ihr Übriges leistet“, sagt Garvey. Und in der Tat entspricht die Musik ganz dem lyrischen Inhalt. 
Auch wenn Rea Garvey immer aufgeschlossen und bereit ist, sich in verschiedene Richtungen auszustrecken, geht er auf diesem Album seinen ganz eigenen Weg. Seine Wurzeln sind verankert in einer musikalischen Tradition, die in vielerlei Hinsicht zeitlos ist. Eine Tatsache, die er sich angehalten fühlt, mit diesem Album zu betonen. 
Vom langjährigen Wegbegleiter und Garvey-Produzenten Andy Chatterley produziert, rücken die schillernden Synth-Sounds von „Can’t Stand The Silence“ und die akustische Instrumentation, wie sie auf „Pride“ stark vertreten war, in den Hintergrund. Klare, satte E-Gitarren und ein großer, luftiger Drum-Sound helfen nun, seine aktuelle Message rüberzubringen. 
Erstmalig in seiner 15-jährigen Karriere, hat Rea Garvey ein Album in seiner deutschen Wahlheimat, Berlin, aufgenommen. Der überwiegende Großteil der Aufnahmen fand in den legendären Hansa Studios in Berlin statt – Geburtsstätte einiger Alben von Größen wie David Bowie, Iggy Pop, Depeche Mode, Snow Patrol, Manic Street Preachers, U2 uvm. Die entsprechenden Alben machten reichlich Gebrauch von der Akustik dieser berühmten Säle und auch PRISMA bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. 

 

VÖ-Datum: 02.10.2015

www.reagarvey.com

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KW 40: THE BOSSHOSS - DOS BROS

10 JAHRE THE BOSS HOSS

Sie sind wieder zurück, und das stärker und facettenreicher denn je! Zwei Jahre nach ihrem Top 2-Kracher „Flames Of Fame“ melden sich The BossHoss mit einem satt bepackten Doppelalbum auf der Bildfläche zurück, auf dem die Berliner Urban Cowboys das gesamte Spektrum ihres einzigartigen Schaffens demonstrieren: Auf „Dos Bros“ beschreitet die Crew um Boss Burns und Hoss Power völlig neue Soundpfade, während sich die Band anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zusätzlich noch mit einem speziellen Coveralbum bei ihren treuen Fans bedankt. Gegensätzlicher und packender kann ein Album nicht sein! In den vergangenen zehn Jahren haben sich The BossHoss kontinuierlich zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands hochgearbeitet. Nach acht mit Platin ausgezeichneten Longplayern, restlos ausverkauften Hallentourneen, Slots auf unzähligen nationalen und internationalen Festivals sowie diversen Auszeichnungen wie dem ECHO oder dem World Music Award schlagen The BossHoss nun mit „Dos Bros“ ein völlig neues Schaffenskapitel auf!

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10 JAHRE THE BOSS HOSS

 

Sie sind wieder zurück, und das stärker und facettenreicher denn je! Zwei Jahre nach ihrem Top 2-Kracher „Flames Of Fame“ melden sich The BossHoss mit einem satt bepackten Doppelalbum auf der Bildfläche zurück, auf dem die Berliner Urban Cowboys das gesamte Spektrum ihres einzigartigen Schaffens demonstrieren: Auf „Dos Bros“ beschreitet die Crew um Boss Burns und Hoss Power völlig neue Soundpfade, während sich die Band anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zusätzlich noch mit einem speziellen Coveralbum bei ihren treuen Fans bedankt. Gegensätzlicher und packender kann ein Album nicht sein! In den vergangenen zehn Jahren haben sich The BossHoss kontinuierlich zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands hochgearbeitet. Nach acht mit Platin ausgezeichneten Longplayern, restlos ausverkauften Hallentourneen, Slots auf unzähligen nationalen und internationalen Festivals sowie diversen Auszeichnungen wie dem ECHO oder dem World Music Award schlagen The BossHoss nun mit „Dos Bros“ ein völlig neues Schaffenskapitel auf!

 

Zum Songwriting verzog sich die Band nach Nashville, Tennessee, um die besondere Atmosphäre der Country- und Western-Metropole einzufangen. Erstmalig hat man sich mit dort ansässigen Songwritern zu ausgedehnten Schreib-Sessions getroffen. „Wir beackern jetzt zehn Jahre lang unser eigenes Feld“, so Boss Burns. „Es wurde höchste Zeit, einmal über die Grenzen hinaus zu schauen. Es tat gut, sich Ideen und Meinungen von außerhalb der Band anzuhören und zu schauen, was am Ende herauskommen würde.“ Eine Vorgehensweise, die dazu beigetragen hat, die typische The BossHoss-Handschrift auf den neuen Songs einerseits weiter zu festigen, aber auch ganz neue, bisher ungehörte Facetten herauszuarbeiten: Die Verbindung von Country, Southern Rock und Blues in einem modernen Pop-Kontext. Schon immer hat sich die Band konsequent von Album zu Album weiterentwickelt und ihren ganz unverwechselbaren Sound etabliert. Auf Longplayer Nr. 9 geht man nun noch einen Schritt weiter: „Dos Bros“ ist sowohl Resümee, als auch Neudefinition für die Zukunft. Auf „Dos Bros“ vereinen The BossHoss nicht nur alle Elemente ihres markanten Signature-Sounds, sondern haben noch einen ordentlichen Schuss TexMex-, Southern Rock- und Americana-Einflüsse hinzugefügt, die den Songs völlig neue Klangfarben verleihen: Angefangen bei der ersten Single, dem Anfang September veröffentlichten Titeltrack „Dos Bros“: Zu staubig-heißen Desert-Gitarren, einem treibenden Beat, catchy Hooklines und unterstützt von einem sexy Chica-Chor wird die Story der beiden unzertrennlichen Outlaw-Brüder Boss & Hoss erzählt. Rockiges Kopfkino, das an die Soundtracks großer Tarantino-Filme erinnert. Für den aufwändigen Action-Clip in Russ Meyer-meets-Roberto Rodriguez -Ästhetik konnte die Band niemand Geringere als das deutsche Top-Model Franziska Knuppe gewinnen. Mit dem zackig nach vorne marschierenden „A Cowboy‘s Work Is Never Done“ haben sich The BossHoss ihre eigene Working-Class-Hymne erschaffen. Prärie-Feeling pur mit atmosphärischen Steel-Guitars und schneidigen Military-Drums, für die sich The BossHoss mit BÄM! verbündet haben – der von Seeed-Member Peter Fox gegründeten Berliner Äcademy For Marching Drums. „Ein Song, um mal so richtig vom Leder zu ziehen“, lacht Hoss Power. „Er handelt vom harten Cowboy-Leben in der modernen Welt. Echte Kerle werden heute überall dringend gebraucht – ob im Umgang mit wirklichen Pferden, oder mit Pferdestärken. Ein echter Cowboy hat eben nie Feierabend...“ Und wenn ausnahmsweise doch, dann ist mit den folgenden Party-Tracks, dem galoppierenden „Joy Riding“, der 70ies beeinflussten Piano-Ballade „Lady JD“ und dem Oldschool-meets-Newschool-R’n‘B-Arschwackler „I Like It Like That“ schon für die richtige Beschallung gesorgt: The BossHoss verwandeln klassische Bo Diddley-Einflüsse mit groovy Country-Parts zu einem hoch ansteckenden und tanzbaren Floorfiller. Auf dem zurückgelehnten „Tennessee Woman“ schaltet man kurz einen Gang zurück, bevor mit der ohrwurmigen Southern Rock-/Nu-Folk-Nummer „I`m Coming Home“ in den Sonnenuntergang gecruist wird. Ungewohnt düster geben sich The BossHoss auf dem an den Singer-/Songwriter-Rebell Townes Van Zandt erinnernden Dark Country-Song „Wait For Me“: „Wir wollten zur Abwechslung auch mal die dunkle Seite des Country aufzeigen, wo nicht immer nur Friede, Freude, Freiheit herrscht. Country im Gangster-Style, bei dem es um Knast, Drogen und Gewalt geht. Und natürlich um Liebe“, so Hoss Power.  

 

Zu ihrem 10-jährigen Bandjubiläum haben The BossHoss zusätzlich ein spezielles Cover-Album aufgenommen, mit dem sie noch einmal zu ihren Anfängen, ihren Wurzeln zurückkehren. Als ganz besondere Überraschung haben die Sieben von der Spree jede Menge hochkarätiger Special Guests wie die ehemaligen „The Voice Of Germany“-Kollegen Nena, Xavier Naidoo und Rea Garvey, plus Aura Dione, die Common Linnets und viele andere mit an Bord geholt! Gemeinsam performt man Cover von ausgesuchten Megahits im typischen The BossHoss-Style: So verwandelt man Marilyn Mansons „The Beautiful People“ mit Slidegitarren und bombastischem Bläsersatz in einen nach vorne trappelnden Western-Nackenbrecher, baut Aura Diones „Geronimo“ mit treibenden Banjos zum Squaredance-Gassenhauer um oder interpretiert Macklemore & Ryan Lewis‘ Ohrwurm „Thrift Shop“ als grooviges Country-Remake. Gemeinsam mit Nena nehmen sich The BossHoss David Guettas Electro-Pop-Ballade „What I Did For Love“ vor, verleihen 50 Cents Hip-Hop-Hymne „Candy Shop“ den einzig wahren Cowboy-Swag und liefern zusammen mit den Common Linnets eine dramatisch rockende Gänsehaut-Fassung des Dolly Parton-Klassikers „Jolene“ ab.

 

VÖ-Datum: 25.09.2015

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KW 39: KEITH RICHARDS - CROSSEYED HEART

Keith Richards, der legendäre Gitarrist der Rolling Stones, präsentiert sein drittes Soloalbum:
Crosseyed Heart ist das erste Werk seit Keith´ bisherigen zwei Soloalben Talk Is Cheap (1988) und Main Offender (1992).
Was er schließlich als „Euroclash“ seiner Vergangenheit bezeichnet, ist die spanische Gitarre, die sowohl im Titeltrack, einer stürmischen Revolutionshymne, zu hören ist, als auch in der zweiten Single „Home“. Auch an der Seite des melancholischen Pianos von „Back To Me“ und in „The Hunger“ tritt sie zum Vorschein.

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Keith Richards, der legendäre Gitarrist der Rolling Stones, präsentiert sein drittes Soloalbum:

Crosseyed Heart ist das erste Werk seit Keith´ bisherigen zwei Soloalben Talk Is Cheap (1988) und Main Offender (1992).

Was er schließlich als „Euroclash“ seiner Vergangenheit bezeichnet, ist die spanische Gitarre, die sowohl im Titeltrack, einer stürmischen Revolutionshymne, zu hören ist, als auch in der zweiten Single „Home“. Auch an der Seite des melancholischen Pianos von „Back To Me“ und in „The Hunger“ tritt sie zum Vorschein. 

 

Das neue, 15 Tracks umfassende Album unterstreicht einmal mehr, warum Keith Richards nicht nur zu den einflussreichsten sondern auch zu den talentiertesten Musikern unserer Zeit gehört: Von Reggae über Rock, Country und Blues führt er das Publikum auf eine Reise mitten ins musikalische Herz seines Schaffens.

“An easygoing blues rocker that doesn't sound like it's trying too hard to get lodged in your head, but probably will anyway” so schrieb das Billboard Magazine über die Single.

 

Ein weiteres Highlight ist die zweite Single und soulige Ballade Illusion, welche er zusammen mit Jazz Sängerin Norah Jones schrieb und diese mit ihr auf dem neuen Album im Duett singt.

Für den Track spielte Richards Akustik- und E-Gitarre, Bass und sang Lead- und Backing-Vocals.

 

Trouble ist die euphorische, rockige erste Single. Mit dem markanten Riff ist das Stück eindeutig dem typischen Trademark-Sound des Gitarristen zuzuordnen.

Einige „alte Freunde" standen Richards bei dem neuen Album zur Seite: Schlagzeuger Steve Jordan, Gitarrist Waddy Wachtel, Rolling Stones Backup-Sänger Bernard Fowler, R&B-Sänger Aaron Neville sowie der legendäre Stax-Sideman Spooner Oldham.

"I had a ball making this new record and working with Steve Jordan and Waddy Wachtel again. There's nothing like walking into a studio and having absolutely no idea what you’re going to come out with on the other end. If you're looking for 'Trouble,' you've come to the right place”, so Richards über die Zusammenarbeit.

 

Eine große Besonderheit ist außerdem, dass auch der 2014 verstorbene Stones-Saxofonist Bobby Keys auf dem Album zu hören ist.

Am 18. September wird passend zum Album-Release die Netflix Dokumentation "Keith Richards: Under the Influence„ ausgestrahlt. In seiner Dokumentation hat Regisseur Morgan Neville Richards unter anderem bei der Arbeit an dessen dritten Solo-Album Crosseyed Heart begleitet. Der Netflix Trailer Keith Richards: Under the Influence

 

VÖ-Datum: 18.09.2015

www.keithrichards.com

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KW 38: STEREOPHONICS - KEEP THE VILLAGE ALIVE

Fakt ist: die Stereophonics zählen zu den besten britischen Bands überhaupt. Und mit ihrem Frontmann Kelly Jones haben sie einen der besten Songwriter der Insel. Im Verlauf ihrer nunmehr 20-jährigen Karriere haben sie einen Albumklassiker nach dem nächsten veröffentlicht - und auch ihr neuntes Album „Keep The Village Alive“ bildet da keine Ausnahme.

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Fakt ist: die Stereophonics zählen zu den besten britischen Bands überhaupt. Und mit ihrem Frontmann Kelly Jones haben sie einen der besten Songwriter der Insel. Im Verlauf ihrer nunmehr 20-jährigen Karriere haben sie einen Albumklassiker nach dem nächsten veröffentlicht - und auch ihr neuntes Album „Keep The Village Alive“ bildet da keine Ausnahme.

 

Kelly Jones komponierte und produzierte alle zehn Stücke des neuen Longplayers, dem Nachfolger des 2013 mit Platin ausgezeichneten Albums „Graffiti On The Train“ (von dem allein im Vereinigten Königreich 300.000 Exemplare verkauft wurden). Die Stereophonics gehören somit neben den Beatles, Led Zeppelin, ABBA, Oasis, Genesis, Blur und U2 zu jenen acht Bands, denen es gelungen ist, mit fünf aufeinanderfolgenden Alben die Nummer eins der UK-Charts zu erobern. Ihre Greatest-Hits-Sammlung „Decade In The Sun“ brachte es allein in Großbritannien auf 1,2 Millionen verkaufte Alben – und bei ihrer letzten Stadiontournee durch Großbritannien gingen mehr als 150.000 Tickets weg.

 

„Keep The Village Alive“ ist ein durch und durch optimistisches Album, das allein schon durch die Geschichten besticht, die hier erzählt werden. „Das ist tatsächlich der Schlüssel zu ’Keep The Village Alive’“, bekräftigt Kelly Jones. „Wo auch immer ich als Kind hingekommen bin, was wir vom Leben und allem Möglichen gelernt haben, kam durch das Erzählen von Geschichten zustande. Man hat sich immer irgendeine Version von irgendeinem Ereignis angehört.“

 

Aufgenommen wurde das Album in den ICP Studios in Brüssel und in den bandeigenen Stylus Studios in London. Dabei konnte die Band auf einen Pool von ungefähr 35 bis 40 Songs zurückgreifen. „Es wäre beinahe ein Doppelalbum geworden, aber die sind seit den 1970ern aus der Mode gekommen“, lacht Kelly Jones. „Es gab ein paar Songs, die noch aus den Sessions zu ’Graffiti On The Train’ stammten, denn ich lasse die Gitarre eigentlich meist in der Ecke stehen, bis es wieder an der Zeit ist, neue Sachen zu schreiben. Wenn ich dann aber wieder zur Gitarre greife, geht es fast wie von allein. Ich versuche nie, mich zu zwingen. Ich bin dann einfach ganz schön begeistert, wenn ich wieder spiele.“

 

Diese Begeisterung hört man „Keep The Village Alive“ an: so klingt eine Band, die in allerbester Verfassung ist. „Ich denke noch immer in Vinyl, was Alben betrifft“, bekennt Kelly Jones. „Das ist der erste Song auf Seite eins! So bin ich eben aufgewachsen, mit Kassetten und Vinylschallplatten. Die Reihenfolge der Songs war für mich immer ungemein wichtig. Ich erinnere mich immer gern an ’What’s The Story Morning Glory’, bei dem die Reihenfolge einfach richtig gut war. Das Album hatte einen wahnsinnigen Opener, gefolgt von einer ganzen Serie von Singles und ich habe das in gewisser Weise als Vorlage für ’Word Gets Around’ genutzt und mich seitdem daran gehalten.“

Während ihrer ganzen Karriere stand bei den Stereophonics schon immer der 'Gang'- Gedanke im Mittelpunkt. Man merkt, dass ihren Arbeiten eine starke emotionale Bindung - fast ein Familiengefühl - zugrunde liegt. „Was wirklich gut an der Band ist, ist der Umstand, dass wir uns gegenseitig alle sehr mögen“, pflichtet Kelly Jones bei. „Während manche immer wieder von Bandstreitigkeiten reden, ist es bei uns eher so, dass wir uns jede Woche treffen und proben, wenn wir nicht gerade auf Tournee sind. Einmal haben wir internationale Restaurantwochen gestartet, sind mal zum Griechen, mal zum Inder gegangen. Das hat dann aber nur drei Wochen gehalten, dann haben wir uns wieder im Pub getroffen. Es ist einfach schön, mit ein paar Kumpels gemeinsam zu arbeiten und ich denke, das ist auch ein Grund, warum wir so erfolgreich sind.“ Bassist Richard Jones war schon vom ersten Tag an mit von der Partie. „Ich war schon mit ihm befreundet, als ich drei war“, erinnert sich Kelly Jones. „Ich bin mit ihm zur Schule gegangen. Seine Mutter und meine Mutter sind schon auf die gleiche Schule gegangen und wir wurden im Abstand von zwei Wochen im selben Krankenhaus geboren. Es hat auch nie großen Streit zwischen uns gegeben. Richard ist einfach nicht der Mensch, mit dem man sich streiten kann. Er ist ein Fels in der Brandung und hält einem, egal was kommt, immer den Rücken frei.“

 

Auch Gitarrist Adam Zindani ist essenziell für die Bandchemie. „Er und ich sind ganz dicke Freunde“, so Kelly. „Wir verbringen ganz schön viel Zeit miteinander. Kürzlich waren wir aus, um (einen Film mit) Al Pacino zu schauen und standen dann später in einer Bar, als so ein Typ plötzlich auftauchte, der wirklich genauso aussah wie Al Pacino. Wir sind aus dem Lachen kaum mehr rausgekommen.“ Auch das jüngste Mitglied der Band, der Drummer Jamie Morrison, ist schon fast wie ein Bruder. Kelly erinnert sich: „Ich war an einem Sonntag bereits im Bett und es ist immer dasselbe. Sobald du dein Hirn abschaltest, tauchen Ideen auf. Der Titel ’Song For The Summer’ kam mir plötzlich in den Sinn. Ich ging in den Garten, schrieb den Song von Anfang bis Ende in einem Rutsch, rief Jamie an und fragte, was er gerade macht. Wir sind dann ins Studio gegangen und haben den Song zweimal aufgenommen. Eine Version hat es dann aufs Album geschafft.“ Vielleicht auch wegen dieses 'Familiensinnes' sind Kellys strengste Kritiker womöglich seine beiden Töchter, die er häufig bittet, die Langlebigkeit eines Songs abzuschätzen. Beim letzten Mal ging „Indian Summer“ als Gewinner durch, diesmal ist es „Sunny“. Guter Geschmack hat in dieser Familie offensichtlich Tradition.

 

VÖ-Datum: 11.09.2015

www.stereophonics.com

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KW 37: A-HA – CAST IN STEEL

Als a-ha im Dezember 2010 ihr Abschlusskonzert der „Ending on A High Note – Farewell Tour“ im Osloer Spectrum gaben, sollte dies den vorläufigen Endpunkt aller Band-Aktivitäten markieren. Für Sänger Morten Harket, Gitarrist Paul Waaktaar und Keyboarder Magne Furuholmen boten die letzten fünf Jahre die Möglichkeit, sich mannigfaltigen kreativen Projekten zu widmen, sowohl im musikalischen wie im künstlerischen Sinne. Mit ihrem brandneuen Album „Cast In Steel“ meldet sich die norwegische Kultformation nun in alter, neuer Stärke aus der selbst verordneten Kreativpause zurück!

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Als a-ha im Dezember 2010 ihr Abschlusskonzert der „Ending on A High Note – Farewell Tour“ im Osloer Spectrum gaben, sollte dies den vorläufigen Endpunkt aller Band-Aktivitäten markieren. Für Sänger Morten Harket, Gitarrist Paul Waaktaar und Keyboarder Magne Furuholmen boten die letzten fünf Jahre die Möglichkeit, sich mannigfaltigen kreativen Projekten zu widmen, sowohl im musikalischen wie im künstlerischen Sinne. Mit ihrem brandneuen Album „Cast In Steel“ meldet sich die norwegische Kultformation nun in alter, neuer Stärke aus der selbst verordneten Kreativpause zurück!

 

Nach ihrem erfolgreichen und von Kritikern hoch gelobten 2009er Album „Foot Of The Mountain“ wird das mittlerweile zehnte Studio-Album „Cast In Steel” erstmals wieder völlig neue Songs der Band enthalten. „Cast In Steel” wurde am 4. September 2015 veröffentlicht - drei Wochen bevor das Trio bei dem Megafestival Rock In Rio auftreten wird und dreißig Jahre nach der Veröffentlichung ihrer Debütsingle „Take On Me“, die weltweit die Nummer Eins der Charts erstürmte. Mit „Cast In Steel“ schlagen die skandinavischen Electro-Pop-Pioniere nun das nächste Kapitel in ihrer beispiellosen Superstarkarriere auf!

 

„Es war damals die ernst gemeinte, echte Auflösung der Band”, blickt Morten Harket noch einmal zurück, bevor er sich wieder auf die Gegenwart konzentriert. „Im wahrsten Sinne des Wortes existierte a-ha in der Zeit danach nicht.“ Eine Pause, die den drei Bandmembers hörbar gut getan hat: Ihre Wege kreuzten sich wieder ganz natürlich, wie Paul erklärt: „Es fing ganz einfach und unaufgeregt an. Morten kam an verschiedenen Gelegenheiten bei mir im Studio vorbei; ich spielte ihm dann die Songs vor, an denen ich gerade arbeitete. Er fing hin und wieder an bei einigen Songs, zu denen er eine Verbindung spürte, zu singen, und ließ andere außen vor. So ging das eine ganze Weile, bis wir schließlich 10 oder 12 Tracks zusammen hatten.“

 

Ihr neues Album werden a-ha auch ab April 2016 auf fünfzehn Konzertterminen in Deutschland, der Schweiz und Österreich live präsentieren; weitere internationale Termine sind momentan in Planung. „Ich freue mich definitiv darauf, wieder auf Tour zu gehen”, so Morten. „Ich glaube, es wird großartig. Wir werden es so angehen, dass alles für uns stimmt, und es wird ein ultimatives a-ha-Erlebnis.“ Vorab werden a-ha bereits als Headliner im Rahmen des 30. Rock In Rio Festivals im September zu erleben sein. Ein symbolträchtiges Event, das immer einen ganz besonderen Platz in der Bandgeschichte einnehmen wird: 1991 spielte das Trio vor einem Publikum aus 198.000 Fans im legendären Maracanã Stadion und brach damit einen Weltrekord! Morten erinnert sich noch sehr gut an den Moment, als die Band auf die Bühne trat: „Es war ein überwältigender Anblick, diese heiße, feuchte Rio-Nacht, wir stehen auf der Bühne und vor uns dieses fast 200.000 Leute starke, wunderschöne, heißblütige Publikum. Alles, was ich über Brasilien und Südamerika zu wissen glaubte, war in diesem Moment im Stadion eingefangen: Dieses Gefühl der Gleichheit und Zusammengehörigkeit, das ich immer gespürt hatte.”

 

Rock In Rio 2015 – ein Angebot, das die Band auf keinen Fall ablehnen konnte. „Zumal es auch mit unserem 30. Bandjubiläum zusammen fällt“, so Magne. „Für mich fühlte es sich so an, wie wenn dir jemand sagt, dass die perfekte Jahrtausendwelle endlich an deine Küste rollt – selbst als pensionierter Surfer musst du dann dein Surfboard abstauben und dich einfach wieder ins Wasser werfen.”

 

a-ha - Cast In Steel Tour 2016

April 2016 Hamburg, O2 World

 

VÖ-Datum: 04.09.2015

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KW 36: FOALS - WHAT WENT DOWN

Wir verkünden die Rückkehr Von Großbritanniens wichtigster Gitarren-Band, FOALS. Die fünfköpfige Gruppe aus Oxfordshire haben am Freitag ihr langersehntes, viertes Album „What Went Down“ bei Warner Music veröffentlicht.

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Wir verkünden die Rückkehr Von Großbritanniens wichtigster Gitarren-Band, FOALS. Die fünfköpfige Gruppe aus Oxfordshire haben am Freitag ihr langersehntes, viertes Album „What Went Down“ bei Warner Music veröffentlicht.

 

 

Die erste Single, welche auch der Titel Track des neuen Albums „What Went Down“ ist, wurde am 16.06.2015 veröffentlicht und gleicht einem Monster: „What Went Down“ ist ein klares Statement und wird den Status von FOALS als eine der hochkarätigsten britischen Bands verfestigen. Mehr als jeder Song der Band zuvor, geht „What Went Down“ durch Mark und Bein, er ist wild, ungezähmt und beschwört die dunkelsten Tiefen eines Abgrundes hervor – Er signalisiert die Rückkehr einer Band, die im Jahre 2006 auf Hausparties gespielt und sich einen Namen gemacht hat und sechs Jahre später zu einem UK Festival Headliner geworden ist. 

 

 

Für das vierte Album haben FOALS sich mit dem Produzenten James Ford (Arctic Monkeys, Florence & The Machine, Jessie Ware, Mumford & Sons) zusammengetan und sich in den Süden Frankreichs zum Aufnehmen zurückgezogen. Das Ergebnis ist ein elementares, intensives, manchmal erschütterndes Album der Extreme – Es dringt in die Tiefen des Wahnsinns ein, bringt jedoch auch die schönsten Pop Songs hervor, die die Band je geschrieben hat. Die Texte von Frontman Philippakis handeln von kultureller Identität, der Unsicherheit einer Generation, Zynismus, Pessimismus und gebrochenen Herzen; „Ich wollte den Irren in mir antippen und habe das Gefühl, dass ich eine Art fieberhafte Kreatur geweckt habe“. Für seine provokante Art bekannt, ist Philippakis mal zerstörerisch, mal besessen, mal ehrgeizig, mal schlagfertig mit einer Zunge, so scharf wie ein Rasiermesser ist.

 

Bis Heute haben FOALS drei UK Top 10 Alben veröffentlicht: Antidotes (2007, Platz 3), Total Life Forever (2010, Platz 8) und Holy Fire (2013,Platz 2).

 

Im Jahre 2013 hatten FOALS ihren Durchbruch. Sie spielten Festivals auf der ganzen Welt und in Großbritannien als Headliner auf dem Bestival, Latitude und Parklife Festival, wo sie das größte Publikum der Veranstaltungen anziehen konnten. Am Ende des Jahres 2013 konnten FOALS des weiteren diverse Awards vorweisen: Best Live Act bei den Q Awards, Best Live Act bei den The Sun Bizarre Awards, Best Single (Inhaler) bei den NME Awards, sowie eine Barclaycard Mercury Music Prize Nominierung (Ihre zweite in Folge).

 

 

2015 ist das Jahr von FOALS.

 

VÖ-Datum: 16.6.2015

www.foals.co.uk

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KW 35: BON JOVI - BURNING BRIDGES

BON JOVI melden sich mit dem neuen Album „Burning Bridges“ zurück

Sie gehören zu den erfolgreichsten Rockbands dieses Planeten und präsentieren mit „Burning Bridges“ ein ganz besonderes Werk! Das neue Album ist den Fans gewidmet und kann ab sofort vorbestellt werden.

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BON JOVI melden sich mit dem neuen Album „Burning Bridges“ zurück

 Sie gehören zu den erfolgreichsten Rockbands dieses Planeten und präsentieren mit „Burning Bridges“ ein ganz besonderes Werk! Das neue Album ist den Fans gewidmet und kann ab sofort vorbestellt werden. Bei Vorbestellung standen gleich zwei Songs aus dem neuen Album als Download zur Verfügung: „Saturday Night Gave Me Sunday Morning“, der bereits im deutschen Radio Premiere feierte, und zudem auch der Song „We Don’t Run“.

 

Seit nunmehr über drei Jahrzehnten begeistern Bon Jovi ihre Fans um den ganzen Globus: Bon Jovi veröffentlichten bis dato 15 Studioalben, 2 Greatest Hits Alben, unzählige Live-Alben & DVDs und spielten weit über 3000 Konzerte in 50 Ländern vor mehr als 34 Millionen Fans. Insgesamt verkaufte die Band um Jon Bon Jovi weltweit mehr als 120 Millionen Alben und wurden mit zahlreichen Awards, unter anderem 2005 mit dem Diamond Music Award (für über 100 Millionen verkaufte Alben), ausgezeichnet. Mit Megahits wie "Livin‘ On A Prayer", "Keep The Faith", "Bad Medicine", "Always", "It´s My Life" und etlichen anderen, sind die Rocklegenden aus der Musikgeschichte nicht wegzudenken. Die letzten Alben der vierköpfigen Band aus New Jersey stürmten die deutschen Albumcharts und wurden mit Gold und Platin ausgezeichnet.

 

VÖ-Datum: 21.08.2015

www.bonjovi.com

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KW 34: MADSEN - KOMPASS

Blödsinn nimmt im Kosmos von Madsen einen unschätzbar großen Platz ein. Der Blödsinn ist immer wieder auch ein Garant für Leichtigkeit, für Angstfreiheit, dafür, dass in erster Linie alles erlaubt ist. Trotzdem ist ihr neues Album »Kompass« – wie alle Madsen-Platten – alles andere als ein Quatschalbum.

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Blödsinn nimmt im Kosmos von Madsen einen unschätzbar großen Platz ein. Der Blödsinn ist immer wieder auch ein Garant für Leichtigkeit, für Angstfreiheit, dafür, dass in erster Linie alles erlaubt ist. Trotzdem ist ihr neues Album »Kompass« – wie alle Madsen-Platten – alles andere als ein Quatschalbum. Die Spielfreude täuscht nicht über Feinsinnigkeiten hinweg. So geht es auf dem Titelstück nicht etwa um innere Kompasse oder Kompai oder wie man das sagt, sondern um äußere. Um Menschen, die Impulse geben, die einen anstoßen, einem eine Richtung geben, wenn man strauchelt. Nicht selten ist es eine falsche Richtung, eine schmerzhafte, eine auszehrende, aber immer führt sie hier am Ende zum Menschen. Es geht um die Flucht aus der digitalen Welt, um das einfache Leben im Schweren, um das eben kurz Austrinken, bevor alles anders wird und darum, dass Küsse immer besser sind als Worte. »Kompass« ist ein Stadionkonzert in deinem Wohnzimmer.

 

VÖ-Datum: 14.07.2015

www.madsenmusik.de

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KW 33: FAMILY OF THE YEAR – FAMILY OF THE YEAR

Wie bei vielen Bands auf der ganzen Welt liegen die Wurzeln von Family of the Year in einer Garage. Ihre Musik ist allerdings alles andere als Garage Rock. Immer wieder lässt die Band akustische Klänge vernehmen, verwoben mit vokalen Harmonien und strukturierten Melodien – ein Sound, der ihren Song „Hero“ 2012 zu einem eindrucksvollen und beliebten Hit machte. Mit dem neuen Album, das den Namen der Band trägt, erforscht die Truppe nun neues Gelände mit ausladenden, powervollen Hymnen, die sich perfekt für sommerliche Musikfestivals und Roadtrips quer durchs Land eignen.

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Wie bei vielen Bands auf der ganzen Welt liegen die Wurzeln von Family of the Year in einer Garage. Ihre Musik ist allerdings alles andere als Garage Rock. Immer wieder lässt die Band akustische Klänge vernehmen, verwoben mit vokalen Harmonien und strukturierten Melodien – ein Sound, der ihren Song „Hero“ 2012 zu einem eindrucksvollen und beliebten Hit machte. Mit dem neuen Album, das den Namen der Band trägt, erforscht die Truppe nun neues Gelände mit ausladenden, powervollen Hymnen, die sich perfekt für sommerliche Musikfestivals und Roadtrips quer durchs Land eignen.

 

Die Brüder Sebastian und Joe Keefe taten sich 2009 in einer gemieteten Karosserie-Werkstatt in der verschlafenen L.A.-Enklave Rosemead zusammen und schrieben erste Songs mit ihren Freunden, der Keyboarderin Christina Schroeter und dem Gitarristen James Buckey. Die Brüder wuchsen auf Martha‘s Vineyard auf und spielten zunächst in Bands rund um Boston, erklären jedoch, die Wurzeln ihrer Musik lägen in Los Angeles. „Die Hälfte der Leute in dieser Band waren vorher noch nie in einer gewesen“, so Joe. „Wir haben um drei Uhr morgens Spiele gespielt und billigen Wein getrunken. Es war wie in einer Vereinskneipe. Musikalisch wollten wir uns keinen Regeln unterwerfen. Wir haben uns von jeglicher gefälliger Musik losgesagt und Platten für uns selbst aufgenommen.“

 

2011 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Songbook auf eigene Faust. Im Jahre 2012 kam ihr Durchbruch mit dem Album Loma Vista, welches bei Nettwerk mit dem renommierten Produzenten Wally Gagel am Ruder veröffentlicht wurde. „Er verwandelte eine mäßige in eine Hi-Fi-Studioband“, so Sebastian. Die Mischung aus Indie-Pop-Zutaten mit den aufrichtigen Texten von Joe verhalf der Band mit der nachdenklichen, akustikgitarrenlastigen Single „Hero“ zu einem Riesenhit. Die sofortige Würdigung von Seiten der Kritiker und Hörer sorgte für Auftritte bei Sendungen wie der Tonight Show with Jay Leno, Jimmy Kimmel Live und Conan. Ausgedehnte nationale und internationale Tourneen folgten, auf denen der Sound der Band nach Europa getragen wurde, wo er in Österreich, Belgien, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz in den Top 10 landete. Ihre Songs wurden in Filmen wie Boyhood von Richard Linklater gespielt, der für den Oskar nominiert war und einen Golden Globe gewann. In Deutschland konnten sich Family Of The Year mit „Hero“ sage und schreibe 35 Wochen in den Charts halten und sich einen grandiosen 7. Platz in den offiziellen Singlecharts sichern. Insgesamt hat sich der Song über 300.000 Mal verkauft und damit Doppel-Platin-Status erreicht. Auch bei iTunes war „Hero“ hierzulande ein Hit und landete auf Platz #3 der Charts.

 

Auch wenn der Erfolg von „Hero“ der Band ein breiteres Publikum verschaffte, konnte er doch nicht stellvertretend für den restlichen Sound der Band stehen. „Es kamen wirklich viele Leute nach den Konzerten zu uns und sagten: Okay, wir wussten nicht, dass wir eine Rockband sehen würden‘“, so Sebastian. 

„Nach dem Erfolg von "Hero" wussten wir, dass das neue Album von mehr Leuten gehört werden würde. Wir haben nicht versucht, ein rückschrittliches Album zu machen oder irgendwas wieder aufleben zu lassen, was wir in der Vergangenheit gemacht hatten. Wir haben einfach so geschrieben, wie wir es immer gemacht haben. Wir sind ins Studio gegangen und haben Songs aufgenommen, die uns am Herzen lagen. Wir haben uns dazu angespornt, etwas zu schaffen, das wir lieben“, fügt Joe hinzu.

 

Das neue, nach der Band benannte Album ist eine Reise, die von den Klängen, die damals in der Garage in Los Angeles entstanden, bis zu einer Band führt, die national und international Erfolge feiert. Auch zwischen den Tourneen führte die Band Nomadenleben und mietete über AirBNB Häuser in verschiedenen Gegenden von Los Angeles, etwa in Mount Washington, Echo Park, Silver Lake oder Highland Park. Unterdessen nahmen sie Demos auf und sammelten Songs, die auf dem Klangbild von Loma Vista aufbauten, wie Joe es ausdrückt. „Ich schreibe gerne komische Sachen, Dinge, die man von uns nicht erwarten würde, mit verrückten Textideen und einem Mix aus unkonventionellen Instrumenten“, erklärt er. „Diesmal ist es eine düsterere, persönlichere Platte über Probleme und Menschen mit Problemen in meinem Leben. Ich wollte ehrlich zeigen, dass in der Schönheit auch Traurigkeit liegt.“ Schließlich zogen sie ins hippe Kreuzberg nach Berlin, wo sie ihre Musik mit Produzent Gagel in den Tritonus Studios aufnahmen. Das Studio beherbergt noch immer eine analoge Vintage-Ausrüstung, von der Joe sagt, sie sei grundlegend für den volleren Klang des neuen Albums gewesen. Doch auch wenn die Band ihre Basis fast ein ganzes Jahr lang in Europa hatte, hing Joes Herz noch immer an zu Hause, gefangen in den Erinnerungen seiner Kindheit auf Martha‘s Vineyard und der fest verwobenen Gemeinschaft, der er in Los Angeles angehörte. „Es ist ein L.A.-Album über Vineyard, das wir in Berlin aufgenommen haben“, scherzt er.

 

Mit tragenden Beats und treibenden Klavierakkorden ist „Make You Mine“ eine ekstatische Ode an die Sommerflirts, die Joe in Erinnerung an seine Erfahrungen an der Ostküste der USA schuf. „Es geht um Dunkelheit und Licht, um Winter und Sommer. Ich habe es während eines Sturms geschrieben, als ich meine Mutter auf Martha's Vineyard besuchte. Ich erinnere mich, wie sehr wir uns als Teenager auf den Sommer freuten und wie wir einfach nur versuchten, die kalten Wintermonate zu überstehen. Auf einer Insel aufzuwachsen, die die meiste Zeit des Jahres grau und vereinsamt und dann drei Monate lang wunderschön und voller Menschen ist, war wirklich interessant“.

Auf „Carry Me“ vereint sich Joes akustisch-folkloristisches Fingerpicking-Gitarrenspiel mit seiner sanften Stimme, bevor der Song mit einer verzerrten Rockgitarre aufdreht, die die zum Mitsingen einladenden Texte unterstreicht: „You got the smile I want to see, you’ve got the heart to carry me.“ Der euphorische Song steht für die Vereinigung der Klänge aus der Vergangenheit und Gegenwart und stellt geschmeidigen Folk hymnischem Rock gegenüber. Auch wenn die Musik erhebend ist, weist Joe doch darauf hin, dass der Text davon handelt, wie Freunde schwierige Situationen meistern. „Es gibt manchmal schwere Zeiten oder Menschen in unserem Leben, die durch düstere Zeiten gehen“, erklärt er, „aber sie haben jemanden, der ihnen beisteht und hilft, durchzuhalten.“

 

Von den aufsteigenden Gitarren und Sebastians treibendem Schlagzeug auf „Facepaint“ bis zu Schroeters leicht funkigen Keyboardklängen auf „We Need Love“ keimt mit dem Album die neue, sprudelnde Energie einer Band auf, die eine Wiedergeburt und eine Neuausrichtung erlebt hat – und in deren Indie-Power-Pop eine Botschaft ertönt, so Sebastian: „Durch Musik versöhnen wir uns mit der Welt um uns herum. Unsere Musik hilft hoffentlich Menschen dabei, zu verstehen, dass man Erwartungen jederzeit trotzen kann, komme, was wolle. Es fühlt sich wie ein Traum an, zu einem Teil der Sommervorstellung von jemand anders zu werden. Darum machen wir das.“

 

Joris’ eigentliches Alter liegt da irgendwo in der Mitte. Es ist schon außergewöhnlich, wie viel der Mann drauf hat: Er singt, spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug, schreibt Texte, komponiert und produziert sogar selbst mit. Joris weiß einfach ganz genau was er will. 

Zwischendurch bleibt er immer wieder stehen und beobachtet sich und die Welt. Ich bin viel zu selten glücklich, mit dem was ich habe und versuche deshalb mehr und mehr mir der schönen Dinge um mich herum bewusst zu werden.“

 

VÖ: 07.08.2015

www.familyoftheyear.net

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KW 32: JORIS – HOFFNUNGSLOS HOFFNUNGSVOLL

Bittersüße Sehnsucht und schmerzlich schöne Melodien, Joris schreibt Musik, die hoffnungslos hoffnungsvoll ist. Seine Stimme ist unglaublich ausdrucksstark und gefühlvoll: Mal laut und kratzig, dann wieder zerbrechlich und sanft. Er kombiniert englischen Sound mit starken deutschen Texten. „Ich seh mich als Geschichtenerzähler und die Musik als Vermittler für meine Geschichten, die ich selbst erlebt habe oder die mich inspirieren.“

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Bittersüße Sehnsucht und schmerzlich schöne Melodien, Joris schreibt Musik, die  hoffnungslos hoffnungsvoll ist. Seine Stimme ist unglaublich ausdrucksstark und gefühlvoll: Mal laut und kratzig, dann wieder zerbrechlich und sanft. Er kombiniert englischen Sound mit starken deutschen Texten. Ich seh mich als Geschichtenerzähler und die Musik als Vermittler für meine Geschichten, die ich selbst erlebt habe oder die mich inspirieren.

Seine Füße am Boden, der Kopf in den Wolken - Joris vereint die größten Kontraste in einer Person: Ich bin ein Gefühlsmensch und dann wieder total verkopft.“ Er vermisst im Winter die Wärme und im Sommer den Schnee. Die Ursprünge liegen wahrscheinlich bei seinen Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: 

 

Der Vater arbeitet als Kinderarzt rund um die Uhr und hat wenig mit Musik zu tun, von ihm hat Joris den Ehrgeiz und die Liebe zur Arbeit. Ich bin da mittlerweile sehr wie er, und stürze mich auch 24/7 in die Arbeit.“ 

Die Mutter bringt das musikalische Element mit, sie spielt Querflöte und singt im Chor. Von ihr hat Joris auch eine große Portion Einfühlungsvermögen und ein gutes Gespür für Emotionen mit auf den Weg bekommen.

 

Joris ist auf dem Land Zuhause. In Stuhr bei Bremen geboren, und in Vlotho bei Bielefeld aufgewachsen. Vlotho ist eine Kleinstadt mit gerade mal 20.000 Einwohnern (Nachbargemeinden eingerechnet!). Hier gibt es schöne Fachwerkhäuser, kleine Berge und vor allem viele Bäume. Wenn er über seine Kindheit spricht bekommt er leuchtende Augen: Da war die ganze Welt voll Fantasie.“

Mit 5 Jahren kam die Musik in sein Leben. Seine Eltern schenkten ihm zu Weihnachten ein Schlagzeug: Da hab ich das erste Mal geweint vor Glück, das weiß ich noch. Das ist bis heute das schönste Weihnachtsgeschenk das ich je bekommen hab.“ 

Zwei Jahre später lernte“ Joris Klavierspielen beim Onkel gegenüber. Ich war nie vorbereitet, habe nie Noten gelernt, aber ich habe es geliebt, wenn er improvisierte und mir etwas vorspielte. Während die Noten tot auf Papier lagen, entfachte das Intuitive plötzlich ein Feuer in mir. Es dauerte nicht lange, bis Joris das Komponieren für sich entdeckte: 

Ich hab meinen ersten Song tatsächlich für Emma Watson geschrieben! Ich war damals total verliebt in sie. Ich hab sogar überlegt, wie ich ihn ihr schicken kann.“ Joris ist zu der Zeit gerade mal 11 Jahre und hat sich alle Vokabelhefte zusammengesucht, um seinen ersten Text auf Englisch zu schreiben, damit Emma ihn auch verstehen kannIch weiß auch noch wo der Text liegt, der liegt bei meinem Klavier zu Hause.“ sagt er amüsiert. Da sammle ich all meine Skizzen. Den müsste ich eigentlich mal wieder rauskramen…“ 

Da er keinen Weg fand ihr den Song zukommen zu lassen wollte er ihn wenigstens beim jährlichen Weihnachtskonzert zum Besten geben. Die Musiklehrerin versuchte es charmant: Warte mal lieber noch ein Jahr. Dann wird es noch besser klingen.“ Es lag wohl am Stimmbruch

 

Nach dem Abitur zog es Joris nur noch weit weg von Zuhause. Er studierte zwei Semester Ton- und Musikproduktion an der Hochschule der populären Künste in Berlin bevor es ihn weiter an die Popakademie Baden-Württemberg nach Mannheim trieb. Hier konnte er sich musikalisch austoben und sein Talent ausleben. Er schrieb Songs, Texte und lernte nach und nach seine komplette Band kennen.

Nebenbei jobbte er als Backliner für andere Bands und erlebte riesige Konzerte in den tollsten Venues mit großartigem Publikum und fantastischen Livebands. Ich hab da sau viel gelernt, aber wenn du immer nur an der Seite der Bühne stehst und die Gitarren hochbringst, ist das auf Dauer natürlich unglaublich frustrierend.

 

äußerlich 15, innerlich 35

 

Joris’ eigentliches Alter liegt da irgendwo in der Mitte. Es ist schon außergewöhnlich, wie viel der Mann drauf hat: Er singt, spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug, schreibt Texte, komponiert und produziert sogar selbst mit. Joris weiß einfach ganz genau was er will. 

Zwischendurch bleibt er immer wieder stehen und beobachtet sich und die Welt. Ich bin viel zu selten glücklich, mit dem was ich habe und versuche deshalb mehr und mehr mir der schönen Dinge um mich herum bewusst zu werden.“

 

„Wenn’s am Schönsten ist

und du nichts mehr vermisst

dann mach die Augen auf!

 

VÖ: 19.06.2015

www.jorismusik.de

 

JORIS live:

31.10.2015 im Uebel & Gefährlich (ausverkauft)

09.11.2015 im Docks

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KW 31: THE ROLLING STONES – STICKY FINGERS (REMASTERED)

Sticky Fingers’ ist eines der wichtigsten Alben aus dem legendären Katalog der Rolling Stones und wird bald eine ganz neue Generation von Musikfans in seinen Bann schlagen. Der Klassiker, der die Band 1971 mit zeitlosen Tracks wie ‘Brown Sugar,’ ‘Wild Horses’, ‘Bitch’, ‘Sister Morphine’ und ‘Dead Flowers’ in absoluter Topform zeigte, wurde am 5. Juni 2015 von Universal Music in verschiedenen Formaten neu aufgelegt.

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Sticky Fingers’ ist eines der wichtigsten Alben aus dem legendären Katalog der Rolling Stones und wird bald eine ganz neue Generation von Musikfans in seinen Bann schlagen. Der Klassiker, der die Band 1971 mit zeitlosen Tracks wie ‘Brown Sugar,’ ‘Wild Horses’, ‘Bitch’, ‘Sister Morphine’ und ‘Dead Flowers’ in absoluter Topform zeigte, wurde am 5. Juni 2015 von Universal Music in verschiedenen Formaten neu aufgelegt.

‘Sticky Fingers’ vereint ihre charakteristische Arroganz und Sensibilität in einer großartigen Tracklist und wird oft als eines der besten Stones-Alben angeführt. Das von der Kritik bejubelte ‘Sticky Fingers’ war eine perfekte Bühne für das zunehmend innovative Songwriting von Mick Jagger und Keith Richards und für Mick Taylors beeindruckende Guitarlicks.

Jagger und Keith Richards und für Mick Taylors beeindruckende Guitarlicks. Die Rolling Stones begeistern mit ihren fantastischen Auftritten weiterhin Fans auf der ganzen Welt. Auf ihrer letztjährigen ‘14 On Fire’-Tour spielten die Stones vor über einer Million Fans. 2015 gehen sie auf Stadion- und Festivaltour durch Nordamerika. Die Rolling Stones- ‘ZIP CODE’-Tour beginnt Ende Mai. Weitere Details sind auf rollingstones.com verfügbar.

 

Zu den weiteren Highlights auf Grand Romantic gehören Songs wie Take It Back, den der RollingStone als „düstere Ballade“ beschrieb. Der Song enthält ein brillantes Solovon Wilco-Mastermind Jeff Tweedy, das RUSS als „eines der größten Geschenke in meinem Leben“ bezeichnet.

 

VÖ-Datum: 05.06.2015

www.rollingstones.com

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KW 30: NATE RUESS – GRAND ROMANTIC

Mit seiner Band fun. kredenzte NATERUESS nicht nur Riesenhits wie We AreYoung und Some Nights, die Bandund er wurden auch mit einem Grammy 2013 als „Best New Artist“ ausgezeichnet. Im Juni erschien NATE RUESS‘ erstes Soloalbum Grand Romantic.

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Mit seiner Band fun. kredenzte NATERUESS nicht nur Riesenhits wie We AreYoung und Some Nights, die Band und er wurden auch mit einem Grammy 2013 als „Best New Artist“ ausgezeichnet. Im Juni erschien NATE RUESS‘ erstes Soloalbum Grand Romantic.

 

Auf Grand Romantic verschmilzt RUESS verschiedenste musikalische Einflüsse zu seinem ganz eigenen, oft überschwänglich-voluminösem Songwriting. Inspiriert von einer neuen Liebe schrieb der vielgefragte Hitschmied RUESS, der jüngst u.a. an P!nks Grammy-nominiertem Nummer-1-Hit Just Give Me A Reason (Feat. Nate Ruess), Eminems Headlights (Feat. Nate Ruess) und dem überall hochgelobten, neuen Brian Wilson-Album No Pier Pressure maßgeblich beteiligt war, eine Serie von ambitionierten Songs, die von einfühlsamen Standards bis zu filmisch anmutenden Hymnen reichen. Die enorm groß angelegte Produktion entstand in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Partner Jeff Bashker (Some Nights, Beyoncé,Drake) und Emile Haynie (Eminem,Kanye West, Lana Del Rey). Weiterhin trugen großartige Künstler wie Josh Klinghoffer (Red Hot ChiliPeppers) und Lykke Li ihren Teil zum Album bei. Sie sind auch auf der Single Nothing Without Love zu hören! 

Was er schließlich als „Euroclash“ seiner Vergangenheit bezeichnet, ist die spanische Gitarre, die sowohl im Titeltrack, einer stürmischen Revolutionshymne, zu hören ist, als auch in der zweiten Single „Home“. Auch an der Seite des melancholischen Pianos von „Back To Me“ und in „The Hunger“ tritt sie zum Vorschein. 

 

Zu den weiteren Highlights auf Grand Romantic gehören Songs wie Take It Back, den der RollingStone als „düstere Ballade“ beschrieb. Der Song enthält ein brillantes Solovon Wilco-Mastermind Jeff Tweedy, das RUSS als „eines der größten Geschenke in meinem Leben“ bezeichnet.

 

VÖ-Datum: 12.6.2015

http://nateruess.com

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KW 29: JACK SAVORETTI – WRITTEN IN SCARS

Unterstützt von einigen der gefragtesten Talente des Business und vor Selbstvertrauen übersprudelnd steht Jack mit „Written In Scars“ am derzeitigen Höhepunkt seiner Karriere. Bereits der erste Track „Back To Me“, co-produziert von Samuel Dixon (Adele), offenbart seinen neuen Sound. Der schon fast ansteckende Rhythmus zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Album.

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Unterstützt von einigen der gefragtesten Talente des Business und vor Selbstvertrauen übersprudelnd steht Jack mit „Written In Scars“ am derzeitigen Höhepunkt seiner Karriere. Bereits der erste Track „Back To Me“, co-produziert von Samuel Dixon (Adele), offenbart seinen neuen Sound. Der schon fast ansteckende Rhythmus zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Album. 

 

Auf „Written In Scars“ hat Jack Savoretti nicht nur musikalisch, sondern auch gesanglich seine ganz eigene Stimme gefunden, die gerne mit Paolo Nutini und George Ezra verglichen wird. Die erste Single „Tie Me Down“,die er gemeinsam mit Matty Benbrook (Jake Bugg) schrieb, ist ein perfektes Beispiel seines warmen, kratzenden und dennoch sinnlichen Gesangs. 

 

Der musikalische Einfluss seiner Familie wurde ihm nun erstmals richtig bewusst: „Meine Mutter hörte The Eagles, Crosby, Stills & Nash und alles von Motown, als ich noch klein war. Mein Vater hingegen spielte hauptsächlich italienische Musik aus den 60er und 70er Jahren.“, erinnert er sich. „Bei meinen früheren Alben hatte ich das noch erfolgreich verdrängt, bei diesem kommt es erstmals zum Vorschein.“ 
Was er schließlich als „Euroclash“ seiner Vergangenheit bezeichnet, ist die spanische Gitarre, die sowohl im Titeltrack, einer stürmischen Revolutionshymne, zu hören ist, als auch in der zweiten Single „Home“. Auch an der Seite des melancholischen Pianos von „Back To Me“ und in „The Hunger“ tritt sie zum Vorschein. 

 

Am beeindruckenden ist jedoch die lockere und geschmeidige Natur der Songs, die weitgehend von Percussions getrieben werden. Vorbei sind Savorettis Tage als Minnesänger, obwohl seine leidenschaftliche Stimme weiterhin zu hören ist und mitunter mutiger wirkt, als je zuvor. Der bereits erwähnte Groove ist allgegenwärtig, auf dem träumerischen „Don’t Mind Me“, einer Midtempo-Nummer, die die Hüften schwingen lässt, bis zum hinreißenden, folkgefärbten „Broken Glass“. Mit dem hypnotischen Refrain von „Home“, dem sich wiederholenden Pianoriff von „The Other Side Of Love“ und dem wilden Finale von „Fight The End“ schließt sich letztendlich der Kreis.

 

VÖ-Datum: 26.6.2015

www.jacksavoretti.com

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KW 28: BRANDON FLOWERS – THE DESIRED EFFECT

Knapp fünf Jahre nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Flamingo“, das rund um den Globus die Charts eroberte und von den Kritikern gefeiert wurde, meldet sich Flowers mit „The Desired Effect“ zurück.

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Knapp fünf Jahre nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Flamingo“, das rund um den Globus die Charts eroberte und von den Kritikern gefeiert wurde, meldet sich Flowers mit „The Desired Effect“ zurück. Zuletzt hatte der Sänger die atemberaubende Erfolgsserie mit seiner Band The Killers fortgesetzt: 2012 hatte die vierköpfige Band aus Las Vegas mit „Battle Born“ bereits ihr viertes US-#1-Album in Folge veröffentlicht, das hierzulande auf Platz 2 der Media-Control-Charts landete, gefolgt von ihrem Greatest-Hits-Album „Direct Hits“ (2013), auf dem sämtliche Meilensteine ihrer inzwischen über ein Jahrzehnt andauernden Karriere vereint waren. Seither sind Flowers & Co. im ausverkauften Londoner Wembley-Stadion sowie rund um den Globus als Headliner bei allen großen Festivals aufgetreten.

 

In einer handgeschriebenen Nachricht teilte der 33-Jährige auf seiner Website www.brandonflowersmusic.com mit, dass die Arbeiten für sein neues Album mit dem Produzenten Ariel Rechtshaid (Haim, Vampire Weekend, Charlie XCX) in den bandeigenen Battle Born Studios in Las Vegas stattgefunden haben. 

 

VÖ-Datum: 15.05.2015

www.brandonflowersmusic.com 

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KW 27: LIFEHOUSE – OUT OF THE WASTELAND

Seit dem 26.06. steht das neue Studioalbum „Out Of The Wastelands“ der Rock Band Lifehouse in den Läden.

Das amerikanische Billboard Magazine präsentierte bereits diese Woche die erste Single „Hurricane“ auf seiner Website. „Out Of The Wasteland“ fängt den Sound einer Band ein, die eine Wiedergeburt erlebt und die Freiheit wiederfindet, wie es oftmals nach einer Phase des Wandels und der Regeneration vorkommt.

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Seit dem 26.06. steht das neue Studioalbum „Out Of The Wastelands“ der Rock Band Lifehouse in den Läden.

 

Das amerikanische Billboard Magazine präsentierte bereits diese Woche die erste Single „Hurricane“ auf seiner Website. „Out Of The Wasteland“ fängt den Sound einer Band ein, die eine Wiedergeburt erlebt und die Freiheit wiederfindet, wie es oftmals nach einer Phase des Wandels und der Regeneration vorkommt. Auch wenn der sanfte Track „Central Park“ oder die Songs „Wish“ und „Hurt This Way“ sich wie eine Weiterführung des letzten Albums anfühlen, zeigt „Out Of The Wastelands“ die gesamte Bandbreite die Lifehouse im Jahre 2015 ausfüllen. Auf einigen Songs, wie zum Beispiel dem harmonisch-schweren Track „Hourglass“, erfüllte sich Bandleader Jason Wade einen Traum und erarbeitete gemeinsam mit dem legendären Filmscore Komponisten James Newtown Howard üppige Streicher-Arrangements. 

 

„Out Of The Wastelands“ ist das Werk einer Band mit einer beeindruckenden Geschichte. Die in Los Angeles beheimateten Musiker konnten mit ihrer Single „Hanging By A Moment“ einen gigantischen Durchbruch feiern. Der Track von ihrem Debütalbum „No Name Face“ hielt sich satte 20 Wochen in den Top Ten der Singlecharts und gewann den Billboard Award „Hot 100 Single of the Year“. Seit dem veröffentlichten Lifehouse fünf weitere Platten, verkauften weltweit über 15 Millionen Einheiten und hatten Singlehits wie „You and Me“, „First Time“ oder „Whatever it Takes“. Lifehouse sind eine der meistgespielten Bands im amerikanischen Hot AC Senderverbund (über 1,5 Millionen Plays) und auf Pandora (über 1,4 Milliarden Plays).

 

Am 20.09.2015 sind Lifehouse im Docks.

 

VÖ-Datum: 26.06.2015

www.lifehousemusic.com 

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KW 26: STEREOLOVE – BOY A

STEREOLOVE, die fünf musikalischen Überzeugungstäter, deren 2012er-Debüt auf begeisterte Resonanz stieß, sind bereit für Neues: „BOY A“. Der Titel ihres neuen Albums ist Programm, es geht um nicht weniger als eine neue Identität, einen Neuanfang, ohne die bisherige Poprock-Fährte in Abrede zu stellen. Die treibenden Rock-Grooves, das untrügliche Gespür für große Popmelodien ist geblieben.

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STEREOLOVE, die fünf musikalischen Überzeugungstäter, deren 2012er-Debüt auf begeisterte Resonanz stieß, sind bereit für Neues: „BOY A“. Der Titel ihres neuen Albums ist Programm, es geht um nicht weniger als eine neue Identität, einen Neuanfang, ohne die bisherige Poprock-Fährte in Abrede zu stellen. Die treibenden Rock-Grooves, das untrügliche Gespür für große Popmelodien ist geblieben. Aber jene typischen Hymnen erzählen jetzt authentische, schonungslos offene Geschichten. Jeder einzelne Musiker hat viel erlebt in den letzten drei Jahren. Einschneidende persönliche Erlebnisse, reichlich Höhen und Tiefen, haben die Songs der Band erwachsener und gleichzeitig ungestümer geformt. Da ist nichts konstruiert – „BOY A“ spiegelt den Istzustand von STEREOLOVE packend und mitreißend. 

 

Gemeinsam mit dem dänischen Produzenten Thomas Stengaard (The Baseballs, Carpark North), hat die Band ihre Stilpalette erweitert und ein frisches Sound-Make-Over gefunden. Alles ist deutlicher auf den Punkt gespielt, um die Essenzen der Songs, die klaren Melodien, noch intensiver erfahrbar werden zu lassen. Die erste Single „If We Die Tonight“ ist ein eindringliches Plädoyer für das bewusste Erleben des Moments, während „Mess Around“ elektronisch-funky vorwärts prescht. Die nachdenkliche Ballade „Satellites“ leuchtet Licht und Schatten aus, während „Young Ones“ als atmosphärisch dichter Instant-Earcatcher unmittelbar hängen bleibt. Texter und Frontmann Thom Hanreich hat die Songs mit kopfkinohaften Lyrics versehen, deren Aufrichtigkeit von Herzen kommt. So wie es sein muss. 

 

STEREOLOVE sind Gitarrist Uwe Bossert, Bassist Philipp Rauenbusch, Drummer Mike „Gomezz“ Gommering, Keyboarder Sebastian „Sebi“ Padotzke und Thom Hanreich. Während die Instrumentalisten ab Ende der 90er-Jahre bei Reamonn millionenfach mitgesungene No 1-Hits, mehrere hunderttausend verkaufte Alben und unzählige Gold- und Platin-Awards verbuchten, war Thom Hanreich das stimmliche Aushängeschild von Vivid und vertonte an der Seite von Wim Wenders Kinofilme. Die neue gemeinsame Schnittmenge der längst zur festen Einheit gewachsenen Band heißt „BOY A“.

 

VÖ-Datum: 19.06.2015

www.stereolove-music.de

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KW 25: OF MONSTERS AND MEN – BENEATH THE SKIN

Eine der interessantesten Bands Islands meldet sich mit ihrem zweiten Werk zurück. Nach dem international erfolgreichen und hochgelobten Debütalbum „My Head Is An Animal“ erscheint am 05. Juni das neue Album „Beneath The Skin“.

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Eine der interessantesten Bands Islands meldet sich mit ihrem zweiten Werk zurück. Nach dem international erfolgreichen und hochgelobten Debütalbum „My Head Is An Animal“ erscheint am 05. Juni das neue Album „Beneath The Skin“. 

 

Das erste musikalische Ausrufezeichen setzen Of Monsters and Men mit der neuen Single „Crystals“, die bereits als Download erhältlich ist. Bei Vorbestellung des neuen Albums „Beneath The Skin“ gibt es die Tracks „Crystals“, „I Of The Storm“, „Empire“ und „Hunger“ direkt als Downloads dazu. 

 

Of Monsters and Men haben für “Beneath The Skin” mit Co-Produzent Rich Costey [Muse, Death Cab for Cutie, Foster The People, Interpol] u.a. in Island und Los Angeles gearbeitet. Neben der Single “Crystals” wird die Standard Edition von “Beneath The Skin” insgesamt 11 Songs enthalten, die Deluxe Edition zwei weitere Tracks "Backyard" und "Winter Sound." Zusätzlich gibt es einen "Black Water"-Remix von Chris Taylor (Grizzly Bear) sowie einen “I Of The Storm"-Remix von Alex Somers. 
Auch live melden sich Of Monsters and Men zurück: Am 01. Juli werden Of Monsters and Men in Frankfurt (Batschkapp) ein Konzert spielen. Tickets sind ab dem 27. März erhältlich! Zudem sind Of Monsters and Men auch beim Southside/Hurricane Festival im Juni dabei. 

 

Als Of Monsters and Men im Jahre 2011 ihr Debütalbum „My Head Is An Animal“ veröffentlichen, konnte die Band aus Island kaum ahnen, welcher globale Triumphzug vor ihnen lag. Ob USA oder Deutschland, ob UK oder Australien – Of Monsters and Men stürmten die Charts und wurden mit Platin und Gold ausgezeichnet. In Deutschland erreichte „My Head Is An Animal“ auf Anhieb Platz 4, die Single „Little Talks“ stand wochenlang in den Airplaycharts und kletterte in den Charts bis auf Platz 7. 

 

VÖ: 05.06.2015

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KW 24: MUSE – DRONES

Matt Bellamy hat was gegen Spotify. Der Muse-Frontmann steuert dem Streaminghype ganz einfach entgegen: Ein Konzeptalbum muss her. "Drones" heißt die siebte Platte der britischen Prog-Rocker. Vier bereits veröffentlichte Vorabsingles machen deutlich, wohin die Reise geht.

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Matt Bellamy hat was gegen Spotify. Der Muse-Frontmann steuert dem Streaminghype ganz einfach entgegen: Ein Konzeptalbum muss her. "Drones" heißt die siebte Platte der britischen Prog-Rocker. Vier bereits veröffentlichte Vorabsingles machen deutlich, wohin die Reise geht. Nach dem überambitionierten "The 2nd Law" erwartet uns auf "Drones" der altbekannte Muse-Sound: Verzerrte Basslines und stotternde Beats, die zwischendurch von effektträchtigen Elektro-Samples gefüttert werden. Die dystopische Geschichte erklärt Bellamy selbst am besten: "Dieses Album folgt dem Weg eines Menschen, vom Verlassenwerden und dem Verlust der Hoffnung über die Indoktrinierung vom System, um ihn zu einer menschlichen Drohne zu machen, bis zur schlussendlichen Lossagung von den Unterdrückern". Als Produzent fungierte mit AC/DC-Opa Matt Lange einer von der alten Schule.

(Quelle: laut.de)

 

VÖ-Datum: 05.06.2015

www.muse.mu

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KW 23: Florence + The Machine – How Big, How Blue, How Beautiful

Aufgrund des massiven Erfolgs der ersten beiden Alben von Florence + The Machine – „Lungs“ (2009) war das „Album des Jahres“ bei den BRIT Awards 2010, gefolgt von „Ceremonials“ (2011), das in UK auf die #1 ging, in Deutschland und USA in die Top-10 –, hat Florence Welch in den letzten fünf Jahren kaum Zeit zum Durchatmen gehabt.

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HOW BIG 

 

Aufgrund des massiven Erfolgs der ersten beiden Alben von Florence + The Machine – „Lungs“ (2009) war das „Album des Jahres“ bei den BRIT Awards 2010, gefolgt von „Ceremonials“ (2011), das in UK auf die #1 ging, in Deutschland und USA in die Top-10 –, hat Florence Welch in den letzten fünf Jahren kaum Zeit zum Durchatmen gehabt: Entweder war sie im Studio, auf Tournee oder mit Promo-Terminen beschäftigt. Bereits während der Tour zum Debüt entstand der für einen Grammy nominierte „Ceremonials“-Nachfolger, und so ging sie gleich nach dem Abschluss der ersten großen Konzertserie wieder ins Studio – und begann den ganzen Zyklus noch einmal von vorn. Mit einem Unterschied: Ihre Konzerte wurden immer größer, ihr Haar immer röter, ihr Erfolg immer massiver und überwältigender. 

 

HOW BLUE 

 

Mit gerade mal 21 Jahren bereits ein internationaler Popstar, der nunmehr auf besagte zwei Hit-Alben zurückblicken kann, musste Florence, inzwischen 28, sich irgendwann gestehen, dass sie in den vergangenen sieben Jahren zwar als Musikerin unglaublich viel erreicht hatte, dabei aber andere Aspekte ihres Lebens zwangsläufig auf der Strecke geblieben waren. Als die letzte Tour also beendet war und sie aus dem Haus ihrer Mutter in Camberwell ausgezogen war, konzentrierte sie sich erst mal auf das „ganz normale Leben“: Sie ging aus, verliebte sich, trennte sich, lernte, was es bedeutet, im alltäglichen Leben auf den eigenen zwei Beinen zu stehen – außerhalb jener Blase, die den Tour-Alltag manchmal umgibt. 
„Ehrlich gesagt war das alles eine ziemliche Bruchlandung“, gesteht Florence, wenn man sie auf diesen Schritt anspricht. „Und während ich mich früher als Songschreiberin wohl eher auf Fantasiewelten und Metaphern konzentriert habe, bedeutete das auch, dass die neuen Songs automatisch mehr Realitätsbezug haben mussten. ‘Ceremonials’ war zum Beispiel unglaublich fixiert auf den Tod und durchzogen mit Wasser-Metaphern; es ging um den Tod als möglichen Ausweg, als Weg zur Transzendenz, wohingegen das neue Album nun einfach davon handelt, zu lernen, wie man lebt, sein Leben meistert – und wie man hier, auf dieser Welt Liebe finden kann, anstatt nach irgendeinem Ausweg zu suchen. Fühlt sich schon seltsam und sogar beängstigend an, weil ich mich nicht mehr hinter diesen abstrakten Ideen verstecke, aber ich hatte einfach das Gefühl, diesen Schritt genau jetzt gehen zu müssen.“ 
So die Prämisse, auf der die neue Florence und ihre neuen Songs nach und nach konkrete Formen annehmen sollten... 

 

HOW BEAUTIFUL 

 

Das Resultat ist „How Big, How Blue, How Beautiful“, das dritte Album von Florence + The Machine, geschrieben und aufgenommen im Verlauf des letzten Jahres. Produziert von Markus Dravs (Björk, Arcade Fire, Coldplay), klingt der neue Longplayer, zu dessen Gästen auch Paul Epworth, Kid Harpoon und John Hill zählen, wie ein gnadenlos ehrlicher Live-Mitschnitt aus dem Studio: Der Sound ist satt, wild und ungefiltert, wenn der jeweilige Song danach verlangt, und einfach mal wahnsinnig druckvoll und direkt. Was ihre Stimme und auch ihre Stimmung angeht, klang Florence Welch ehrlich gesagt nie besser als hier. 
„Markus hat ja bereits ein paar Alben von Arcade Fire aufgenommen“, erklärt die Sängerin, „und er stand auch für ‘Homogenic’ von Björk hinter den Reglern, ein Album, das mir persönlich extrem viel bedeutet. Ich hatte einfach das Gefühl, dass bei ihm die Balance zwischen organischen und elektronischen Elementen stimmt – er versteht es einfach, diese beiden Welten perfekt zu vereinen. Na ja, und richtig satt klingen seine Produktionen ja auch, und ich stehe nun mal auf diese ‘Big Sounds’. Mehr noch, mit Trompeten kennt er sich auch aus, und ich wollte auf diesem Album unbedingt mit ganz vielen Bläsern arbeiten“, so ihr Kommentar über die Instrumentalgäste, deren Aufnahmen letztlich Will Gregory von Goldfrapp arrangieren sollte. 
„Zusammen mit Markus wollte ich einen Sound kreieren, der opulent und massiv ist, aber zugleich auch irgendwie sanft klingt“, berichtet sie weiterhin. „Die Platte sollte diese Wärme haben, man sollte sofort raushören, wie verwurzelt sie ist. Deshalb haben wir uns auch eher auf live eingespielte Instrumente konzentriert. Das hatte schon einen richtigen Band-Charakter, was da im Studio passiert ist.“ 
Bereits der Eröffnungssong „Ship To Wreck“ ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz: Nach nur wenigen Takten ihres neuen Albums spürt man schon, dass Florence und Dravs alles gegeben haben, um ihrer einzigartigen Stimme ein vollkommen neues Fundament zu verpassen, sie ganz neu einzurahmen. 
Der Co-Autor von „Ship To Wreck“ ist übrigens Kid Harpoon, jener Songwriter und Produzent aus London, mit dem Florence schon das für einen Grammy nominierte „Shake It Out“ vom „Ceremonials“-Vorgänger komponiert hatte. Sie schrieb den Eröffnungssong während eines einmonatigen Aufenthalts in Los Angeles, wo auch die erste Singleauskopplung „What Kind Of Man“ entstehen sollte: eine ultradruckvolle, trotzige und zugleich optimistische Hymne, die einem schon beim ersten Hören die Ohren anlegt. 
Kid Harpoon ist dabei nur einer von mehreren angestammten Kreativpartnern und alten Freunden, mit denen sich Florence auch dieses Mal zusammensetzte, um ihre bis dato persönlichsten Songs aufzunehmen: Paul Epworth, der „Ceremonials“ produziert hatte, unterstützte sie zum Beispiel für den Song „Mother“, jenen psychedelischen Blues-Wahnsinn, mit dem das Album ausklingt, und auch ihre Studioassistentin und Bandkollegin Isa Summers war an der Entstehung beteiligt – zusammen mit ihr komponierte Florence den epischen Titelsong des Longplayers. 
„‘How Big, How Blue, How Beautiful’ war genau genommen der erste Song, den ich für dieses Album geschrieben habe; er entstand genau zu der Zeit, als ich meine letzte Tournee beendete“, sagt die 28-Jährige. „Danach begann dann für mich dieses unglaublich chaotische Jahr, dessen Erlebnisse ich in diesen neuen Songs behandle. Letzten Endes bin ich dann aber ja doch wieder bei diesem Gefühl vom Anfang gelandet, genau bei ‘How Big, How Blue...’“ 
„Wie die Trompeten, die ganz am Schluss des Songs kommen – genau so fühlt sich die Liebe für mich an. Wie ein endloser Bläser-Part, der abhebt in den Orbit. Und einen dabei mitnimmt. Wie in einer anderen Sphäre fühlt sich das an. Und genau dieses Gefühl gibt mir auch die Musik. Man will einfach nur, dass sie nie aufhört, immer weiter läuft – und das Gefühl ist einfach der Hammer.“ 
Willkommen zurück in der Welt von Florence + The Machine. 

 

VÖ-Datum: 29.05.15

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KW 22: INCUBUS - Trust Fall (Side A)

Mit ihrer ersten Single „Absolution Calling“ meldet sich die fünfköpfige Band, bestehend aus Brandon Boyd (lead vocals), Mike Einziger (lead guitar), Chris Kilmore (turntables, keyboards), Ben Kenney (bass) und José Pasillas II (drums), nach vier Jahren Pause endlich zurück.

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Mit ihrer ersten Single „Absolution Calling“ meldet sich die fünfköpfige Band, bestehend aus Brandon Boyd (lead vocals), Mike Einziger (lead guitar), Chris Kilmore (turntables, keyboards), Ben Kenney (bass) und José Pasillas II (drums), nach vier Jahren Pause endlich zurück.

Die erste Single „Absolution Calling“ ist bereits erhältlich und wird einer von 4 neuen Songs, der am 25.03.2015 erscheinenden EP “Trust Fall (Side A)” sein. 
Über die letzten 15 Jahre konnten Incubus riesige Erfolge feiern und wurden weltweit mit Edelmetallen überschüttet und Grammy nominiert. Sie haben weltweit mehr als 15 Millionen Alben ihrer sieben Studioalben verkauft. Das letzte Album „If Not Now, When?“ (2011) stieg auf #5 in die deutschen Album-Charts ein.

 

Die neue EP markiert auch ein Jubiläum der Bandgeschichte, denn sie erscheint genau 20 Jahre nach der Veröffentlichung des Debütalbums „Fungus Amongus“ (1995). 
Insgesamt haben Incubus in den letzten 2 Jahren so viel neues Material produziert, dass sie in diesem Jahr zwei EPs veröffentlichen möchten. 
Im Dezember 2014 hatten die Alternative-Rocker bei der „Almost Acoustic Christmas“-Show bereits den Song „Trust Fall“ vorgestellt.

 

VÖ-Datum 12.05.15

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KW 21: PLAIN WHITE T’S – AMERICAN NIGHTS

Dass die College-Rock-Band Plain White T´s Hits schreiben kann, hat sie mit dem Song „Hey there Delilah” bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Allerdings hat der für einen Grammy nominierte Vierminüter schon neun Jahre auf dem Buckel, und alles was danach kam, erreichte nie wieder auch nur ansatzweise ähnliche Verkaufszahlen und Chart-Erfolge. Da kann eine Plattenfirma schon mal nervös werden bzw. die Zügel anziehen, wenn es darum geht, haufenweise Geld für eine Album-Produktion vorzustrecken.

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Es bleibt dabei: Plain White T´s machen nette Alben, aber werden ihren One-Hit-Wonder-Status nicht los.

 

Dass die College-Rock-Band Plain White T´s Hits schreiben kann, hat sie mit dem Song „Hey there Delilah” bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Allerdings hat der für einen Grammy nominierte Vierminüter schon neun Jahre auf dem Buckel, und alles was danach kam, erreichte nie wieder auch nur ansatzweise ähnliche Verkaufszahlen und Chart-Erfolge. Da kann eine Plattenfirma schon mal nervös werden bzw. die Zügel anziehen, wenn es darum geht, haufenweise Geld für eine Album-Produktion vorzustrecken.

 

So sollte das siebte PWT-Studioalbum „American Nights” ursprünglich schon im Jahr 2014 auf den Markt kommen. Doch aufgrund von Differenzen mit ihrem Label Hollywood Records, das der Band diktieren wollte, wie die Songs zu klingen haben, welche auf dem Album landen sollten und welche nicht, wurde der Vertrag aufgelöst und die Band stellte das Werk mit finanzieller Hilfe der Crowdfunding-Seite Pledge Music so fertig, wie sie es für richtig hielt.

 

In den USA erschien „American Nights” bereits im März dieses Jahres und setzte den rückläufigen Trend in den Billboard Charts fort. Nachdem „Every Second Counts“ (2007) noch die Top 10 erreichte, kam „Big Bad World“ (2008) nur noch auf Rang 33 und „Wonders Of The Younger“ (2010) schaffte es für eine Woche auf Platz 149. Doch „American Nights“ hat jetzt den Vogel abgeschossen, indem es die Top 200 komplett verfehlte. Aber warum? Schließlich machen die fünf Jungs von den Plain White T´s noch immer locker-flockigen Akustik-Pop/Rock, mit dem sie zumindest kurzfristig Erfolg hatten.

 

In der Tat ist irgendwie alles beim Alten. Songs wie „Heavy rotation“, „Stay“ oder auch „Dance off time“ gehen mit fluffigen Refrains sofort ins Ohr, während „You belong“ mit schönem Gitarrenspiel und „Someday you’re gonna love me“ mit dezenten Reggae-Anleihen und gekonnter Hookline überzeugen. Und doch fällt auf, dass keiner der Refrains an den von „Hey there Delilah” oder auch „1, 2, 3, 4“ heranreicht, obwohl das Quintett auf maximalen Wohlklang aus ist.

 

Vielleicht liegt gerade darin der Hase im Pfeffer. Denn die Harmlosigkeit der meisten PWT-Songs ist schon sehr auffällig. Die Band malt in ihren Texten rosarote Wölkchen, die sich in den Melodien fortsetzen. Das funktioniert bis zu einem gewissen Punkt ganz gut und Einfälle wie die Mariachi-Bläser in „Here come that sunrise“ sind wirklich cool, doch am Ende reicht das nur zu einem ganz netten Album und der Erkenntnis, dass die Plain White T´s auch künftig mit dem Ruf eines One-Hit-Wonders leben müssen.


Quelle: CD Starts

 VÖ-Datum: 01.05.2015 www.plainwhitets.com  

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KW 15: EUROPE – WAR OF KINGS

„War Of Kings” ist das zehnte Europe-Studioalbum seit der Bandgründung im Jahr 1979, damals noch unter dem Namen Force. Das ist rein quantitativ nicht die Welt, doch in Anbetracht einer gut zwölfjährigen Auszeit, mit der die schwedische Band ganz nebenbei die Grunge-, Alternative- und Indie-Rock-Hypes ausgebremst sowie Revivals wie das des Punkrock umschifft hat und sich damit nicht irgendwelchen Trends anbiedern musste, geht die Ausbeute durchaus in Ordnung.

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„War Of Kings” ist das zehnte Europe-Studioalbum seit der Bandgründung im Jahr 1979, damals noch unter dem Namen Force. Das ist rein quantitativ nicht die Welt, doch in Anbetracht einer gut zwölfjährigen Auszeit, mit der die schwedische Band ganz nebenbei die Grunge-, Alternative- und Indie-Rock-Hypes ausgebremst sowie Revivals wie das des Punkrock umschifft hat und sich damit nicht irgendwelchen Trends anbiedern musste, geht die Ausbeute durchaus in Ordnung.

 

Seit ihrer Rückkehr mit „Start From The Dark“ (09/2004) setzen Europe mehr denn je auf 70er Jahre Rock- und Blues-Einflüsse, was rein kommerziell gesehen außerhalb Schwedens zwar nicht mehr so gut funktioniert wie Mitte/Ende der 80er Jahre, die Reputation der Band allerdings wieder reparierte, da sie von vielen – leider auch heute noch – lediglich auf ihren Welthit „The final countdown“ (1986) festgenagelt wird. Mittlerweile dauert das Comeback der Schweden seit vier Studioalben an und mit „War Of Kings“ setzen Joey Tempest (Gesang), John Norum (Gitarre), John Leven (Bass), Mic Michaeli (Keyboards) und Ian Haugland (Drums) nun ein weiteres drauf.

 

Das von Dave Cobb (California Breed, Beck, Rival Sons, Shooter Jennings) produzierte Werk greift den Hardrock-Sound der 70er Jahre auf und eifert Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin und Black Sabbath nach. Damit schließen sich Europe einem Trend an, dem auch Bands wie Blues Pills, Rival Sons, Royal Blood, The Black Keys oder die wieder aufgelösten California Breed und Black Country Communion in gewisser Weise nachgehen bzw. nachgegangen sind. Dazu gehören auf „War Of Kings“ tonnenschwere Orgelklänge, düstere Gitarrenriffs und ein akzentuiertes Drumming. Daraus formte das Quintett tiefe Verbeugungen vor oben genannten Bands wie „Praise you“, „Nothin‘ to ya“, „Children of the mind“ oder auch „Angels (with broken hearts)“, die speziell bei der Generation Ü50 für wohlwollendes Kopfnicken sorgen dürften.

 

Wer also keine dreiminütigen Pop-Rocker fürs Radio erwartet und mit Klischeetexten der Marke „Days of rock’n’roll“, „Rainbow bridge“ und „Angels (with broken hearts)“ keine Probleme hat, bekommt mit „War Of Kings“ ein gut abgehangenes Bluesrock-Werk präsentiert, auf dem Europe ein ums andere Mal ihr Händchen für coole Riffs („Children of the mind“ klingt tatsächlich als sei es von Dio!), Atmosphäre und starke Melodien beweisen. Fazit: Gelungen!

 

(Quelle: cdstarts.de)

 

VÖ-Datum: 09.03.2015


alsterradio 106,8 rock´n pop präsentiert:
EUROPE am 28.10.2015 Hamburger Markthalle
Vorverkauf über myticket.de sowie ticketmaster.de

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KW 51: THE SUBWAYS – The Subways

Der Gemütszustand von Billy Lunn ist dieser Tage eine kleine Wissenschaft für sich. „Ich bin verdammt erschöpft, aber gleichzeitig auch unheimlich glücklich“, grinst der Sänger der britischen Band The Subways zufrieden. „Es ist eine Art beflügelnde Erschöpfung. Wir haben in den letzten zwölf Monaten unfassbar hart gearbeitet, aber wenn ich jetzt auf die Bühne gehe, platze ich fast vor Energie und strahle über das ganze Gesicht.“ Grund dafür ist das mittlerweile vierte, selbstbetitelte Album von The Subways – laut Lunn eine absolute Do-It-Yourself Angelegenheit. „Wir haben dieses Mal alles selbst gemacht“, sagt er. „Niemand hat uns reingeredet, ich habe die Songs selbst aufgenommen, produziert und gemischt. Und wir sind verdammt stolz auf das Ergebnis. Es fühlt sich an wie zu Beginn unserer Karriere, als wir in der Küche unserer Eltern die ersten Demos aufgenommen haben.“

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KW 51: THE SUBWAYS – The Subways

Der Gemütszustand von Billy Lunn ist dieser Tage eine kleine Wissenschaft für sich. „Ich bin verdammt erschöpft, aber gleichzeitig auch unheimlich glücklich“, grinst der Sänger der britischen Band The Subways zufrieden. „Es ist eine Art beflügelnde Erschöpfung. Wir haben in den letzten zwölf Monaten unfassbar hart gearbeitet, aber wenn ich jetzt auf die Bühne gehe, platze ich fast vor Energie und strahle über das ganze Gesicht.“ Grund dafür ist das mittlerweile vierte, selbstbetitelte Album von The Subways – laut Lunn eine absolute Do-It-Yourself Angelegenheit. „Wir haben dieses Mal alles selbst gemacht“, sagt er. „Niemand hat uns reingeredet, ich habe die Songs selbst aufgenommen, produziert und gemischt. Und wir sind verdammt stolz auf das Ergebnis. Es fühlt sich an wie zu Beginn unserer Karriere, als wir in der Küche unserer Eltern die ersten Demos aufgenommen haben.“

Zehn Jahre ist das mittlerweile her. Lunn, sein Bruder Josh Morgan und Bassistin Charlotte Cooper waren noch Teenager, als die drei 2005 ihr Debütalbum „Young For Eternity“ veröffentlichten. Der von Butch Vig produzierte Nachfolger „All Or Nothing“ war drei Jahre später von einem deutlich härteren Sound geprägt – kein Wunder, waren die Songs doch in einer Zeit entstanden, in der Lunn sich mehreren Stimmband-OPs unterziehen musste und außerdem die Liebesbeziehung zwischen ihm und Cooper zu Ende ging. Im Herbst 2011 folgte dann das dritte Subways-Album „Money And Celebrity“, das von Stephen Street aufgenommen wurde und überraschend eingängig daher kam. 

Und weil Lunn, Morgan und Cooper eben schon immer für Veränderung standen und Neues probieren wollten, haben sie sich nun auch für „The Subways“ etwas Besonderes ausgedacht: Bereits im September startete via Pledge Music und iTunes ein Pre-Order. Wer das Album vorbestellt, bekommt die ersten sechs Songs sofort per Download. „Eine Vinyl-Platte hat ja auch eine A- und eine B-Seite, und so ist es eben nun auch bei unserem Album. Nur, dass es ein kleines bisschen länger dauert, die Platte umzudrehen“, so Lunn. „Die Musikindustrie entwickelt sich ständig weiter, deshalb ist es einfach wichtig, immer wieder neue Ideen und Konzepte zu entwickeln. Außerdem fühlt es sich an, als wäre es schon ewig her, dass wir unser letztes Album veröffentlicht haben. Indem wir die ersten Songs schon zugänglich machten, wollten wir uns bei den Fans für’s Warten bedanken.“

Das Warten hat sich zweifellos gelohnt, denn „The Subways“ macht verdammt viel Spaß. Da sind eingängige Rock-Nummern wie „Good Times“ oder „My Heart Is Pumping To A Brand New Beat“, die mit einem fetten Sound und einer Menge Energie daher kommen, aber auch von Grunge beeinflusste Stücke wie „I’m In Love And It’s Burning In My Soul“ oder ruhige Balladen wie das von einer Klavier-Melodie getragene „Because Of You (Negative Love)“. „Im Grunde greifen wir alles auf, was wir auf unseren bisherigen Alben schon gemacht haben, gehen aber jeweils noch einen Schritt weiter“, so Lunn. „Da uns bei den Aufnahmen wie gesagt niemand dazwischen gefunkt hat, waren wir noch mutiger. Poppige Nummern wurden noch poppiger, und rockige noch härter. Dieses Album ist die Essenz von The Subways.“

 

Auch textlich, denn Lunn nimmt kein Blatt vor den Mund und setzt sich in Stücken wie „My Heart Is Pumping To A Brand New Beat“ oder „I’m In Love And It’s Burning In My Soul“ offen und ehrlich mit seinem zwischendurch außer Kontrolle geratenen Alkoholkonsum auseinander. „Im Januar diesen Jahres habe ich beschlossen, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, weil es einfach zu viel Mist in meinem Leben verursacht hat“, sagt er. „In der Zeit habe ich viel geschrieben und einige Songs sollen eine Art Entschuldigung dafür sein, wie ich mich zum Teil verhalten habe.“ Die dritte Single „Taking All The Blame“ derweil ist ein Appell an mehr Mitgefühl. „Wie oft geben wir anderen die Schuld?“, fragt Lunn. „Sobald man sich etwas mehr in seine Mitmenschen hineinversetzt, merkt man, dass jeder von uns seine Probleme und Dämonen hat. Ich finde der Welt täte es gut, wenn wir alle etwas einfühlsamer wären.“ „The Subways“ enthält aber durchaus auch unbeschwerte Momente. „Dirty Muddy Paws“ zum Beispiel. Für den Titel ist Lunns Hündin Daisy verantwortlich, die eines Tages völlig vermatscht ins Haus kam. „Ich rief ‚oh nein Daisy, schau dir deine dreckigen, matschigen Pfoten an’, lacht Lunn, „und sobald ich das gesagt hatte, reichte meine Frau mir die Gitarre. Wir wussten beide, dass daraus ein Song werden musste.“ 

Zum Comichaften Artwork des Albums gibt es übrigens auch noch eine spannende Geschichte: Für die Gestaltung der Album-Kampagne taten The Subways sich nämlich mit Zash One, einer Grafikdesignerin aus Budapest zusammen. Gemeinsam mit der Band dachte sie sich eine Comic-Geschichte aus, welche die Veröffentlichung des Albums begleiten wird. Darin wird das Trio zu Superhelden – und irgendwie sind sie das ja auch. Während ihrer zehn Jahre langen Karriere haben Lunn, Morgan und Cooper schon viele befreundete Bands kommen und gehen sehen. The Subways allerdings haben nicht nur die Zeit überstanden, sondern eben auch eine bandinterne Trennung und gesundheitliche Probleme. 

„Ein Leben ohne The Subways kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vielleicht gönnen wir uns zwischendurch irgendwann mal eine kleine Pause, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns niemals auflösen werden“, so Lunn.

VÖ: 06.02.2015

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KW 04: MARILYN MANSON – The Pale Emperor

Mit seinem neunten Studioalbum holt der notorisch gehaßliebte Prophet, Popkultur-Chronist, Schauspieler, Liveperformer und Rock `n Roll-Übergott Marilyn Manson nun zum nächsten Rundumschlag aus. Ein Frontalangriff, bei dem er mit „THE PALE EMPEROR“ eine schonungslos ehrliche und hoch explosive Songsammlung abfeuert, die es in ihrer bis ins Letzte ausgearbeiteten Detailverliebtheit mit Leichtigkeit mit seinem 1998er Meisterwerk „Mechanical Animals“ aufnehmen kann!

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KW 04: MARILYN MANSON – The Pale Emperor

Kein Comeback. Eine Wiedergeburt. 

Mit seinem neunten Studioalbum holt der notorisch gehaßliebte Prophet, Popkultur-Chronist, Schauspieler, Liveperformer und Rock `n Roll-Übergott Marilyn Manson nun zum nächsten Rundumschlag aus. Ein Frontalangriff, bei dem er mit „THE PALE EMPEROR“ eine schonungslos ehrliche und hoch explosive Songsammlung abfeuert, die es in ihrer bis ins Letzte ausgearbeiteten Detailverliebtheit mit Leichtigkeit mit seinem 1998er Meisterwerk „Mechanical Animals“ aufnehmen kann! 

„THE PALE EMPEROR“ fängt nicht nur perfekt den Zeitgeist ein, sondern fesselt ihn hoch an den Mast des Freibeuterschiffes, an dessen Bug die Galionsfigur Manson mit gewohnt anzüglichem Grinsen prangt. (Nur zur Klarstellung: Unser Captain sieht mit seinem knallroten Lippenstift immer noch um Längen besser als die meisten kleinen Mädchen aus.) Schon seit der Gründung eben jener Band, die seinen gefürchteten Namen trägt, damals in den frühen 90ern an Floridas schmutzigen Nebenflüssen, hat sich Manson immer wieder der Hilfe einer sich ständig verändernden Mitmusikergefolgschaft bedient, um sich der Welt mitzuteilen. Auf „THE PALE EMPEROR“ stellt er heute seinen neuesten Mitstreiter vor: Tyler Bates. Ursprünglich kam man zusammen, um mit „Cupid Carries A Gun“ den Titelsong der amerikanischen TV-Serie „Salem“ zu komponieren. Basierend auf den berüchtigten Hexenprozessen im Massachusetts des 17. Jahrhunderts, erwies sich „Salem“ nicht nur als perfektes Medium für den Song – sondern natürlich auch für Mansons scharfzüngigen Kampf gegen die selbsternannten Puritaner der Neuzeit. „Cupid Carries A Gun“ entstand zwar als letzter Song auf dem neuen Album, erblickte jedoch als erstes Stück das Licht der Öffentlichkeit und dient heute als Paradebeispiel für Marilyn Mansons neu definierten Kopfkinosound, der sich wie ein roter Faden durch das Material von „THE PALE EMPEROR“ zieht. Aufgebaut auf einem soliden, Blues-angehauchten Fundament vereint „THE PALE EMPEROR“ sowohl Einflüsse von Mansons erklärten Lieblingskünstlern wie David Bowie, Alice Cooper, AC/DC oder T.Rex, erinnert in seiner eklektischen Zusammensetzung aber auch an weniger bekannte Bands wie die britischen Rocker Shriekback oder die australischen Pop-Größen von Big Pig. Und nicht zuletzt an amerikanische Stoner-Rock-Legenden wie Kyuss oder Masters Of Reality; das ganze im Schatten von P.J. Harvey und den Swans – zwei Acts, die mit ihrem Minimalismus ganze Klangwelten erschaffen. Verschwörerisch-intim und zugleich von epischer Größe: Der „bleiche Kaiser“ verkörpert ein wandelndes Paradoxum. 

In Bates hat Manson heute den idealen Mitverschwörer gefunden. Einen Komplizen, mit dem das ungleiche Gespann auf „THE PALE EMPEROR“ das perfektioniert, was Manson schon immer zelebriert hat: Storytelling im ganz großen Stil. Soundtrack-Aficionados dürfte der Name Tyler Bates nicht unbekannt sein, wird der aus Los Angeles stammende Produzent und Komponist doch als der momentan heißeste Name im Film- und Fernsehentertainment gehandelt. So gehen u.a. die Scores von Streifen wie „Killer Joe“ und „300“, Videospielen wie „God Of War: Ascension“ oder der Soundtrack zum 2014 Leinwandspektakel „Guardians Of The Galaxy“ auf das Credit-Konto des Kaliforniers, der heute als ganz offiziell als neuer Gitarrist bei Marilyn Manson fungiert. Und so wird „THE PALE EMPEROR“ vom rostig-rasselnden, düster-schimmernden „Killing Strangers“ eröffnet, einem verstolperten Rocker, der im Kern von einer fast manischen Entschlossenheit getrieben wird. Mit anderen Worten: Ein Opener, der in seiner finsteren Einfachheit schon gleich zu Anfang einen weiteren Marilyn Manson-Classic darstellt. Kein Wesen auf diesem Planeten verfügt über eine auch nur vergleichbare Stimme wie Manson, dessen Tonart ständig zu variieren scheint. Je nach Schwere der Sünden seiner Hörer. Sünden, die man auch sofort im Refrain bestraft: Mit den Worten „We`re killing strangers so we don`t kill the ones that we love“ fackelt Manson kalt lächelnd die Augenbrauen einer Nation von Heuchlern und Speichelleckern ab. Zeilen, die einen Kriegsschrei in eine vertonte Anklage verwandeln: „Blow us a kiss“, lädt Mr. Manson ein, „and we`ll blow you to pieces“ (passenderweise war der Song in Keanu Reeves Kugel durchsiebtem 2014er Actionthriller „John Wick“ zu hören). 

Zum Glamrock-Brecheisen „The Devil Beneath My Feet“ werden sich ab demnächst Konzerthallen in Schweiß getränkte Moshpits verwandeln, wenn Manson ausgesuchte Bibelverse nach seinem Vorbild umbaut: „It’s better to be blamed for robbing Peter than guilty for paying Paul.” Mit „The Mephistopheles Of Los Angeles“ nimmt man sich dem alten Thema des im Rampenlicht stehenden Superstars an, dessen innere Dämonen vor der ganzen Welt dargelegt werden. “I don’t know if I can open up/ I’ve been opened enough.” Der Nackenbrecher „Deep Six“ besitzt das Potenzial, eine ganze Armee von Headbangern für ein paar Minuten beschäftigt zu halten; inklusive der augenzwinkernden Frage: „You wanna know what Zeus said to Narcissus? You better watch yourself!” – ein Insiderwitz, den Manson möglicherweise beim kanadischen Philosophen und Geisteswissenschaftler Marshall McLuhan geklaut hat. Vielleicht aber auch nicht. Große Köpfe ticken bekanntlich oft gleich. Fest steht, dass jeder von Mansons Witzen am Ende eine echte Punchline hat. Punchlines, die einem gerne mal ohne Vorwarnung direkt ins Gesicht knallen. 

Wie schon immer im Schaffen Marilyn Mansons, sind auch diesmal die Visuals ein weiterer Schlüssel zum Verständnis seiner Kunst. Das in Zusammenarbeit mit Hassan Rahim entstandene Artwork zu „THE PALE EMPEROR“ lehnt sich in seiner von Schatten durchzogenen Schwarzweiß-Ästhetik bewusst an den aus dem Bauhaus-Stil inspirierten Konstruktivismus an. Ein Stil, in welchem Manson den „PALE EMPEROR“ auch in der von Nicholas Alan Cope fotografierten Bilderserie verkörpert, während der niederländische Videokünstler Bart Hess das „THE PALE EMPEROR“-Visualpackage mit seinen Videoarbeiten und Kurzfilmen zeitnah zum Albumrelease im Januar 2015 vervollständigt. 

Seit der Veröffentlichung seines 2012er Longplayers „Born Villain“ hat Manson auch immer wieder abseits seiner Musik als Schauspieler in zahlreichen Rollen von sich Reden gemacht: Ob als inhaftierter Ultra-Rassist in der TV-Kultserie „Sons Of Anarchy“, oder als ungeschminkter Gaststar in der HBO-Comedyserie „Eastbound & Down“ (in der er als Kellner den Baseball-Bad Boy Kenny Powers alias Danny McBride bedient). Für reichlich geschockten Beifall sorgte Manson bei Blättern wie Vogue oder der Huffington Post durch seine Zusammenarbeit mit Modevisionär und Topdesigner Hedi Slimane, der ihn vor zwei Jahren zum Gesicht der 2013er Werbekampagne des High Fashion-Labels Saint Laurent erkor. Weniger im Fokus der Öffentlichkeit, keinesfalls jedoch weniger erwähnenswert auch sein Podcast-Interview mit Skandal-Autor Bret Easton Ellis, der Manson als unerschütterlichen, einfühlsamen sowie extrem sprachgewandten Künstler portraitierte, der ebenfalls eine gewitzte Antwort auf die Frage des „American Psycho“-Machers parat hatte, wie er am liebsten angesprochen wird. 

Genau zwanzig Jahre nach Veröffentlichung des bahnbrechenden Debütalbums „Portrait Of An American Family“ stellt das Marilyn Manson-T-Shirt nun schon für mehrere Generationen intelligenter, kritischer Jugendliche ein immer noch allgegenwärtiges und nicht mehr weg zu denkendes Kleidungsstück dar. 1997 berichtete die New York Times von Schülern in Florida, denen wegen des Besuches eines Marilyn Manson-Konzerts der Schulverweis drohte. Kids, die mittlerweile erwachsen geworden sind und vielleicht selbst Kinder haben, die Manson heute zum aller ersten Mal hören. Merke: Die Mode kann manchmal sehr wechselhaft und kurzlebig sein; der „Bleiche Kaiser“ ist gekommen, um Aufopferung und Hingabe zu verkünden. Ob als überspitzter Querverweis auf die römische Antike, oder als hintergründige Anspielung auf seine auslaufenden Reserven – der Albumtitel „THE PALE EMPEROR“ zählt in Mansons bisherigem Schaffen definitiv zu den besten und steht in einer Reihe mit Meisterwerken wie „Antichrist Superstar“ (1996) oder „Mechanical Animals“ (1998). Mit über 50 Millionen weltweit verkaufter Alben gehört Marilyn Manson bis heute zu den erfolgreichsten Rock-Acts – mit „THE PALE EMPEROR“ legt Manson nun eine weitere Songsammlung vor: Kein Comeback, sondern eine Wiedergeburt. Eine, die die ungeteilte Aufmerksamkeit des Planeten verdient, wenn nicht sogar verlangt. 

 

VÖ: 16.01.2015

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